Archive for März, 2016

Soziales – Armutskonferenz fordert mehr Geld für Brennpunktschulen

Donnerstag, März 31st, 2016

Bildungsministerium will Sozialindexierung bei Schulbudgets forcieren

Wien – Die Armutskonferenz hat am Freitag ihre Forderung nach mehr Geld für Schulen in sozial benachteiligten Bezirken wiederholt, auch die Grünen plädieren für eine „bedarfsorientierte Mittelzuteilung“. Im Bildungsministerium wird ein solcher Sozialindex befürwortet, er soll im Rahmen der geplanten Gesamtschul-Modellversuche umgesetzt werden.

Die Idee dahinter: Ein Sozialindex auf Basis von Bildungsstand, Beruf und Einkommen der Eltern entscheidet darüber, wie viel zusätzliche Mittel eine Schule bekommt. So sollen Standorte mit besonders großen Herausforderungen mehr Personal einstellen bzw. spezielle Unterstützungsangebote machen können.

Besserer Unterricht

Geht es nach der Armutskonferenz, soll jeder Standort ein Konzept entwickeln müssen und später die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüft werden, um eine sinnvolle Verwendung der Mittel sicherzustellen. Schwerpunkt der Maßnahme müssten in Österreich besserer Unterricht und die Raumstruktur sein, heißt es in der Aussendung. Mithilfe „kompensatorischer Ressourcenzuteilung“ könne „in den Schulen einiges verbessert werden“ verwies Martin Schenk von der Armutskonferenz auf gute Erfahrungen in den Niederlanden, Zürich, Hamburg und Kanada.

Grünen-Bildungssprecher Harald Walser betonte die wichtige Rolle der Autonomie beim Mitteleinsatz und bei den pädagogischen Maßnahmen. Probleme an den Pflichtschulen, wo ein Teil der Schüler nach Ende der Schulpflicht mit nur marginalen Lese- und Rechenfähigkeiten abgeht, könnten nur an den jeweiligen Standorten gelöst werden. Vor allem an den Volksschulen brauche es neben mehr Geld mehr Möglichkeiten, flexibel auf die Bedürfnisse der Schüler einzugehen.

Grüne: 24 Millionen Euro nötig

Kurzfristig müssten umgehend jene 24 Millionen Euro ausbezahlt werden, die zusätzlich für die Sprachförderung von Flüchtlingen angekündigt wurden; außerdem müssten weitere Mittel aus dem Integrationstopf bereitgestellt werden, so die Grünen. Dass die im vergangenen November angekündigten Bildungsreformen von der Regierung noch immer nicht vorgelegt wurden, nannte Walser angesichts der Probleme an Pflichtschulen „unverantwortlich“.

Vom Bildungsministerium wird die Idee einer Sozialindexierung der Schulbudgets unterstützt. Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) hatte sich in der Vergangenheit selbst für eine Änderung der Mittelzuteilung stark gemacht. Nun soll, wie es auf APA-Anfrage aus dem Ministerium heißt, im Rahmen der angekündigten Bildungsreform an einer Umsetzung gearbeitet werden. Speziell bei den Modellregionen zur Gesamtschule könnte eine solche neue Finanzierungsform einfließen.

Bei der Sprachforderung sei man bereits aktiv geworden, heißt es in Richtung der Grünen: Die Fördermittel für zusätzliche 208 Sprachlehrerposten seien schon freigegeben worden. Bei der Bildungsreform sei man in ständigen Verhandlungen und Abstimmungen mit der ÖVP, „noch vor dem Sommer“ sollen „erste sichtbare legistische Schritte“ gesetzt werden. (APA, 18.3.2016)

 

Gesehen auf:

derstandard.at/2000033194007/Armutskonferenz-fordert-mehr-Geld-fuer-Brennpunktschulen

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  • Erziehung / Bildung

Vergessen an der Steckdose – Handyladegeräte fressen Strom für 51 Euro im Jahr

Donnerstag, März 10th, 2016

Der hohe Stromverbrauch von Elektronik im Stand-By-Modus ist vielen Verbrauchern mittlerweile bewusst. Doch wie steht es mit den Betriebskosten von Geräten, die auf ihren Einsatz warten, wie Drucker, TV-Receiver oder Laptops?

Das Bundesamt für Umweltschutz warnt, dass ein deutscher Durchschnitthaushalt für die Bequemlichkeit, alle Geräte immer sofort nutzen zu können, schnell über 100 Euro im Jahr bezahlt. Eine Heimkino-Anlage oder ein großer Fernseher sind sogar deutlich teurer. Faustregel: Ein Watt Leistung kostet etwa 2,50 Euro im Jahr. Eine Hifi-Anlage im Leerlauf frisst also bei einem Verbrauch von 21 Watt etwa 53 Euro im Jahr.

Ladegeräte als Stromfresser

Doch auch vermeintlich kleine Stromfresser können teuer werden: Vier Netzteile, mit denen Handys, Tablets oder Kameras aufgeladen werden, verbrauchen durchschnittlich 175 kWh pro Jahr, rechnet das Umweltbundesamt vor. Bei einem Strompreis von 29 Cent je Kilowattstunde (kWh) macht das 51 Euro.

Die Aktion „No-Energy“ listet auf ihrer WebseiteStromfresser aus der Rubrik Kommunikation und Unterhaltung auf. So verbraucht etwa der Farblaser-Drucker Magicolor 2300 Desklaser von Minolta QMS Strom für 233 Euro im Jahr – ohne auch nur eine einzige Seite gedruckt zu haben. Auch der DVD-Festplattenrekorder Activity Media Center 350 Sat von Fujiutsu Siemens ist ein Stromfresser: 160 Euro werden allein im Standby-Modus fällig.

 

Um zu testen, ob das eigene Ladegerät im Leerlauf Strom frisst, muss man es nur anfassen: Ist es warm, fließt Strom. Zu den häufigsten Stromfressern gehören laut Umweltbundesamt außerdem auch dimmbare Lampen im Haus – denn auch sie haben ein Netzteil.

Um Leerlaufkosten zu vermeiden, hilft nur konsequentes Abschalten, auch wenn das unbequem sein mag. Zugegeben: Die Wartezeit, bis der Kaffee fließt, oder der Herumstehen, bis sich der Laserdrucker aufwärmt, können nerven. Bei  manchen Videogeräten und Receivern gehen durch das Ausschalten gar Informationen zu Datum und Uhrzeit oder vorprogrammierte Aufnahmen verloren. Doch neuere Geräte halten das aus: Sie sorgen mit einem integrierten Akku vor: Dieser überbrückt die Zeit, in der das Gerät vom Netz getrennt ist. So bleiben alle Einstellungen erhalten.

Nur ganz selten ist es sogar billiger, die Geräte im Leerlauf zu lassen, statt sie immer wieder an- und auszuschalten. So verbraucht etwa der 19-Zoll-Monitor 996N High Res von Yakumo angeblich 3,6 Watt im Stand-By-Modus, aber nur 3,5 Watt im Ruhezustand, wenn lediglich der Bildschirm auf schwarz schaltet.

 

Quelle:

www.focus.de

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  • Energie sparen

Mit diesem einfachen Trick löst ihr ein Back-Problem, das ihr seit eurer Kindheit kennt

Sonntag, März 6th, 2016

Ihr kennt das: Man sucht sich sein Rezept raus, gibt alle Zutaten zusammen, rührt den Teig an, und dann: Aaaahhhhh!

 

Kaum ist der Teig fertig und wir ziehen die Rührstäbe wieder aus der Schüssel, ist es immer das gleiche: Anhänglich klebt der Teig am Gestänge, will einfach nicht loslassen (auch nicht, wenn wir die Rührstäbe aus dem Mixer nehmen und mehrfach auf dem Rand der Schüssel abklopfen).

Als Optimistin freuen wir uns nun: Juhu, Teig ablecken, wie früher als Kind bei Mama in der Küche! Aber die Perfektionistin in uns ärgert sich auch ein wenig – denn das bedeutet auch: Unser Kuchen wird kleiner!

Bei harten Teigen gibt es sogar noch ein größeres Problem: Mürbe- und Brotteige sind beim Rühren gerne mal so klebrig und anhänglich, dass sie die Knethaken und Rührstäbe „hochklettern“, bis sie fast im Mixer sind.

Aber Hilfe naht, denn es gibt einen einfachen, wirksamen Trick gegen festgepappten Teig am Rührhaken!

Wer den Teig-Schwund minimieren möchte, schmiert die Rührstäbe seines Mixers einfach mit ein bisschen Öl ein! Am besten nehmt ihr Pflanzenöl, das verfälscht den Geschmack des Teiges nicht und ist dennoch wirksam.

Allerdings müsst ihr euch natürlich darüber im Klaren sein, dass damit eben der schönste Aspekt des Backens wegfällt: Das genussvolle Abschlabbern der Mixerstäbe! Aber dafür können wir natürlich immer noch die Schüssel auskratzen…

Website:

www.brigitte.de/rezepte/backen/trick-gegen-teig-an-ruehrstaeben-1269465

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  • Gutes Essen und Trinken

1001 Leckerbissen

Freitag, März 4th, 2016

Rezepte: Hans Gerlach

Es wird mal wieder Zeit für etwas Abwechslung auf dem Abendbrottisch? Wir hätten da ein paar leckere Ideen!

 

Falafel mit Kräuterjoghurt und Quittenchutney (4-6 Portionen)

Das braucht man:
500 g Kichererbsen (trocken)
2 Knoblauchzehen
200 g Zwiebeln
1 Bund Koriander oder Petersilie
1 getrocknete Chilischote
je 1 TL Piment, Koriander und Kreuzkümmel
1 Prise Zimt
1 TL Salz
½ TL Backpulver
100 g Sesam
neutrales Öl zum Ausbacken

Joghurtdip:
1 Bund Dill
½ Gurke
Salz
Kreuzkümmel
250 g Rahm-joghurt 10%
etwa ½ TL Harissa

Quittenchutney:
250 g Schalotten
500 g Quitten
150 g Datteln oder getrocknete Aprikosen
1 gestr. TL Salz
100 g Zucker
2 EL Sonnenblumenöl
1–3 Chilischoten
1 TL Ras el-Hanout (oder ½ TL Kreuzkümmel)
2 Bio-Orangen
125 ml Apfelessig

So geht´s:

Falafel
1. Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser 24 Stunden quellen lassen.
2. Dill waschen, trocken schütteln und hacken. Gurke schälen, längs halbieren, die Kerne herauskratzen. Das Fruchtfleisch grob raspeln, salzen und in einem Küchentuch fest ausdrücken. Gurke, Joghurt und Dill mischen, mit Salz, Harissa und Kreuzkümmel abschmecken.
3. Kichererbsen abgießen, abtropfen lassen. Knoblauch und Zwiebeln schälen, Koriander waschen, trocken schütteln, alles grob würfeln und hacken. Alles zusammen durch den Fleischwolf lassen (feine Scheibe) oder im Blitzhacker nicht zu fein pürieren. 2 Stunden ruhen lassen, dann mit den Gewürzen und Backpulver (ohne den Sesam) ein zweites Mal durch den Wolf lassen oder durchmixen.
4. Mit einem Esslöffel walnussgroße Teigportionen abstechen. Einen Teller mit nicht zu viel Sesam bestreuen, Falafel darin wenden, flach drücken oder zu Kugeln formen und beiseite legen. Eine große, beschichtete Pfanne 0,5 cm hoch mit Öl füllen (für Kugeln eher 3 cm). Erhitzen, bis von einem ins Fett geworfenen Kräuterblättchen sofort Bläschen aufsteigen. Falafel in mehreren Portionen nacheinander goldbraun ausbacken, gut abtropfen lassen. Falafel mit Joghurtdip und Quittenchutney servieren.

Quittenchutney
1. Schalotten schälen, in Scheiben schneiden. Quitten waschen, vierteln, dabei das Kernhaus entfernen, das Fruchtfleisch auf einer groben Reibe zerkleinern. Datteln entkernen, schälen und grob schneiden. Alles in einen Topf geben, salzen und mit Zucker mischen. 20 Minuten ziehen lassen.
2. Chilischoten waschen und in Ringe schneiden, zusammen mit Ras el-Hanout zu den Quitten geben. Orangen waschen, die Schale einer Orange hauchdünn abschälen, den Saft von beiden Früchten auspressen, beides zu den Quitten geben und 20–40 Minuten bei schwacher Hitze garen. Dabei den Deckel auflegen, erst kurz vor Schluss abnehmen, den Essig und das Öl zugeben und bei größerer Hitze marmeladenartig einkochen. Harte Quittensorten benötigen eine deutlich längere Garzeit als weiche Sorten – falls die Flüssigkeit knapp wird, bevor die Quitten weich sind, noch etwas Wasser zugeben. Für die Kinder einen Teil ohne Chili zubereiten.
3. Das fertige Chutney in sterilisierte Schraubdeckelgläser füllen und wie Konfitüre lagern.

 

Zuerst veröffentlicht auf:

http://www.nido.de/artikel/

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  • Rezepte

Basteln mit Moosgummi

Mittwoch, März 2nd, 2016

Basteln mit Moosgummi fördert die Kreativität, regt die Fantasie an und ist kinderleicht
Moosgummi gehört bereits seit vielen Jahren mit zu den beliebtesten Bastelmaterialien. Der aus synthetischem Kautschuk hergestellte elastische Schaumstoff wird im Hobbybereich in Form von Platten oder Formteilen angeboten. Das softe, nicht färbende Material liegt den kleinen Bastelkünstlern gut in der Hand. Schon Bastelanfänger können es mühelos schneiden. Kinder mögen besonders die glatte, moosweiche Oberfläche ohne scharfe Kanten.

Das langlebige Bastelmaterial ist preiswert zu erwerben und sehr verarbeitungsfreudig, sodass bereits kleine Kinder schnell Erfolgserlebnisse sehen. So lassen sich mit den feinporösen, ultraleichten Schaumstoffblättern beispielsweise Figuren, Tiere, Stempel, Türschilder, Fensterbilder, Schultüten oder Schmuck basteln und anschließend individuell gestalten. Moosgummi harmonisiert mit vielen Basteltechniken und Materialien. Dadurch können auch ältere, bastelerfahrene Kinder immer neue Bastelideen umsetzen. Der Kreativität und Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

 

Moosgummi bereitet Kindern ab etwa zwei Jahren ultimativen Bastelspaß. Ganz nebenbei werden Feinmotorik und Konzentration trainiert. Oftmals finden sogar die Eltern beim gemeinsamen Basteln zur Ruhe.

Der Handel bietet Moosgummi in unterschiedlichen Formen an. Dazu gehören Moosgummiplatten in verschiedenen Stärken, Größen, Farben und Motiven sowie unterschiedlichste Stanzteile, beispielsweise Herzen, Blumen, Gesichter, Zahlen oder Buchstaben. Zur Angebotsvielfalt gehören zudem selbstklebende Moosgummi-Sticker und Schaumstoff-Blätter sowie praktische Sets mit reichhaltigem Zubehör.

Arbeitsunterlage
Um die Arbeitsfläche vor Klebeflüssigkeit zu bewahren, eignen sich beispielsweise Wachstuchtischdecken. Zum Schutz vor Schnitten und Kratzern bietet der Handel spezielle Schneidematten an. Alternativ schützt auch ein stabiler Karton.

Schneidewerkzeuge
Zum Schneiden benötigen die jungen Hobbybastler eine kleine handliche (Bastel-) Schere. Altersabhängig können Rundungen mit einer Nagelschere und gerade Linien mit einem Cutter, Skalpell oder Rollschneider geschnitten werden. Spezielle Motivlocher stanzen mühelos verschiedene Formen in das Bastelmaterial.

Transparent- oder Butterbrotpapier
Mithilfe dieser beiden Hilfsmittel lassen sich die Konturen des Wunschmotivs besonders leicht von der Vorlage auf das Moosgummi übertragen.

Weicher Bleistift oder Bügelmusterstift,

Prägestift,

Fineliner (wasserfest),

Klebstoff
Zum Zusammenfügen einzelner Moosgummiteile eignet sich Flüssigkleber. Lösungsmittelfreie Produkte kleben, ohne störende Fäden zu bilden. Alternativ bietet der Handel auch spezielle Moosgummikleber an.

Büroklammer, Klebestreifen.

 

Basteln mit Moosgummi – Anleitung

  • Übertragung
    Zuerst wird ein Stück Transparentpapier auf das gewünschte Motiv gelegt. Klebestreifen verhindern, dass das Papier verrutscht. Nun müssen alle Motivteile mit dem Bügelmusterstift/Bleistift nachgezeichnet werden, sodass sie auf dem transparenten Papier zu sehen sind.Nun wird das Transparentpapier seitenverkehrt auf das Moosgummi gelegt. Zur Fixierung dienen Büroklammern. Nun können die Umrisse mit dem Prägestift nachgezogen werden. Wichtig ist, dass hierbei etwas Druck ausgeübt wird, damit die Linien anschließend besser erkennbar sind.Die Konturen des aufgeprägten Motives werden zum Schluss noch mit dem Fineliner nachgezogen.
  • Ausschneiden
    Jetzt erfolgt das möglichst exakte Ausschneiden der nachgezogenen Linien mit den genannten Schneidewerkzeugen.
  • Zusammenfügen
    Bei mehrteiligen Motiven müssen die ausgeschnittenen Teile noch mithilfe des Klebers zusammengefügt werden.

Tipp

Um eine saubere Schnittkante zu erhalten, sollte das Schneidewerkzeug möglichst scharf sein und die Moosgummiplatte während des Schnitts immer mitgedreht werden. Zudem empfiehlt es sich, die Schere so wenig wie möglich abzusetzen.

 

Seite besuchen:

www.vorname.com/ratgeber/basteln/basteln-mit-moosgummi-282/

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