Archive for the ‘Hochschule’ Category

Festnahmen am Flughafen: Neuseeland jagt Studiengebühren-Schuldner

Samstag, Juni 11th, 2016

Ngatokotoru Puna fährt im Januar zum Auckland Airport. Er hat an einer Weiterbildung in Australien teilgenommen und will nun zurück auf die Cookinseln fliegen, wo er als Mathelehrer arbeitet. Doch am Flughafen nehmen Polizisten den 40-Jährigen fest.

Puna denkt zunächst, das sei ein Missverständnis: Er hat sich doch nichts vorzuwerfen. Oder doch? Der Neuseeländer ist einer von Zehntausenden Uni-Absolventen, die ihre Studiengebühren noch nicht oder nicht vollständig zurückgezahlt haben. Punas Schulden sollen durch die Zinsen inzwischen auf 130.000 Dollar angewachsen sein, berichtet die neuseeländische Webseite „Stuff“.

An dem Mathelehrer will die neuseeländische Regierung ein Exempel statuieren: Er ist der erste Uni-Absolvent, der wegen ausstehender Studiengebühren festgenommen wird. Seine Festnahme soll andere abschrecken und dazu bewegen, endlich ihre Schulden zu begleichen. Puna darf erst auf die Cookinseln zurückkehren, als er 5000 Dollar zahlt und verspricht, den Rest seiner Schulden zu begleichen.

Am vergangenen Dienstag wurde eine zweite Frau am Auckland Airport festgenommen, als sie nach Australien fliegen wollte. Auch sie muss noch Studiengebühren zurückzahlen.

Rund 112.000 neuseeländische Studienkredit-Schuldner leben inzwischen im Ausland, 70 Prozent von ihnen sind mit der Begleichung ihrer Kredite in Verzug, wie verschiedene neuseeländische Medien berichten, etwa der Radiosender Radio NZ. „Rund 20 Personen stehen unter besonderer Beobachtung des Finanzamts. Sie können festgenommen werden, wenn sie nach Neuseeland zurückkehren“, sagte Bildungs- und Entwicklungsminister Steven Joyce dem Sender.

Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte dem „New Zealand Herald“: „Die Festnahmen sind absolut unser letztes Mittel. Vorher versuchen wir, die Schuldner auf allen möglichen Wegen zu erreichen, um mit ihnen zu klären, wie sie ihre Schulden zurückzahlen können.“ Das Finanzamt hat sogar eine eigene Webseite eingerichtet, auf der erklärt wird, wie man seine Schulden am besten begleichen kann.

Weil viele Schuldner in Australien leben, verhandelt Neuseeland mit dem Nachbarland über eine neue Vereinbarung, um leichter an die Adressen der betreffenden Personen heranzukommen und ihnen Mahnungen schicken zu können.

Studentenverbindungen kritisieren die harten Methoden der Regierung: Sie würden die Schuldner zu Studienkredit-Flüchtlingen machen, die aus Angst, festgenommen zu werden, sich nicht mehr zu Hochzeiten oder Beerdigungen in der Heimat trauten.

Auch die Grünen-Politikerin Julie Anne Genter sagte, solche Methoden seien zu hart. „Warum bemühen wir uns so sehr darum, Studenten zu jagen, nur weil sie sich hier haben ausbilden lassen? Warum verfolgen wir nicht lieber multinationale Unternehmen, die im Land keine Steuern zahlen?“

Doch offenbar zeigt das Vorgehen der Regierung Wirkung: Nach Ngatokotoru Punas Verhaftung sind die Rückzahlungen von Studienkrediten um rund 30 Prozent angestiegen, sieben Millionen Dollar wurden so mehr als im Vorjahreszeitraum zurückgezahlt.

 

Link zum Artikel:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/neuseeland-nimmt-studiengebuehren-schuldner-am-flughafen-fest-a-1095636.html

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Uni-Präsidentin über mehr Studenten: „Ich halte Akademisierung für gut“

Freitag, Januar 23rd, 2015

Uni-Präsidentin über mehr Studenten

Gibt es zu viele Studenten? Von wegen, meint Ada Pellert, Präsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung. Studieren stehe für Reflexion.


Ada Pellert:
Ich sehe das nicht so. Das ist ein Trend, den man in allen Gesellschaften beobachten kann: Immer mehr Berufe werden akademisiert. Ich halte das für gut.taz: Frau Pellert, gibt es zu viele Akademiker in Deutschland?

Der Philosophieprofessor Julian Nida-Rümelin würde Ihnen widersprechen. Er kritisiert, dass die Akademisierung sowohl dem akademischen Niveau abträglich sei, als auch die duale Ausbildung gefährde.

Für mich steht Academia für Reflexion. Dafür haben wir Wissenschaft; wir glauben, gesellschaftlich ist es gut, wenn Menschen nachdenken. Im deutschsprachigen Raum gibt es eine Art Arbeitsteilung: die einen forschen, und die anderen tun. Und sie kommen nicht zueinander. Das ist schlecht. Die, die tun, sollen immer wieder durch Reflexion in ihrem Tun irritiert werden. Dann wird das Tun besser.

Herr Nida-Rümelin meint aber, eine Kindergärtnerin wird keine bessere Erzieherin, wenn sie studiert hat – im Gegenteil.

Da schwingt immer die Angst mit, wenn alle an die Uni gehen, dann geht keiner mehr in die Praxis. Ich finde, das ist eine platte Vorstellung von beruflicher Praxis. Der Beruf der Erzieherin ist ein so anspruchsvoller, in einer so komplexen Umgebung, dass man sich mit anderen hinsetzen und überlegen muss, was sind die gesellschaftlichen Bedingungen des Berufs, was macht eine sich verändernde Gesellschaft mit Kindern, was heißt das für die eigene Rolle. Dadurch, dass die Gesellschaft so im Umbruch ist, brauchen wir mehr von solchen Leuten und nicht weniger.

Aber dann kommen ganz andere Menschen an die Hochschulen. Sind die Hochschulen darauf überhaupt vorbereitet?

Ich glaube nicht. Sie sind ja schon jetzt mit dem großen Andrang von Abiturienten überfordert. Ich glaube, mental hat man immer noch nicht verarbeitet, dass die Hochschulen Massenhochschulen sind. Ich finde das gut, das ist eine Errungenschaft. Aber in den Hochschule sagt man „Huch“. Die müssten ihr ganzes Bildungsmodell umstellen und sich viel stärker fragen, woher kommen unsere Studierenden, was bringen sie mit, was können wir voraussetzen, und wo müssen wir sie begleiten. Die Frage der Studierfähigkeit stellt sich heute anders.

Wie meinen Sie das?

Wir neigen dazu. klassisches Schulbuchwissen abzufragen. Aber die Eignungsprüfung „Höhere Algebra“ ist sicher nicht die einzige Möglichkeit festzustellen, ob jemand für ein Hochschulstudium geeignet ist. Wenn man Meistern und beruflich Erfahrenen formal den Zugang zur Hochschule ermöglicht, wie es ja inzwischen alle Universitäten tun, dann muss man mit deren Berufserfahrung arbeiten. Das muss sich auch in den Curricula wiederfinden.

Oft heißt es, wenn die Zugangshürden sinken, sinkt das Niveau. Ist da was dran?

Da muss man fragen, was ist ein akademisches Niveau im 21. Jahrhundert. Methodisch genau vorgehen, mit Quellen arbeiten, zitieren, das muss man im Studium natürlich lernen. Aber das kann man auch bei Abiturienten nicht mehr voraussetzen. Bisweilen glaube ich, man hat so eine Situation von 1950 im Kopf, wo eine ganz kleine Elite gut gebildet und belesen an die Hochschulen geht. Und dann ist das Niveau automatisch gesichert. Das war schon 1980, als ich studierte, nicht mehr so. Die Hochschulen müssen aufmachen. Doch es fällt ihnen schwer, mit Berufserfahrenen zu arbeiten.

Warum?

Weil „Berufserfahrung“ keine akademische Kategorie ist. Ich habe es immer als Privileg empfunden, mit Menschen, die aus dem Beruf kamen, zu arbeiten.

Die DUW bietet fast ausschließlich berufsbegleitende Studiengänge an. Was ist dabei anders?

Man kann sagen: In diesen kann man besseres Lernen organisieren. Ich glaube, dass Menschen gut lernen, wenn theoretischer Stoff an praktische Erfahrungen anknüpft. Ich muss das, was ich höre, ankern. Dann ist der Lerneffekt ein anderer, als wenn ich nur in einem Lehrbuch nachlese.

Aber es gibt doch schon Hochschulen, die einzelne Veranstaltungen so konzipieren?

Ja. Es sind vor allem Hochschulen in Regionen, die schon den demografischen Wandel spüren, die merken: Wenn wir nicht etwas unternehmen, wird es uns bald nur noch in sehr verkleinerter Form geben. Dann setzt Nachdenken ein und ein Interesse für neue Zielgruppen. In Berlin, wo sie nicht wissen, wie sie sich des Andrangs erwehren, gibt es wenige Anreize, sich zu verändern.

Aber gerade in dünn besiedelten Regionen entsteht doch eine Konkurrenz zwischen Hochschule und Betrieben um Nachwuchs. Das geht doch vor allem zulasten der dualen Ausbildung?

Wenn das unverbunden nebeneinandersteht, dann ja. Ich glaube, in der Kombination liegt die Lösung des Problems. Wichtig ist Durchlässigkeit. Eine Ausbildung darf keine Sackgasse sein. Besser wäre es, wenn Menschen, die als Azubi anfangen, nach der Ausbildung alle Wege offen stehen. Und daher glaube ich zutiefst, wir müssen Hochschule und Ausbildung verknüpfen.

Wie denn?

Die Hochschule öffnet sich und schätzt das praktische Wissen. Und umgekehrt muss der Betrieb Menschen die Möglichkeit geben weiterzumachen. Hochschulen und Betriebe müssen zusammenarbeiten. Da schaut jetzt die ganze Welt auf Deutschland und auf die duale Ausbildung. Natürlich ist das ein Erfolgsmodell, aber wir müssen sie ins 21. Jahrhundert transportieren.

Ist das Modell der dualen Ausbildung veraltet?

Wenn man genau hinschaut, dann ist die Ausbildung manchmal noch so, dass sich viele lieber dagegen entscheiden.

Die dann im Studium scheitern. Bundesbildungsministerin Wanka möchte Studienabbrecher verstärkt für das Handwerk gewinnen. Ein vernünftiger Vorschlag?

Ja, denn man muss anerkennen: Berufliche Bildung ist anders, aber gleichwertig. Das Grundproblem in Deutschland ist doch, dass das theoretische Wissen immer so ein bisschen runterschaut auf das praktische. Wir müssen beide Arten von Wissen immer wieder miteinander konfrontieren. Ich habe nichts von denen, die nur nachdenken und sich nicht von praktischen Erwägungen irritieren lassen. Aber auch nichts von Praktikern, die sich nicht trauen, Fragen zu stellen. Der praktische und der theoretische Bereich grenzen sich noch munter voneinander ab.

Gibt es Länder, in denen es besser funktioniert?

Im deutschsprachigen Raum hängen wir in so einer Bildungstradition, die Allgemeinwissen möglichst hoch bewertet. Da erlebe ich Länder wie Kanada und Australien entspannter. Die haben nicht diese Tradition, dass man erst einmal Goethe zitieren muss und dann ist man ein vollkommen gebildeter Mensch.

Aber es heißt, in Kanada finde man keinen Fensterbauer, der von der Pieke auf gelernt hat, Fenster einzubauen.

Aber genau dafür steht ja die duale Bildung. Man geht in die Schule und in den Betrieb. Das müssen wir weiterentwickeln auf Hochschulniveau. In China, wo ich oft bin, gibt es erstmals Akademikerarbeitslosigkeit. Dort wollen auch alle an die Uni. Der berufliche Bereich hat kein Standing. Was passiert? Die Chinesen sagen: „Vielleicht ist unsere akademische Ausbildung zu abstrakt.“

Die Akademisierung an sich wird nicht infrage gestellt?

Nein. Nächste Woche kommen chinesische Bildungsforscher zu uns. Sie wollen wissen, wie man akademische Ausbildung praktischer machen kann. Deutschland könnte hier Vorreiter werden.

 

Link zum Artikel:

www.taz.de/Uni-Praesidentin-ueber-mehr-Studenten

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Deutscher Bundestag: Experten begrüßen Vorschlag für Exzellenzinitiative bei Lehrerausbildung

Mittwoch, April 16th, 2014

Berlin: (hib/SKE) Experten haben eine von Union und FDP geforderte Initiative für Exzellenz in der Lehrerausbildung begrüßt. Die Ausbildung künftiger Lehrer brauche an den Universitäten eine stärkere Wertschätzung, auch müsse die Gesellschaft Lehrer mehr anerkennen, waren sich die sechs Fachleute während eines öffentlichen Fachgespräches im Bildungsausschuss des Bundestages am Montagmittag einig. (mehr …)

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Umstrittene Doktorarbeit: Schavan wehrt sich gegen Plagiatsvorwürfe

Dienstag, April 15th, 2014

Bildungsministerin Schavan verteidigt sich im Streit um ihre Dissertation: „Die Unterstellung einer Täuschungsabsicht weise ich entschieden zurück.“ Der offizielle Uni-Prüfer hingegen erkennt in ihrer Doktorarbeit nach SPIEGEL-Informationen den Charakter einer „plagiierenden Vorgehensweise“.

Lange hat sie geschwiegen und wollte warten, bis die Uni ihre Doktorarbeit geprüft hat. Jetzt berichtet der SPIEGEL über die Einschätzung des offiziellen Uni-Gutachters – eine vertraulich gestempelte Analyse – und Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, kann nicht länger schweigen. Sie will die Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen und macht zugleich deutlich, dass sie nicht spurlos an ihr vorübergehen. (mehr …)

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Aufstockung des Hochschulpakts: Zusätzliche Milliarden für neue Studienplätze

Donnerstag, Mai 23rd, 2013

Einigung im Streit um mehr Geld für den Hochschulpakt: Der Bund wird zusätzlich 2,2 Milliarden Euro bereitstellen, die Länder wollen „vergleichbare finanzielle Leistungen“ erbringen. Mit den Mitteln sollen neue Studienplätze geschaffen werden.

Weniger als ein Jahr dauert Johanna Wankas Amtszeit als Bundesbildungsministerin. Die CDU-Politikerin hat sich offenbar vorgenommen, in diesen vorerst sieben Monaten viel zu erreichen. Nach ihrer Ankündigung, das Bafög ausweiten zu wollen, und der Forderung nach neuen Standards bei der Vergabe von Doktortiteln liefert sie jetzt Ergebnisse bei einem anderen Streitthema der Bildungspolitik: dem Hochschulpakt. (mehr …)

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Hochschulzugang: Studierende ohne Abitur müssen einen riesigen Lernrückstand aufholen

Freitag, April 19th, 2013

Nicht-Abiturienten haben es an der Uni schwer: Sie müssen einen enormen Lernrückstand aufholen – die meisten scheitern. Experten erwägen jetzt ein „Studium light“.

Die Runde der Kultusminister ist nicht dafür bekannt, Utopien hervorzubringen. Wenn die Ressortchefs der 16 Länder sich auf etwas einigen, so muss man mit Formelkompromissen rechnen, mit Bürokratie-Prosa, die das Land allenfalls schrittchenweise voranbringt. Ihr Beschluss vom März 2009 klingt da wie ein Märchen aus dem Amt, eine Vision zur Öffnung der Hochschulen: Handwerksmeister und beruflich Qualifizierte mit Fortbildung sollten an allen Universitäten studieren dürfen, war da knapp und klar zu lesen. Und Absolventen einer Berufsausbildung sollten nach mindestens drei Jahren im Beruf wenigstens ein artverwandtes Fach an einer Hochschule beginnen können. Es war der Startschuss der Kultusministerkonferenz für die Öffnung des Studiums. (mehr …)

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Abgabestress: Hausarbeitenambulanzen leiden an Personalmangel

Donnerstag, März 14th, 2013

Das Netz wird dichter. Rund 20 Schreibzentren gibt es an den deutschen Universitäten, viele wurden erst in den vergangenen zwei, drei Jahren gegründet. Sie entstanden auch durch das Geld, das aus dem Qualitätspakt Lehre des Bundesforschungsministeriums in die Hochschulen floss.

Dr. Katrin Girgensohn beobachtet einen richtigen Boom. Sie leitet das Schreibzentrum an der Universität Viadrina in Frankfurt/Oder: „Im Jahr 2012 gab es zahlreiche Stellenausschreibungen. Das war früher kaum vorstellbar. Viele von uns haben als Einzelkämpfer die Hochschulleitung von ihrer Sache überzeugt und selbst Gelder eingeworben.“ (mehr …)

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Bildung International – Flächendeckende Studiengebühren in Bayern vor dem Aus

Dienstag, Februar 26th, 2013

Per Landtagsbeschluss oder Volksentscheid wird über die Gebührenfrage entschieden – 1 Foto

Eines haben die österreichische und die deutsche Bildungspolitik gemeinsam: Das Thema Studiengebühren ist ein Dauerbrenner. Genauso wie die Ablehnung der Gebühren durch die Studierendenvertretungen. Nach Jahren der Gebühreneinhebung schaffen die deutschen Bundesländer nun nach und nach die Gebühren wieder ab. Das letztes Bundesland, das noch an den flächendeckenden Studiengebühren festhält, ist Bayern. (mehr …)

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Nur eingeschriebene Studenten sind versichert

Freitag, Februar 22nd, 2013

Studenten stehen nur dann unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn sie offiziell  eingeschrieben sind. Der Besuch von Uni-Veranstaltungen ohne Immatrikulation reicht nicht aus, wie das  Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden hat. (mehr …)

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Schavans Bildungsinitiative: Lehrer sollen auch umziehen können

Mittwoch, Januar 16th, 2013

Für die Schüler ist der Umzug von einem Bundesland ins andere oft mit Problemen verbunden – weil es ihre alte Schulform am neuen Wohnort häufig nicht gibt. Aber auch für Lehrer kann der Wechsel schwierig werden. Das soll sich nun ändern: Die Kultusminister wollen bis zum Frühjahr 2013 eine Vereinbarung über die wechselseitige Anerkennung von Lehramtsabschlüssen treffen. Bis Ende nächsten Jahres soll die bundesweite Anerkennung umgesetzt sein. Ursprünglich sollte es ein Jahr länger dauern.

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Neuer Blog: Mama geht studieren – Der Frauenanteil ist höher als erwartet

Donnerstag, Januar 3rd, 2013

Im neuen Informatik-Institut der Uni Wien gibt es auch eine kleine Lounge für die Studierenden, hier findet das erste MentorInnentreffen statt. Für alle, die das wollen, stehen nämlich MentorInnen bereit, die bei der Studieneingangsphase – und auch später – helfen. Das erscheint mir ziemlich sensationell und ist ein Angebot, das es bei meinem ersten Studium in dieser Form nicht gegeben hat.

Neun Männer und drei Frauen fungieren in diesem Semester freiwillig als MentorInnen und betreuen jeweils fünf bis maximal 15 Studierende. Wobei bei diesen der Frauenanteil für ein technisches Studium erfreulich hoch ist: Insgesamt 95 Frauen und 207 Männer haben sich im Wintersemester 2012/13 für die Bachelors Informatik und Wirtschaftsinformatik angemeldet. (mehr …)

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Rechtsextreme Burschenschafter: Träumen von der Revolution

Mittwoch, Dezember 19th, 2012

Der Machtkampf zwischen völkischen und national-liberalen Bünden beim Burschentag in Stuttgart offenbart: Burschenschaften wirken wie ein Magnet auf rechtsextreme Aktivisten. Die notorisch klamme braune Szene locken Ressourcen – und ideologische Übereinstimmung.

Die Stimmung ist schon am Morgen gereizt zwischen rechtsextremen und national-liberalen Burschenschaftern. Dabei beginnt der eigentliche Sonder-Burschentag in Stuttgart offiziell erst am Freitagnachmittag. Geradezu aggressiv müssen die Vorgespräche in den Hinterzimmern verlaufen sein. Wenn kein Wunder geschieht, wird sich daran wenig ändern – und die größte Spaltung in der Geschichte der Deutschen Burschenschaft (DB) wird am Wochenende besiegelt. (mehr …)

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Umstrittene Doktorarbeit: Schavan wehrt sich gegen Plagiatsvorwürfe

Sonntag, Oktober 28th, 2012

Bildungsministerin Schavan verteidigt sich im Streit um ihre Dissertation: „Die Unterstellung einer Täuschungsabsicht weise ich entschieden zurück.“ Der offizielle Uni-Prüfer hingegen erkennt in ihrer Doktorarbeit nach SPIEGEL-Informationen den Charakter einer „plagiierenden Vorgehensweise“. (mehr …)

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