Archive for the ‘Energie sparen’ Category

Vergessen an der Steckdose – Handyladegeräte fressen Strom für 51 Euro im Jahr

Donnerstag, März 10th, 2016

Der hohe Stromverbrauch von Elektronik im Stand-By-Modus ist vielen Verbrauchern mittlerweile bewusst. Doch wie steht es mit den Betriebskosten von Geräten, die auf ihren Einsatz warten, wie Drucker, TV-Receiver oder Laptops?

Das Bundesamt für Umweltschutz warnt, dass ein deutscher Durchschnitthaushalt für die Bequemlichkeit, alle Geräte immer sofort nutzen zu können, schnell über 100 Euro im Jahr bezahlt. Eine Heimkino-Anlage oder ein großer Fernseher sind sogar deutlich teurer. Faustregel: Ein Watt Leistung kostet etwa 2,50 Euro im Jahr. Eine Hifi-Anlage im Leerlauf frisst also bei einem Verbrauch von 21 Watt etwa 53 Euro im Jahr.

Ladegeräte als Stromfresser

Doch auch vermeintlich kleine Stromfresser können teuer werden: Vier Netzteile, mit denen Handys, Tablets oder Kameras aufgeladen werden, verbrauchen durchschnittlich 175 kWh pro Jahr, rechnet das Umweltbundesamt vor. Bei einem Strompreis von 29 Cent je Kilowattstunde (kWh) macht das 51 Euro.

Die Aktion „No-Energy“ listet auf ihrer WebseiteStromfresser aus der Rubrik Kommunikation und Unterhaltung auf. So verbraucht etwa der Farblaser-Drucker Magicolor 2300 Desklaser von Minolta QMS Strom für 233 Euro im Jahr – ohne auch nur eine einzige Seite gedruckt zu haben. Auch der DVD-Festplattenrekorder Activity Media Center 350 Sat von Fujiutsu Siemens ist ein Stromfresser: 160 Euro werden allein im Standby-Modus fällig.

 

Um zu testen, ob das eigene Ladegerät im Leerlauf Strom frisst, muss man es nur anfassen: Ist es warm, fließt Strom. Zu den häufigsten Stromfressern gehören laut Umweltbundesamt außerdem auch dimmbare Lampen im Haus – denn auch sie haben ein Netzteil.

Um Leerlaufkosten zu vermeiden, hilft nur konsequentes Abschalten, auch wenn das unbequem sein mag. Zugegeben: Die Wartezeit, bis der Kaffee fließt, oder der Herumstehen, bis sich der Laserdrucker aufwärmt, können nerven. Bei  manchen Videogeräten und Receivern gehen durch das Ausschalten gar Informationen zu Datum und Uhrzeit oder vorprogrammierte Aufnahmen verloren. Doch neuere Geräte halten das aus: Sie sorgen mit einem integrierten Akku vor: Dieser überbrückt die Zeit, in der das Gerät vom Netz getrennt ist. So bleiben alle Einstellungen erhalten.

Nur ganz selten ist es sogar billiger, die Geräte im Leerlauf zu lassen, statt sie immer wieder an- und auszuschalten. So verbraucht etwa der 19-Zoll-Monitor 996N High Res von Yakumo angeblich 3,6 Watt im Stand-By-Modus, aber nur 3,5 Watt im Ruhezustand, wenn lediglich der Bildschirm auf schwarz schaltet.

 

Quelle:

www.focus.de

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Strom aus der Heim-Energie-Anlage – Lohnt sich auch für Sie ein Mini-Windrad im Garten?

Donnerstag, Oktober 16th, 2014

Wer keinen Aufwand scheut, den eigenen Strom unabhängig vom Versorger zu produzieren, kann sich eine Kleinwindanlage aufs Dach oder in den Garten setzen. Am besten in Absprache mit den Nachbarn – denn Windräder sind laut. Wann lohnt sich das Ganze?

Kleinwindenergieanlagen (KWEA) sind eine Option für Wohngebiete, die eher außerstädtisch liegen – und entsprechend Platz für ein rotierendes Windrad bieten. Sie lassen sich entweder direkt auf dem Dach oder auf einem Mast neben dem Haus aufstellen. Dieser kann in der Höhe variieren, darf jedoch die 50-Meter-Marke nicht überschreiten.

Das kann die Kleinwindenergieanlage: Bis zu einer Höhe von zehn Metern ist sie in der Regel genehmigungsfrei. Auf Grund der entstehenden Geräusche und Vibrationen ist es dennoch empfehlenswert, die jeweilige Landesbauordnung genau zu studieren und sich in jedem Fall mit Nachbarn und Behörden abzustimmen.

 

Unauffällig geht anders

Bis zu 1000 Kilowatt Strom kann eine Kleinwindanlage an einem guten Standort im Binnenland produzieren, für den privaten Gebrauch reicht schon ein Modell mit bis zu fünf Kilowatt Nennleistung. Der Rotordurchmesser solch eines Windrads beträgt zwischen dreieinhalb und sieben Metern.

Die Kosten liegen bei circa 3000 Euro pro Kilowatt – eine Kleinwindkraftanlage mit einer Stromleistung von fünf Kilowatt kostet also rund 15.000 Euro. Eine teure Anschaffung die nur rentabel ist, wenn der erzeugte Strom auch wirklich selber verbraucht wird: Was über bleibt, wird an den Netzbetreiber veräußert – doch das rechnet sich kaum: Die Einspeisevergütung für Strom aus Windenergieanlagen liegt nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) unter neun Cent pro Kilowattstunde. Wird der Windstrom jedoch selber genutzt, spart man – entsprechend des Stromtarifs – zwischen 25 und 39 Cent pro Kilowattstunde ein.

Starker Wind treibt Stromrechnung nach unten

Das spricht dagegen: Neben der Frage der Wirtschaftlichkeit ist Wind eine eher unbeständige Energiequelle. Ausschlaggebend für die Leistung einer Kleinwindenergieanlage sind die genauen Standortbedingungen: Um ordentliche Strombeträge zu erzielen, ist eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von rund vier Metern pro Sekunde nötig. Diese ist besonders in den niedrigen Höhen Deutschlands selten zu finden. Es gilt: Je höher der Mast, desto eher treibt ein starker Wind die Stromrechnung nach unten.

Ein weiterer Negativpunkt sind die fehlenden einheitlichen Qualitätsstandards. Unter einer Vielzahl verschiedener Anbieter gibt es nur wenige mit zertifizierten Anlagen. Anders als die Solarenergie ist Windkraft noch nicht vollständig in den Markt eingetreten.

 

Homepage:

http://www.focus.de/immobilien

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Effizienzhaus Plus: konsequentes solares Bauen

Freitag, Juni 14th, 2013

Für ein Gelingen der Energiewende reichen die Dämmung alter Gebäude und die Installation von Solaranlagen allein nicht aus. Neue Baukonzepte müssen die neuen Techniken konsequent in Einklang bringen. Effizienzhäuser wie das Modellprojekt des Bauministeriums sind ein Beispiel dafür.

Die Idee dahinter: Ein Gebäude, das mit Hilfe von regenerativen Technologien mehr Energie erzeugt als es verbraucht, sprich, ein Haus, dessen jährliche Energiebilanz positiv ist. Umgesetzt wurde das Konzept im Jahr 2011 vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, kurz BMVBS, im Rahmen seines Förderprogramms Modellvorhaben im „Effizienzhaus Plus“-Standard. Das Ziel des Projekts ist es, den Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen im Gebäude- und Verkehrssektor stark zu reduzieren. Bundesweit sind bisher mehr als zehn solcher Wohngebäude im „Effizienzhaus Plus“-Standard gebaut worden. (mehr …)

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Solarenergie: Vorteile und Nachteile

Donnerstag, Mai 23rd, 2013

Die Unabhängigkeit reizt viele: Wer seinen Strom über eine Solaranlage auf dem Dach bezieht, dem können Preissteigerungen nichts anhaben. Neben solch unumstrittenen Vorteilen kann die Installation einer entsprechenden Anlage aber auch einige negative Aspekte beinhalten.

Vorteile

Der offensichtlichste Vorteil liegt in der Tatsache, dass eine Solaranlage Strom aus einem Rohstoff produziert, der  zeitlich fast unbegrenzt zur Verfügung steht: Mit der Sonne steht eine kostenlose und unerschöpfliche Energiequelle bereit. Transportkosten, Versorgungsausfall und steigende Energiepreise fallen dadurch weg. Weiterhin wird ein großer Beitrag zum Klimaschutz geleistet: Unabhängig davon, ob es sich um Solarmodule zur Stromerzeugung oder um Kollektoren zur Wärmegewinnung handelt, durch die direkte Umwandlung von Sonnenenergie entstehen keinerlei Schadstoffemissionen und Treibhausgase wie Co2, welche die Ozonschicht angreifen und den Treibhauseffekt fördern. Auf der Plusseite steht außerdem das hohe Potential von Solaranlagen: Auch bei geringer Sonneneinstrahlung, etwa bei leichter Bewölkung, wandelt die Solaranlage Licht in Strom um. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei vielfältig: Mit Hilfe der Sonnenenergie kann sowohl Wärme als auch elektrischer Strom erzeugt werden. Nutzt man den gewonnenen Strom für Solarautos, kann die Sonnenenergie zudem noch zur Fortbewegung genutzt werden. (mehr …)

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Schrittweise zum energieeffizienten Eigenheim / Kompetente Energieberater aus der dena-Datenbank beraten Hauseigentümer direkt vor Ort (BILD)

Samstag, Mai 11th, 2013

Berlin (ots) – Das Ende der Heizperiode ist für Hauseigentümer ein guter Zeitpunkt, den energetischen Zustand des Gebäudes zu überprüfen. Welche Maßnahme bei welchem Gebäude am sinnvollsten ist, hängt von vielen Faktoren ab, beispielsweise dem energetischen Zustand des Gebäudes oder den Investitionsmöglichkeiten. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt, gemeinsam mit einem erfahrenen Energieberater einen individuellen Sanierungsfahrplan für das Gebäude zu erstellen. Unter www.zukunft-haus.info/experten können Hauseigentümer in der Effizienzhaus-Datenbank der dena nach qualifizierten Experten in ihrer Nähe suchen. (mehr …)

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Stromnetzausbau: Bürgerbeteiligung geplant

Mittwoch, März 20th, 2013

Selbst ist der Bürger – das gilt auch für die Energiewende. Um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu steigern, soll es für Schleswig-Holsteiner möglich werden, Anleihen von Stromtrassen zu kaufen.

Bereits im Frühjahr sollen sich die Bürger in Schleswig-Holstein finanziell am Netzausbau beteiligen können. Der Netzbetreiber Tennet und die Landesregierung wollen damit für den Bau neuer Stromtrassen werben. Der Netzausbau könne nur gelingen, wenn die Menschen in der Region mitgenommen würden, erklärte der Schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD). (mehr …)

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Energieverlust bei Bodentreppen

Donnerstag, Januar 24th, 2013

Die Bodentreppe verbindet die oberste Etage mit dem Dachboden. Wenn diese innerhalb der Wohnung liegt, wird üblicherweise eine Ausstiegsluke von einem Quadratmeter benötigt. Gerade Raumspar-Bodentreppen, welche man Platz sparend weg klappen oder zusammen schieben kann, verfügen über diesen Ausstieg. Diese Fläche muss man unbedingt luftdicht verschließen. Denn ansonsten stellt die Bodentreppe eine sogenannte Kältebrücke dar. Wärme aus der Wohnung entweicht, Kälte gelangt in die behagliche Wohnung und nimmt ihr so die Gemütlichkeit.

Kältebrücken und ihre Folgen

Die Folgen dieser Kältebrücken sind hohe Kosten für die Heizung, wobei auch noch Energie verschwendet wird. Für die Umwelt stellt die Wärmeabgabe ebenfalls eine Belastung dar. Man kann ganz leicht nachprüfen, ob die Bodentreppe abgedichtet ist. Bei den Bodentreppen einfacher Bauart ohne Wärmedämmung spürt man einen Luftzug an den Seiten der Treppe. Die Wärme wird in den Dachboden abgesaugt und staut sich unterhalb des Daches. Damit sind diese Bodentreppen wahre Energiefresser. (mehr …)

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Strom sparen mit LED Lampen

Donnerstag, Dezember 20th, 2012

In den vergangenen Tagen und Wochen nahm die Debatte um die zum Jahreswechsel erneut deutlich steigenden Strompreise einen breiten Platz in den Medien ein. Daran, dass der Großteil der Stromkonzerne die Erhöhung der Ökostromumlage sowie die gestiegenen Netznutzungsentgelte an die Verbraucher in Form von höheren Preisen weiter gibt, wird sich indes dennoch nichts ändern. (mehr …)

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