Archive for the ‘Gutes Essen und Trinken’ Category

Gefüllte Paprika – Mexican Style

Sonntag, Januar 29th, 2017

Zutaten

Paprikaschote(n), bunt gemischt
250 g Rinderhackfleisch
Zwiebel(n), gewürfelt
1 Dose Kidneybohnen, 265 g Abtropfgewicht
60 g Reis, gekochter (Rohgewicht)
1 kl. Dose/n Mais, 140 g Abtropfgewicht
1 kl. Glas Salsa, 200 ml
120 g Cheddarkäse, gerieben
Karotte(n), geraspelt
Knoblauchzehe(n), gehackt
  Guacamole und Crème fraîche, optional
1 TL Kreuzkümmelpulver
2 TL Korianderpulver
2 1/2 TL Paprikapulver
  Cayennepfeffer
  Salz
  Olivenöl

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Backofen auf 180 °C Grad vorheizen.

Die Paprikaschoten putzen. Einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Paprika aufrecht in einen Bräter oder eine hohe Auflaufform stellen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig braten. Zwiebel und Knoblauch dazu geben und kurz mitdünsten. Gewürze darüber streuen und anrösten. Kidneybohnen, Mais und Karotten unterrühren. Reis, die Hälfte des Käses und die Salsa zufügen und ebenfalls unterrühren.

Die Hackfleischmasse in die Paprika füllen und mit dem Rest des Käses bestreuen. Restliche Füllung im Bräter verteilen. Im vorgeheizten Ofen in 35 – 40 min goldbraun backen.

Mit Guacamole und Crème fraîche servieren.

 

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Aufregende Fondant-Torten selber machen

Mittwoch, Mai 25th, 2016

Wer auf Instagram und Food-Blogs unterwegs ist, kommt an kunstvollen Fondant-Torten schon lange nicht mehr vorbei. Da entstehen ganze Bilderwelten aus kunterbunter Zuckermasse, filigrane Figuren wachsen aus mehrstöckigen Torten und zarte Blüten verwandeln einen einfachen Kuchen in ein Stückchen Kunst, das eigentlich viel zu schön ist zum Essen. Habt ihr euch da nicht auch schon mal gewünscht, ihr könntet einem lieben Menschen mit so einem zuckersüßen Kunstwerk eine Freude machen? Dann könnt ihr jetzt endlich loslegen, denn wir verraten euch, wie ihr Fondant-Torten selber macht.

1. Bei Fondant-Torten kommt es auf die Planung an

Ob zum Muttertag, zum Geburtstag, zum Jahrestag, zur Verlobung oder zur Hochzeit – Motivtorten aus Fondant sind immer eine gute Idee. Zwei Dinge sind besonders wichtig, bevor ihr loslegt: 1. das Konzept und 2. das Zeitmanagement. Ganz am Anfang steht das Motiv. Am besten zeichnet ihr auf, wie eure Torte am Ende aussehen soll. Bildvorlagen aus dem Internet helfen euch, das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Viele Blogger stellen zahlreiche Nahaufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven von ihren Werken ins Netz, die euch als Vorlagen dienen können.

Sobald ihr wisst, was ihr vorhabt, geht es an das Zeitmanagement. Die richtige Planung hat für Motivtorten aus Fondant eine besondere Bedeutung, denn Blüten und Figuren sollten mindestens eine Woche vorher geformt und gefärbt werden. Der spezielle Modellierfondant muss nämlich gut trocknen, bevor ihr die Torte damit schmücken könnt. Der Kuchen selbst sollte etwa 3 Tage vor dem großen Tag gebacken werden. Das eigentliche Dekorieren ist dann ein Job für den letzten Tag, bevor ihr die Torte präsentieren wollt. Ihr seht also: Mal eben schnell eine Motivtorte backen ist nicht möglich. Plant unbedingt genügend Zeit ein, um euer Kunstwerk in Ruhe fertigstellen zu können.

2. Am Anfang steht der Kuchen

Eine Fondant-Torte soll aber nicht nur richtig toll aussehen, sondern auch gut schmecken. Ein leckerer Kuchen ist deshalb die Basis für eure Kreation. Fangt am besten mit einer einstöckigen, runden Torte an. Geeignet sind sowohl trockene Kuchen, wie etwa Rührkuchen, als auch Kuchen mit Sahne-, Quark-, Frucht-, Pudding- oder Joghurtfüllungen. Für den Anfang empfehlen wir einen einfachen Rührkuchen, der in der Springform gebacken wird. Zum Rezept: Rührkuchen Er ist stabil und lässt sich gut zuschneiden. 8 bis 12 cm hoch darf so ein Kuchen dann schon sein. Je höher, desto schöner sehen die Kreationen am Ende aus.

Gefüllte Motivtorten hingegen bestehen aus mehreren Böden, zwischen denen jeweils eine 1 cm hohe Schicht Füllung verstrichen wird. Auf diese Weise erzeugt ihr ebenfalls Höhe. Inspirationen für eure Kreationen könnt ihr euch aus unseren Torten-Rezepten holen. Wie wäre es zum Beispiel mit dieser Hochzeitstorte oder mit einer wunderschön verzierten Margeritentorte?

Nach dem Backen braucht der Teig Zeit zum Auskühlen und Ausdampfen – idealerweise über Nacht. Nur dann kann der Kuchen gut mit Buttercreme oder Ganache eingestrichen werden. Dieser Schritt ist besonders wichtig, weil so eine glatte Oberfläche geschaffen wird, auf der der Fondant befestigt wird. Wichtig: Fondant verzeiht keine Fehler. Selbst kleinste Unebenheiten können durch den Fondant drücken und ihn sogar reißen lassen. Zum anderen schützt die Ganache den Fondant vor Kontakt mit der Tortenfüllung. Der Zucker im Fondant zieht nämlich die Flüssigkeit aus der Füllung, was im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass der Fondant durchweicht.

3. Die Grundlage für eure Fondant-Torte schaffen

Lasst die Ganache vor dem Einstreichen über Nacht kühl stehen und bestreicht den Kuchen dann möglichst glatt damit. Am besten geht das auf einem Drehteller und mit einer Teigkarte. Achtet darauf, dass alle kleinen Unebenheiten verschwinden. Manchmal muss man die Torte mehrfach einstreichen, aber auch das ist ganz normal. Lasst die Ganache wiederum über Nacht gut trocknen und achtet dabei darauf, dass der Kuchen kühl steht. Vor allem wenn ihr eine sahnehaltige Füllung verwendet, sollte die Torte nie länger ungekühlt stehen, sonst war eure ganze Arbeit umsonst.

Nun geht es an den spannenden Teil: das Eindecken mit Rollfondant. Man kann den Fondant zwar sehr gut selbst machen, für den ersten Versuch empfehlen wir jedoch, Rollfondant in einem Tortenshop zu kaufen. Dort gibt es auch geeignetes Modellier-Werkzeug, mit dem ihr Figuren und Blüten kreieren könnt. Schaut euch einfach mal um.

4. Der große Moment: Die Motivtorte dekorieren

Um den Kuchen mit Rollfondant einzudecken, rollt den Fondant am besten auf der Arbeitsplatte aus. Dafür braucht ihr in der Regel viel Platz und eine saubere Unterlage. Jegliche Unebenheit ist nachher auf dem Fondant sichtbar. Eine Silikonmatte und ein Nudelholz, das ebenfalls mit Fondant umhüllt ist, sind besonders hilfreich. Den ausgerollten Fondant dann mittig über das Nudelholz legen und auf der Torte platzieren, sodass auf allen Seiten gleich viel Masse liegt. Nun muss der Fondant geglättet werden. Geeignete Glätter bekommt ihr ebenfalls im Tortenshop eurer Wahl.

Wenn die Flächen schön glatt und eben sind, könnt ihr daran gehen, eure Fondant-Torte mit den Blüten und Figuren, die ihr vorab aus geeignetem Modellierfondant bzw. aus Blütenpaste hergestellt habt, nach Herzenslust zu dekorieren. Der Vorteil des Modellierfondants: Er lässt sich gut und vor allem lange bearbeiten sowie sehr gut färben und bemalen. Die Blütenpaste hingegen trocknet schnell und härtet dann sehr fest aus. Sie muss also schnell bearbeitet werden. Eine dritte Möglichkeit, Dekoration für eure Fondant-Torte herzustellen, ist Formen und Figuren aus weichem Rollfondant auszustechen. Schokomodelliermasse und Marzipan kommen als Alternativen natürlich ebenfalls infrage. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

5. Weiter geht’s: Hier gibt es noch mehr Anleitungen

Eine sehr gute Schritt-für-Schritt-Anleitung für eure eigene Fondant-Torte findet ihr bei „Tortenlust“. Bloggerin Selina gehört zu den bekanntesten Fondant-Künstlern der Szene. Ebenfalls sehr hilfreich ist die Anleitung, die Claudia auf ihrem Blog „Ofenkieker“ erstellt hat. Auf beiden Seiten gibt es auch sehr anschauliche Bilder, weiterführende Anleitungen zum Gestalten von Figuren und Deko-Elementen sowie Rezepte für Fortgeschrittene. Wer ein bisschen Ermunterung braucht, der sollte den Erfahrungsbericht von Nadine auf ihrem Blog „dreierlei liebelei“ lesen. Obwohl ihre erste Fondant-Torte ein ziemlicher Krimi war, hat sich die Mühe am Ende gelohnt.

 

Zur Anbieter-Website:

www.brigitte.de/rezepte/backen/fondant-torten-selber-machen-1276431/

Mit diesem einfachen Trick löst ihr ein Back-Problem, das ihr seit eurer Kindheit kennt

Sonntag, März 6th, 2016

Ihr kennt das: Man sucht sich sein Rezept raus, gibt alle Zutaten zusammen, rührt den Teig an, und dann: Aaaahhhhh!

 

Kaum ist der Teig fertig und wir ziehen die Rührstäbe wieder aus der Schüssel, ist es immer das gleiche: Anhänglich klebt der Teig am Gestänge, will einfach nicht loslassen (auch nicht, wenn wir die Rührstäbe aus dem Mixer nehmen und mehrfach auf dem Rand der Schüssel abklopfen).

Als Optimistin freuen wir uns nun: Juhu, Teig ablecken, wie früher als Kind bei Mama in der Küche! Aber die Perfektionistin in uns ärgert sich auch ein wenig – denn das bedeutet auch: Unser Kuchen wird kleiner!

Bei harten Teigen gibt es sogar noch ein größeres Problem: Mürbe- und Brotteige sind beim Rühren gerne mal so klebrig und anhänglich, dass sie die Knethaken und Rührstäbe „hochklettern“, bis sie fast im Mixer sind.

Aber Hilfe naht, denn es gibt einen einfachen, wirksamen Trick gegen festgepappten Teig am Rührhaken!

Wer den Teig-Schwund minimieren möchte, schmiert die Rührstäbe seines Mixers einfach mit ein bisschen Öl ein! Am besten nehmt ihr Pflanzenöl, das verfälscht den Geschmack des Teiges nicht und ist dennoch wirksam.

Allerdings müsst ihr euch natürlich darüber im Klaren sein, dass damit eben der schönste Aspekt des Backens wegfällt: Das genussvolle Abschlabbern der Mixerstäbe! Aber dafür können wir natürlich immer noch die Schüssel auskratzen…

Website:

www.brigitte.de/rezepte/backen/trick-gegen-teig-an-ruehrstaeben-1269465

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1001 Leckerbissen

Freitag, März 4th, 2016

Rezepte: Hans Gerlach

Es wird mal wieder Zeit für etwas Abwechslung auf dem Abendbrottisch? Wir hätten da ein paar leckere Ideen!

 

Falafel mit Kräuterjoghurt und Quittenchutney (4-6 Portionen)

Das braucht man:
500 g Kichererbsen (trocken)
2 Knoblauchzehen
200 g Zwiebeln
1 Bund Koriander oder Petersilie
1 getrocknete Chilischote
je 1 TL Piment, Koriander und Kreuzkümmel
1 Prise Zimt
1 TL Salz
½ TL Backpulver
100 g Sesam
neutrales Öl zum Ausbacken

Joghurtdip:
1 Bund Dill
½ Gurke
Salz
Kreuzkümmel
250 g Rahm-joghurt 10%
etwa ½ TL Harissa

Quittenchutney:
250 g Schalotten
500 g Quitten
150 g Datteln oder getrocknete Aprikosen
1 gestr. TL Salz
100 g Zucker
2 EL Sonnenblumenöl
1–3 Chilischoten
1 TL Ras el-Hanout (oder ½ TL Kreuzkümmel)
2 Bio-Orangen
125 ml Apfelessig

So geht´s:

Falafel
1. Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser 24 Stunden quellen lassen.
2. Dill waschen, trocken schütteln und hacken. Gurke schälen, längs halbieren, die Kerne herauskratzen. Das Fruchtfleisch grob raspeln, salzen und in einem Küchentuch fest ausdrücken. Gurke, Joghurt und Dill mischen, mit Salz, Harissa und Kreuzkümmel abschmecken.
3. Kichererbsen abgießen, abtropfen lassen. Knoblauch und Zwiebeln schälen, Koriander waschen, trocken schütteln, alles grob würfeln und hacken. Alles zusammen durch den Fleischwolf lassen (feine Scheibe) oder im Blitzhacker nicht zu fein pürieren. 2 Stunden ruhen lassen, dann mit den Gewürzen und Backpulver (ohne den Sesam) ein zweites Mal durch den Wolf lassen oder durchmixen.
4. Mit einem Esslöffel walnussgroße Teigportionen abstechen. Einen Teller mit nicht zu viel Sesam bestreuen, Falafel darin wenden, flach drücken oder zu Kugeln formen und beiseite legen. Eine große, beschichtete Pfanne 0,5 cm hoch mit Öl füllen (für Kugeln eher 3 cm). Erhitzen, bis von einem ins Fett geworfenen Kräuterblättchen sofort Bläschen aufsteigen. Falafel in mehreren Portionen nacheinander goldbraun ausbacken, gut abtropfen lassen. Falafel mit Joghurtdip und Quittenchutney servieren.

Quittenchutney
1. Schalotten schälen, in Scheiben schneiden. Quitten waschen, vierteln, dabei das Kernhaus entfernen, das Fruchtfleisch auf einer groben Reibe zerkleinern. Datteln entkernen, schälen und grob schneiden. Alles in einen Topf geben, salzen und mit Zucker mischen. 20 Minuten ziehen lassen.
2. Chilischoten waschen und in Ringe schneiden, zusammen mit Ras el-Hanout zu den Quitten geben. Orangen waschen, die Schale einer Orange hauchdünn abschälen, den Saft von beiden Früchten auspressen, beides zu den Quitten geben und 20–40 Minuten bei schwacher Hitze garen. Dabei den Deckel auflegen, erst kurz vor Schluss abnehmen, den Essig und das Öl zugeben und bei größerer Hitze marmeladenartig einkochen. Harte Quittensorten benötigen eine deutlich längere Garzeit als weiche Sorten – falls die Flüssigkeit knapp wird, bevor die Quitten weich sind, noch etwas Wasser zugeben. Für die Kinder einen Teil ohne Chili zubereiten.
3. Das fertige Chutney in sterilisierte Schraubdeckelgläser füllen und wie Konfitüre lagern.

 

Zuerst veröffentlicht auf:

http://www.nido.de/artikel/

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Schnelles Thai-Curry mit Huhn, Paprika und feiner Erdnussnote

Freitag, Januar 29th, 2016

Zutaten

500 g Hähnchenbrustfilet(s), in feinen Streifen
2 EL Pflanzenöl
1 EL Sojasauce
Ingwerwurzel, frisch, etwa daumengroß, geschält, fein gehackt
1 EL Currypaste, rot, oder weniger
1 EL Erdnussbutter
400 ml Kokosmilch, ungesüßt, cremig
Paprikaschote(n), rot, in feinen Streifen
Frühlingszwiebel(n), in feinen Streifen
1 kl. Glas Bambussprosse(n), in Streifen, gut abgetropft
10  Maiskölbchen, aus dem Glas, längs halbiert
1 EL Fischsauce
1 TL Palmzucker, ersatzweise brauner Zucker
1 TL Zitronengras, Paste oder fein gehackt
1 EL Thai-Basilikum, frisch
500 g Jasminreis oder Duftreis

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 25 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: ca. 890 kcal

Fleisch mit je 1 EL Öl, Sojasauce und dem Ingwer gut vermischen und ca. 30 Minuten marinieren. In der Zwischenzeit Gemüse putzen und schneiden. Fleisch in einer beschichteten Pfanne anbraten und zur Seite stellen.

Im Wok oder einer großen Pfanne mit hohem Rand die Currypaste in 1 EL Öl anrösten. Die Erdnussbutter unterrühren und schmelzen lassen. Mit Kokosmilch ablöschen, das Gemüse zugeben und alles ca. 15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Reis zubereiten und ausdämpfen lassen.

Kurz vor Ende der Garzeit (das Gemüse soll noch Biss haben) das Fleisch dazugeben und kurz erhitzen. Mit Palmzucker, Fischsauce (notfalls etwas Salz nehmen) und Zitronengraspaste (soll nicht mitkochen) abschmecken. Nach Belieben Thai-Basilikum darüberstreuen und mit Reis servieren.

Die Zusammenstellung des Gemüses kann man ganz nach Geschmack und Verfügbarkeit variieren/ergänzen, z.B. fein geschnittene Wasserkastanien für noch mehr Biss, ein paar kleine Brokkoliröschen oder einige Zuckerschoten (diagonal geteilt, kurz blanchiert oder angebraten) als zusätzlichen Farbtupfer. Es sollten (geputzt und geschnitten gemessen) insgesamt ca. 4 – 5 Handvoll Gemüse sein.

Zitronengraspaste ist geriebenes, in etwas Pflanzenöl eingelegtes Zitronengras. Das angebrochene Glas am besten im Tiefkühlfach aufbewahren.

Aufgespürt:

www.chefkoch.de

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Schnelle Dips für Raclette und Fondue

Samstag, Januar 16th, 2016

1 Portionen
Arbeitszeit: 30 Min.
Back-/Kochzeit: 10 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Kalorien p. P.: keine Angabe

Zutaten – das braucht ihr:

  • Cocktailsoße
  • 200 g Salatcreme oder Mayonnaise
  • 1 EL Schlagsahne
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 1 EL Weinbrand oder Cognac
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • ½ TL Cayenne-Pfeffer oder Chilipulver
  • 3 Paprikastreifen als Garnitur
  • Kokos-Erdnuss-Dip
  • 150 g cremige Kokosmilch
  • 100 g Erdnussbutter
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • 1 fein gehackte Chilischote
  • ½ TL Salz
  • Honig-Senf-Dip
  • 150 g saure Sahne
  • 3 EL Salatcreme oder Mayonnaise
  • 3 EL flüssiger Honig
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • Kräuter-Dip
  • 2 Scheiben Toastbrot oder Brötchen
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Essig (Wein- oder Balsamico)
  • 200 ml Olivenöl
  • 1 Bund gemischte Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch, Dill, Rosmarin oder Thymian)
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer

So geht’s:

Cocktailsoße: In eine Schüssel Salatcreme oder Mayonnaise, Schlagsahne, Tomatenketchup und Weinbrand bzw. Cognac geben. Mit Salz, Pfeffer und Cayenne-Pfeffer bzw. Chilipulver würzen. Alles gründlich miteinander verrühren und mit einigen Paprikastreifen garnieren

Kokos-Erdnuss-Dip: Die geschälten Knoblauchzehen fein hacken. Die Chilischote entkernen und ebenfalls hacken. Die cremige Kokosmilch in einen Topf schütten. Gehackte Knoblauchzehen und Chilischote sowie die Erdnussbutter oder –creme auch in den Topf geben. Mit einer Prise Salz würzen und dann alles unter Rühren erwärmen, jedoch nicht kochen. Danach in eine Schüssel umfüllen und eventuell mit einigen Erdnusskernen garnieren.

Honig-Senf-Dip: Saure Sahne, Salatcreme oder Mayonnaise, Honig und Senf in eine Schüssel geben. Kräftig mit Pfeffer und Salz abschmecken und alles gründlich verrühren. Optional mit schwarzen Senfkörnern oder einem Kräuterzweig garnieren.

Kräuter-Dip: Das Toastbrot entrinden und in Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in größere Stücke schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und hacken. Alles in ein geeignetes Gefäß geben und Essig sowie Olivenöl hinzufügen. Optional mit Pfeffer und Salz würzen. Dann alles fein pürieren. In eine Schüssel umfüllen und mit einem Kräuterzweig garnieren.

Zusatzinfo:

Vier verschiedene und schnell zubereitbare Dips bzw. Soßen, die eine breite Palette an Geschmacksnuancen abdecken. Universell für Buffet, Raclette, Heißer-Stein-Grill oder Fondue verwendbar.

Aufgespürt:

http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte

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Roastbeef auf Parmesanbett mit Feigenbalsamico

Dienstag, Dezember 22nd, 2015

Zutaten

400 g Roastbeef
1 große Tomate(n)
4 Stängel Petersilie, frisch
50 g Parmesan, am Stück
1 Schuss Balsamico Feige
15 g Butter

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 10 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Fleisch bringe ich vor der Bearbeitung auf Zimmertemperatur. Bevor ich die Pfanne aufheize, bereite ich bereits die Teller/Garnierung vor.

Auf jedem Teller eine, wenn möglich, eigen angebaute Tomate in Scheiben auslegen. Mit etwas Petersilie garnieren. Darüber dünn gehobelten Parmesan geben.

Das Roastbeef in Butter kräftig von jeder Seite etwa drei Minuten braten. Sofort aus der Pfanne nehmen und in Alufolie einschlagen. Ca. fünf Minuten ruhen lassen.

Das Fleisch erneut in die Pfanne geben. Den in der Alufolie befindlichen Bratensaft dazugeben. Nochmals von jeder Seite ca. 2 Minuten braten.

Nach dieser Zeit ist das Stück medium rare. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, welcher Garpunkt gewünscht wird. Meiner Meinung nach schmeckt das hochwertige Fleisch wirklich super, wenn es medium rare, bzw. englisch gegart ist.

Auf dem Teller nun ein Nest aus frisch gehobelten Parmesan anrichten. Das Fleisch darauflegen und mit Feigenbalsamico verfeinern.

Anmerkung: Ich vermeide es, das Fleisch vor dem Braten zu würzen. Sie werden sehen, das feine Aroma eines guten Roastbeefs, in Verbindung mit dem Parmesan und dem Balsamico wird sie überzeugen. Etwas Salz und Pfeffer auf jedes einzelne Fleischstück kann nicht schaden.

Um den Fleischsaft aufzusaugen eignet sich ein Olivenbaguette. Dazu passt ein trockener italienischer Rotwein.

Hinweis: Für das Rezept eignen sich Roastbeef, Entrecote und Rinderlende. Die in der Rezeptbeschreibung angegebene Grammzahl ist tatsächlich für einen guten Esser. Für meine Frau, die die Lende bevorzugt, reichen gut 200 Gramm.

Ganz wichtig ist eine sehr gute Qualität des Fleisches. Und, um es zu erwähnen: ein low Budget Gericht ist es nicht.

Original-Quelle:

http://www.chefkoch.de/rezepte/2919341444228525/Roastbeef-auf-Parmesanbett-mit-Feigenbalsamico.html

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Tiramisu-Rezepte für ein „dolce vita“

Donnerstag, Dezember 3rd, 2015

Hausgemachtes Tiramisu ist das beste Rezept für alle, die in Erinnerungen an den letzten Italienurlaub schwelgen wollen – und für alle Tiramisu-Fans.

Was schmeckt mehr nach „dolce vita“ als Tiramisu? Das bekannte italienische Dessert stammt aus Venetien, hat heute aber Fans auf der ganzen Welt. Bekannt ist es aber schon seit dem Mittelalter. Das erste Mal wurde der Begriff „Tiramisù“ (italienisch für „Zieh mich hoch“) übrigens 1970 in Treviso gebraucht.

Für das klassische Tiramisu-Rezept werden Löffelbiskuit und Mascarpone-Creme abwechselnd geschichtet. Die Löffelbiskuits werden in kaltem Espresso getränkt. Oft wird der Espresso auch noch mit alkoholischen Getränken wie Marsala-Wein, Amaretto oder Weinbrand gemischt. Natürlich gibt es auch alkoholfreie Varianten von Tiramisu.

Ganz wichtig: Wenn das Tiramisu fertig geschichtet ist, muss es für mehrere Stunden in den Kühlschrank. Denn dadurch wird das Tiramisu erst fest. Bevor das Dessert serviert wird, noch die letzte Cremeschicht mit Kakaopulver auf das gekühlte Tiramisu auftragen. Ob klassisch, schnell, frühlingshaft mit Erdbeeren, kalorienarm mit Äpfeln, mit oder ohne Alkohol oder sogar herzhaft: Das Team der BRIGITTE-Küche kennt für die besten Rezepte für Tiramisu.

Tiramisu-Rezepte – von Tiramisu ohne Alkohol bis Erdbeertiramisu

Tiramisu mit Kaffeelikör

Wenn wir schon nicht nach Italien in den Urlaub fahren können, dann holen wir uns das italienische Lebensgefühl einfach nach Hause. Dieses Tiramisu bringt Ihnen „La dolce vita“ in die eigenen vier Wände. Zum Rezept: Tiramisu mit Kaffeelikör

Tiramisu „light“

Als Dessert ist Tiramisu oft zu wuchtig. In unserer Schlank-Version heißt es: Mascarpone adé und erfrischendes Apfelkompott unter die Quark-Frischkäse-Haube. Und weil es ohne Alkohol ist, ist das Rezept auch für Kinder geeignet. Zum Rezept: Tiramisu „light“

Rhabarber-Tiramisu

Wir haben das Tiramisu frühlingsfein gemacht: mit den knusprigen Mandelkeksen Cantuccini und dem beglückend süß-sauren Duo Mascarponecreme und Rhabarber. Zum Rezept: Rhabarber-Tiramisu

Trüffel-Tiramisu

Für Fans von Trüffel gibt es diese köstliche Tiramisu-Variante mit Marsala-Wein. Und die für Tiramisu klassischen Löffelbiskuits dürfen natürlich auch nicht fehlen. Zum Rezept: Trüffel-Tiramisu

Glutenfreies Tiramisu

Ohne Löffelbiskuit kein Tiramisu? Von wegen! In diesem glutenfreien Rezept kommen Maisstärke und gemahlene Mandeln zum Einsatz. Zum Rezept: Glutenfreies Tiramisu

Erdbeer-Tiramisu

Wir lieben Tiramisu – und wir lieben Erdbeeren! Da lag die Idee nahe, unsere beiden Favoriten zu einem Dessert zu vereinen. Das Ergebnis: unwiderstehlich. Zum Rezept: Erdbeer-Tiramisu

Spekulatius-Tiramisu

Zur Weihnachtszeit ein Spekulatius-Tiramisu: Damit überraschen Sie Ihre Adventsgäste und machen Spekulatius damit zu einem köstlichen Dessert. Zum Rezept: Spekulatius-Tiramisu

Herzhaftes Tiramisu

Wer sagt denn, Tiramisu ist immer süß? Dieses Rezept beweist jedenfalls, dass es auch mal herzhaft sein darf. Zum Rezept: Herzhaftes Tiramisu

Original italienisches Tiramisu – das beste Rezept

Das perfekte Tiramisu ist cremig, aber nicht matschig. Rike Dittloff zeigt Schritt für Schritt im Video, wie das Rezept gelingt – ein Hoch auf den Klassiker!

Zutaten für 4 Portionen Tiramisu

150 Gramm Zucker
6 frische Eigelb
450 Gramm Mascarpone
2 Esslöffel Amaretto
150 Milliliter Espresso
220 Gramm Löffelbiskuits
Kakaopulver zum Bestäuben

Tiramisu zubereiten – Schritt für Schritt erklärt

1. Schlagen Sie Eigelbe und Zucker drei bis vier Minuten cremig. Achtung: Die Eier müssen frisch sein!
2. Heben Sie nun die Mascarpone unter die Zucker-Eimasse.
3. Gießen Sie den Amaretto in den Espresso, tunken Sie einige Löffelbiskuits kurz hinein und schichten Sie sie dann in die Form. Verfahren Sie so, bis der Boden der Form bedeckt ist.
4. Streichen Sie einen Teil der Mascarponecreme über die Löffelbiskuits. Tunken Sie weitere Löffelbiskuits kurz in die Espresso- Amarettomischung, legen Sie sie auf die Mascarponecreme und bestreichen sie wiederum mit Mascarponecreme.
5. Lassen Sie das Tiramisu drei bis vier Stunden im Kühlschrank durchziehen.
6. Holen Sie das Tiramisu kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank und bestäuben es mit Kakao.

Statt Amaretto mit Espresso können Sie zum Beispiel auch Kakao verwenden.

fertig in 10 Minuten – plus 4 Stunden Ruhezeit

Zuerst veröffentlicht auf:

http://www.brigitte.de/rezepte/

The Next Generation Of Barkeepers: Maria Koppmaier & Tristan Bantle, Capri Lounge Köln

Montag, November 23rd, 2015

New Amsterdam Vodka hat in Kooperation mit jungen deutschen Barkeepern eine innovative Rezeptreihe erarbeitet: „The Next Generation Of Barkeepers“ steht für individuelle, kreative und experimentelle Drinks – speziell für die „Generation Y“. Im zweiten Teil stellt about-drinks Maria Koppmaier und Tristan Bantle (Capri Lounge in Köln) sowie ihre gemeinsame Kreation „Send me a Message“ exklusiv vor.

Was waren bisher die wichtigsten Stationen in Ihrer Laufbahn als Barkeeper?
Maria Koppmaier: In meiner Laufbahn hatte ich schon viele unterschiedliche Stationen in Deutschland, aber auch im Ausland. Ich war unter anderen in Kanada, Österreich und der Schweiz und konnte in der Zeit viele verschiedene Bars und auch die unterschiedlichen Trinkkulturen der Länder kennenlernen.
Tristan Bantle: Ich hatte zwar noch nicht allzu viele Stationen in meiner Laufbahn, aber während meiner Zeit auf den AIDA-Kreuzfahrtschiffen konnte ich viele unterschiedliche Eindrücke sammeln und auch viele Rum-Destillerien in der Karibik besichtigen und kennenlernen.

Was war Ihre bisher coolste eigene Kreation?
Maria Koppmaier: Meine coolste eigene Kreation bisher war eine Variation des „Old Fashioned“ mit Rum, Chambord, Rotweinsirup, Lagaluvin und Schokoladenbitter.
Tristan Bantle: Meine coolste eigene Kreation nennt sich „¿Por qué no?“, was übersetzt „Warum nicht?“ bedeutet. Der Drink wird mit einem Rum aus Trinidad und Falernum, das ist ein süßer Sirup, der in vielen karibisch angehauchten Drinks verwendet wird, gemischt. Außerdem kommen noch Feigensenf, Rosmarin und ein Sourmix in den Cocktail.

Was macht für Sie einen guten Vodka aus?
Maria Koppmaier: Ein guter Vodka sollte weich und mild im Geschmack sowie im Geruch sein. Außerdem darf er für mich keine negativen Alkoholnoten merken, man sollte ihn im Drink also nicht sofort herausschmecken.
Tristan Bantle: Ein guter Vodka muss für mich vor allen Dingen zwei Kriterien erfüllen. Zum einen sollte er mild im Geschmack sein und zum anderen darf der Vodka nicht zu intensiv nach Alkohol riechen.

Wer sind Ihre persönlichen Vorbilder aus der Barszene und warum?
Maria Koppmaier: Jeffrey Morgenthaler aus den USA finde ich super, da er seit langer Zeit schon einer der Top Barkeeper und auch Blogger ist. Er hat jetzt ein Buch auf den Markt gebracht hat, „The Bar Book“, das sich vor allem mit Bartechniken beschäftigt und nicht wie viele Bücher davor „nur“ mit Drinks.
Tristan Bantle: Sehr beeindruckt bin ich von Jamie Boudreau aus dem Canon in Seattle, weil er für mich der perfekte Barkeeper ist! Er hat ein ungemeines Wissen über Spirituosen und Geschichten, außerdem arbeitet er stets an neuen Trends und vergisst dabei „die guten alten Zeiten” nicht!

Was trinken Sie selbst am liebsten?
Maria Koppmaier: Ich selbst trinke am liebsten einen „Martinez“, das ist ein klassischer Cocktail, der als Vorgänger des „Martini“ gilt. Genau wie bei seinem Nachfolger gibt es viele Variationen des Martinez, generell wird er aber mit Gin gemischt und bekommt durch Wermut eine leicht süßliche Note.
Tristan Bantle: Ich selbst bin ein großer Fan von Variationen des „Old Fashioned“ auf Rum-Basis. Als „Old-Fashioned“ werden die wichtigsten klassischen Cocktails bezeichnet. In der ursprünglichen Form bestehen sie immer aus einer Spirituose, Zucker, Wasser bzw. Eis und Cocktail-Bitter.

What’s next: Was ist für Sie das nächste Trendgetränk?
Maria Koppmaier: Für mich sind Mezcal, beziehungsweise Tequila das nächste Trendgetränk, schließlich ist Tequila nur eine Art des Mezcal. Die mexikanische Spirituose wird aus unterschiedlichen Agave-Sorten hergestellt, Tequila hat seinen Namen übrigens von der Stadt, in der er hergestellt wird und wird ausschließlich aus der Blauen Agave gebrannt.
Tristan Bantle: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein Drink mit Gin sein wird, hoffe es aber nicht.

Wie sollte Ihrer Meinung nach die perfekte Bar der Zukunft aussehen?
Maria Koppmaier: Für die perfekte Bar der Zukunft geht es hoffentlich back to the roots, also zurück zur klassischen Barkultur mit einer guten Spirituosenwahl und klassischen Cocktails wie dem „Manhattan“ und „Old Fashioned“ in allen Variationen.
Tristan Bantle: Die Bar der Zukunft, davor kräuseln sich eher meine Haare. Allzu viel kann und sollte sich da nicht verändern. Ich denke die Barszene wird in Zukunft noch molekularer. Ich für mich bleibe jedoch ein Fan der klassischen Bars im Retrostil mit viel Holz, Leder, Jazz und natürlich den Barklassikern. Ein sehr gut aufgestelltes Bar-Back, in dem das ein oder andere Rum- oder Whiskeyschätzchen lauert, sollte auch nicht fehlen!

Die Drink-Kreationen von Maria Koppmaier und Tristan Bantle:

Send me a Message

  • 700 ml New Amsterdam Vodka
  • 5 Aprikosen, halbiert
  • 1 Stange Rhabarber
  • 1,5 cl Zuckersirup
  • 1,5 cl Ziegler Weinbergpfirsischlikör
  • 3 dash Rhabarberbitter
  • 2 dash Angosturabitter
  • 10 Blätter Minze
  • 1 Stück Rhabarber

Für die Aprikosen-Rhabarber-Infusion die halbierten Aprikosen und eine Stange Rhabarber für 24 Stunden mit dem New Amsterdam Vodka einlegen. Anschließend alle Zutaten in einen Silberbecher geben, mit Crushed Ice auffüllen und solang rühren bis sich ein Eispanzer außen am Becher bildet. Zum Abschluss mit der Minze und dem Stück Rhabarber garnieren.

Gesichtet:

http://www.about-drinks.com/the-next-generation-of-barkeepers-maria-koppmaier-tristan-bantle-capri-lounge-koeln

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Wildpilze sammeln und zubereiten: Tipps für den unbe­schwerten Genuss

Sonntag, September 27th, 2015

Feucht und warm mögen es Pilze am liebsten: Die Saison hat bereits begonnen. Steinpilze, Pfifferlinge und Morcheln geben ein Fest in der Küche. Wer selbst im Wald auf Pilz-Pirsch gehen will, braucht aber nicht nur Finderglück. Das Special Wildpilze zeigt, was es beim Sammeln alles zu beachten gilt und gibt Tipps für den unbe­schwerten Genuss.

Pilze – die aromatischen Leicht­gewichte

Pilze sind extrem kalorien­arm: 100 Gramm haben durch­schnitt­lich 10 bis 20 Kilokalorien. Sie bestehen zu etwa 90 Prozent aus Wasser. Ihr Fett­gehalt liegt unter einem Prozent, ihr Eiweiß­anteil bei zwei bis vier Prozent. Viele Pilze liefern größere Mengen an Vitaminen der B-Gruppe, vor allem Vitamin B1 und B2, einige sind außerdem eine gute Vitamin-D-Quelle. Was Mineralstoffe angeht, liefern Pilze insbesondere Kalium und Phosphor. Der Gehalt an anderen Mineralstoffen oder Vitaminen ist eher gering. Pilze tragen aber zur Versorgung mit Ballast­stoffen bei und enthalten teil­weise gesund­heits­fördernde Eiweiß­bausteine. Kurz: Alles in allem sind Pilze ein gesundes und wert­volles Nahrungs­mittel.

Nicht mehr als 250 Gramm pro Woche

Essbare Wildpilze sind herr­lich aromatisch. Doch Wildpilze können – im Vergleich zu anderen Pflanzen – relativ hohe Mengen an Schwer­metallen aus dem Boden aufnehmen und im Frucht­körper anreichern. Das gilt vor allem für Kadmium und Queck­silber. Zuviel Kadmium schädigt Leber und Nieren, zuviel Queck­silber kann das Nerven­system beein­trächtigen. Die Konzentration im Pilzkörper kann vier- bis fünf­mal höher sein als im Wald­boden. Erwachsenen wird deshalb empfohlen, nicht mehr als 200 bis 250 Gramm Wildpilze pro Woche zu essen. Schwangere, Stillende und Klein­kinder sollten ganz auf Wildpilze verzichten. Pilze aus Zucht hingehen weisen in der Regel keine deutlich erhöhten Schwer­metalle auf. Allerdings können nicht alle Pilze gezüchtet werden. Pfifferling und Steinpilz zum Beispiel wachsen nur wild.

Sammeln nur für den Eigenbedarf

Pilze leben in einem engen Verhältnis zu Bäumen und Wald­flächen. Über­mäßiges Sammeln von Wildpilzen stört das sensible ökologische Gleichgewicht. Einige Pilze stehen sogar unter Arten­schutz. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, diese Arten zu sammeln. Ausnahmen ermöglicht die Bundesartenschutzverordnung: Steinpilz, Pfifferling, Schweins­ohr, Brätling, Birkenpilz, Rotkappe und Morchel sind zwar besonders geschützt, dürfen aber in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Das gilt auch für die nicht besonders geschützten Pilzarten. Eine Höchst­menge ist nicht einheitlich geregelt. Erlaubt sind in einigen Regionen Deutsch­lands maximal bis zu zwei Kilogramm pro Person am Tag, manchmal auch nur ein Kilogramm. Im Zweifel kann man sich an das jeweilige Forst­amt wenden. Für andere besonders geschützte Arten, zum Beispiel Königs- und Sommerröhr­ling oder Kaiserling, gibt es keine Ausnahme. Sie dürfen über­haupt nicht gesammelt werden. Das gilt auch für Trüffeln. Der Grünling steht ebenso ausnahms­los unter Arten­schutz. Er gehört aber auch noch aus einem anderen Grund nicht in den Sammelkorb: Denn nach seinem Verzehr kann es bei bestimmten empfindlichen Personen zu Zerfall und Abbau von Muskel­zellen kommen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät deshalb vom Verzehr des Grünlings ab.

Vorsicht Doppelgänger!

Die wichtigste Regel beim Sammeln lautet: Hände weg von Pilzen, die Sie nicht sicher bestimmen können. Ob ein Pilz giftig ist oder nicht, sieht man ihm nicht an. Zudem besteht bei einigen Sorten auch Verwechs­lungs­gefahr mit giftigen oder zumindest unver­träglichen Doppelgängern. Der Anis- oder Schafs-Champignon etwa kann von ungeübten Samm­lern leicht mit dem giftigen weißen Knollenblätterpilz verwechselt werden. Bei Unsicherheiten sollten Pilz­freunde ihre gesammelten Pilze vom Fachmann auf Essbarkeit prüfen lassen. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e. V. führt eine Liste geprüfter Pilzsach­verständiger.

Tipp: Ausführ­liche Porträts aller wichtigen Früchte, Pilze und Kräuter, die man am Wegesrand findet, bietet das Buch „Essen aus der Natur“ der Stiftung Warentest. Dazu gibt es viele Tipps zum Sammeln und Halt­barmachen, Sammel­zeitkalender und leckere Rezept­ideen.

Artikel-Quelle:

https://www.test.de/Wildpilze-sammeln-und-zubereiten-Tipps-fuer-den-unbeschwerten-Genuss-1163075-0

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FAQ Grillen: Antworten auf die wichtigsten Fragen

Donnerstag, Juni 11th, 2015

Gutes vom Grill soll lecker schme­cken – aber auch nicht zu Lasten der Gesundheit gehen. Fleisch, Wurst und Vegetarisches soll von guter Qualität sein – und am Ende soll das Barbecue vor allem Spaß machen. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen zum Thema „Grillen“.


Darf gepökeltes Fleisch auf den Grill?

Gepökelte Fleisch- und Wurst­waren wie Kasseler, Leberkäse, Speck oder konventionell erzeugte Wiener Würst­chen und Bock­würste sollten besser nicht auf den Grill, empfiehlt das Bundes­institut für Risiko­be­wertung. Denn sie enthalten Nitritpökelsalz (Kochsalz mit E 249 oder E 250), die unter anderem für die Farbe und das typische Pökelaroma sorgen. Beim Grillen von gepökeltem Fleisch können daraus krebs­erzeugende Nitrosamine entstehen. In den letzten Jahr­zehnten konnte die Aufnahme an Nitrosaminen zwar deutlich reduziert werden. Gepökelte Fleisch­erzeug­nisse sollten allerdings nach wie vor nicht stark erhitzt, also gebraten oder gegrillt werden. Tipp: Abge­packtes, mariniertes Grill­fleisch aus Geflügel kann manchmal gepökelt sein. Achten Sie bei Geflügel deshalb auf den Hinweis „gepökelt“ auf der Verpackung.

Mit Grill­schale: Ja oder nein?

Ja. Denn wenn Sie auf eine Grill­schale verzichten, können Fleisch­saft und Fett in die Glut tropfen und verbrennen – es bilden sich poly­zyklische aromatischen Kohlen­wasser­stoffe (PAK), von denen einige Vertreter krebs­er­regend sind. Sie steigen mit dem Rauch auf und lagern sich auf dem Fleisch ab. Vor allem die appetitlich gebräunte Fett­kruste des Grill­guts kann dann hohe Schad­stoff­mengen enthalten. Mit einer Grill­schale können Sie das verhindern.

Wie lässt sich der Schad­stoff­gehalt sonst noch senken?

Wenn Sie auf Grill­schalen verzichten, sollten Sie wenigs­tens die Marinade vor dem Grillen abtupfen – nachdem sie genügend einge­zogen ist. Die Bildung von Schad­stoffen können Sie auch verringern, indem Sie beim Grillen mit Holz­kohle einen möglichst großen Abstand zwischen Rost und Glut halten. Außerdem sollte das Grill­gut nicht länger als notwendig auf dem Rost liegen – etwa zum Warmhalten. Denn je länger die Grill­zeit und je höher die Temperatur, umso mehr unerwünschte Stoffe können entstehen. Tipp: Verzichten Sie darauf, Fleisch, Fisch und Gemüse während des Grillens in Alumini­umschalen zu salzen, zu würzen oder mit Zitronensaft zu beträufeln. Das rät das Bundesinstitut für Risikobewertung. Grund ist, dass sich das Metall unter dem Einfluss von Säure oder Salz vermehrt löst und auf das Grill­gut übergehen kann.

Mit Bier bespritzen: Ja oder nein?

Definitiv nein. Es ist nicht ratsam, Fleisch mit Bier zu bespritzen und so die Glut in Schach zu halten oder auf mehr Geschmack zu hoffen. Die Kohlenhydrate und Eiweiße im Bier können, wenn sie in die Glut tropfen, poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK) bilden.

Muss ich Verkohltes wegschneiden?

Ja, schneiden Sie verkohlte Stellen immer groß­zügig weg. Das gilt auch für Gemüse wie Paprika oder Zucchini. Schad­stoffe sitzen meist am Rand oder in der Kruste, weniger im Inneren. Das gilt sowohl für PAK als auch für hetero­zyklische aromatischen Amine (HAA). Sie bilden sich bei langem und starkem Erhitzen von Fleisch oder auch Fisch und sind wahr­scheinlich krebs­er­regend.

Fleisch und Wurst grillen

Woran erkennt man gutes Fleisch?

Gutes Fleisch fühlt sich fest an und lässt sich nicht stark eindrücken. Die Oberfläche sollte frischen Glanz haben und darf nicht schmierig sein. Hat das Fleisch an der Theke graue Stellen, ist das noch kein Zeichen von schlechter Qualität. Es heißt nur, dass das Fleisch schon eine Weile an der Luft liegt. Bei guter Kühlung ist das unbe­denk­lich. Gut zu wissen: Über vielen Kühl­regalen scheint ein getöntes Licht, in dem auch blasse Stücke rot und dadurch frisch wirken. Tipp: Wenn Sie ökologische Tierhaltung unterstützen möchten, kaufen Sie Biofleisch. Das Biosiegel der EU garan­tiert Aufzucht und Verarbeitung nach ökologischen Kriterien: etwa artgerechte Haltung, lange Warte­zeiten zwischen Medikamentengabe und Schlachtung, Fütterung der Tiere über­wiegend mit Biofutter. Neuland-Fleischereien bieten – anders als manche Kunden denken – kein Biofleisch an, legen den Fokus aber auf artgerechte und umwelt­schonende Tierhaltung.

Wie gut ist abge­packtes Grill­fleisch?

Fertig mariniertes Fleisch zu kaufen ist für Kochmuffel praktisch. Im letzten Test von fertig mariniertem Grillfleisch fanden die Tester aber manche Frischemängel und keinen Top-Grill­genuss. Schweinen­acken­steaks schnitten insgesamt besser ab als Geflügel­fleisch, sie sind aber auch fetter. Beim marinierten Geflügel­fleisch kam kein einziges Produkt auf ein gutes test-Qualitäts­urteil. Außerdem offen­barten die Zutaten­listen: Ohne Zusatz­stoffe wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Geschmacks­verstärker und Aroma­stoffe geht es bei fertigen Marinaden wohl kaum. Auch färbende Stoffe und Säuerungs­mittel waren oft enthalten.

Worauf kann ich beim Kauf von Grill­fleisch achten?

Schweine­fleisch wird teil­weise einge­froren, zur Grill­saison aufgetaut, aufgeschnitten und in Marinade gelegt. Der Nachteil: Das Fleisch kann dabei qualitativ leiden und beim Auftauen Saft verlieren. Gemäß Lebens­mittel-Informations­ver­ordnung muss zwar gekenn­zeichnet sein, ob ein Lebens­mittel schon einmal einge­froren war. Dies gilt jedoch nicht für aufgetaute Zutaten in einem Endprodukt. Das heißt, war ein Steak gefroren, wird dann aufgetaut und erst anschließend mariniert, ist der Hinweis „aufgetaut“ auf der Packung nicht mehr verpflichtend. Das gleiche gilt für fertig mariniertes Fleisch von Bedien­theke. Fragen Sie die Verkäufer, ob das Fleisch schon einmal einge­froren war. Tipp: Wenn Ihnen die Herkunft des Fleisches wichtig ist, suchen Sie nach Geburts-, Aufzucht- und Schlacht­land auf dem Etikett. Diese Angaben müssen bei Schweine-, Lamm-, Ziegen- und Geflügel­fleisch seit April 2015 auf der Verpackung stehen. Das gilt aber nur für frisches, gekühltes oder gefrorenes Fleisch, nicht für verarbeitete Fleisch­produkte. Mariniertes, gewürztes Fleisch fällt in diese Kategorie. Hier ist die Herkunfts­angabe freiwil­lig.

Wie mariniere ich Fleisch am besten selbst?

Öl in den Marinaden hält das Fleisch saftig. Etwas Säure zum Beispiel Essig oder Zitronensaft, macht es zarter. In fast allen Marinaden gut: Senf, Sojasoße, Jogurt, Ingwer, Meerrettich. Hinzu kommen nach Be­lieben Kräuter, Pfeffer, Paprika, Honig oder Knoblauch. Laut Unter­suchungen an der Universität Kiel können die Zutaten Rosmarin, Salbei, Thymian oder Knoblauch in der Marinade die Bildung von wahr­scheinlich krebs­er­regenden (HAA) mindern. Verantwort­lich dafür könnten Antioxid­anzien sein. Als Einwirk­zeit für Marinaden reicht etwa eine Stunde.

Was sind eigentlich „Rubs“ oder „Rubbs“?

Das sind neue Würzmixturen für Fleisch, für die Gewürze geröstet, gemörsert und in das Fleisch einmassiert werden (Eng­lisch: to rub – reiben). In unserem Rezept finden Sie Angaben für Mischungen aus Zitrone und Fenchel, orienta­lischen Gewürzen oder Kaffee und Vanille. Noch mehr Rezepte für Marinaden, selbst gemachte Bratwürste und viele inno­vative Grill­rezepte, dazu Informationen zu Grill­methoden, Grill­geräten, Kohle und gutem Anzünder stehen im Buch „Sehr gut grillen“ der Stiftung Warentest.

Welches Fleisch empfiehlt sich, wenn ich auf Diät bin?

Wer Kalorien sparen möchte, greift am besten zu Geflügel­fleisch oder -würst­chen. Geflügel­fleisch kommt auf höchs­tens 5 Prozent Fett. Im Höchst­fall hat es pro 100 Gramm rund 130 Kilokalorien. Dafür kann es leicht trocken werden. Aromatisch und am saftigsten schmeckt marmoriertes, also mit Fett gut durch­wachsenes Fleisch. Deshalb ist Schweinen­acken so beliebt. Er bringt es typischer­weise jedoch auf 10 bis 15 Prozent Fett, pro 100 Gramm auf insgesamt rund 250 Kilokalorien.

Wie finde ich gute Bratwürste?

Abge­packte Bratwürste sind im Laufe der Zeit besser geworden. Das zeigte der letzte Bratwursttest im Vergleich zum Vortest. Die mikrobiologische Qualität hat in vier Jahren zugelegt: Fanden die Prüfer 2010 noch zahlreiche Keime auf drei von 19 untersuchten Bratwürsten, zeigte im Jahr 2014 kein einziges Produkt Verderbnis­anzeichen. Ob mit Käse, Kalb- oder Puten­fleisch – das ist Geschmacks­sache. Regionale Spezialitäten wie Nürnberger und Thüringer Rostbratwurst sind durch EU-Recht geschützt. So dürfen zum Beispiel die kleinen Nürn­berger Rost­bratwürste nur in Nürn­berg hergestellt werden. Sie bestehen aus grob zerkleinertem Schweine­fleisch mit einem hohem Anteil an Muskel­fleisch, stecken im Schafs­darm, enthalten maximal 35 Prozent Fett und schme­cken nach Majoran. Tipp: Besondere Bratwürste finden Sie beim Fleischer. Probieren Sie mal scharf gewürzte Merguez aus Lamm und oft auch Rind. In der Bärlauch­saison gibt es auch mal Bärlauch­bratwurst. Manche Fleischer experimentieren auch mit scharfen Zutaten wie Chili, Ingwer oder Jalapeño.

Vegetarisch grillen

Was kann ich für Vegetarier grillen?

Praktisch alles fleisch­lose, was eine einigermaßen feste Struktur hat, kann auf den Grill: Kartoffeln, Gemüse oder Obst. Folienkar­toffeln, Grill­käse, marinierte Champignons, Zucchini und Auber­ginen sind typische vegetarische Grill­zutaten. Auch Tofu lässt sich grillen, zum Beispiel am Spieß mit Gemüse und Pilzen. Der Sojaquark sollte mindestens eine Stunde in einer Marinade liegen, etwa mit Sojasoße als Basis. Es gibt auch vegetarische Würst­chen und Steaks aus Tofu oder Pflanzeneiweiß. Grill­käse wie Halloumi schmeckt, wenn er vor dem Grillen in gewürztem Olivenöl gewendet wird.

Was geht noch und ist mal was anderes?

In Scheiben geschnittene Avocado, Papri­kastreifen, gehackte Chilis und geriebener Käse liefern eine Füllung für Quesadillas. Die mexika­nischen Weizen- oder Maisf­laden lassen sich gefüllt gut wenden, wenn man sie in ein Grill­gitter klemmt. Ungeschälte, halbierte Avocados ohne Kern können mit der Schnitt­fläche auf den Rost gelegt werden. In die Mulde des Kerns passt eine fruchtig-scharfe Salsa aus Tomaten, Zwiebeln, Chili und Zitronensaft. Essbare Mini-Kürbisse, große Tomaten, Paprika, Champignons und Gemüse­zwiebeln lassen sich gut füllen. In Alufolie gewi­ckelt können sie direkt auf den Rost. Oder man grillt sie indirekt im Kugelgrill. Tipp: Besser als Alufolie sind feuer­feste Schälchen, Edelstahl- oder Emaille-Grill­schalen. Durch Säure und Salz löst sich Aluminium verstärkt und kann auf das Grill­gut übergehen. Die Schalen und Schälchen eignen sich auch für klein­teiliges Grill­gut, damit es nicht durch den Rost fällt. Das Grillen in den Schalen dauert aber etwas länger als in Alufolie. Abwechs­lungs­reiche, interna­tional inspirierte Grill­rezepte ohne Fleisch finden Sie im Buch „Sehr gut vegetarisch grillen“ der Stiftung Warentest.

Die richtigen Grill­techniken kennen

Wie funk­tioniert indirektes Grillen?

Das indirekte Grillen eignet sich besonders für größere Fleisch­stücke wie etwa Roastbeef oder Lamm­keule, ganzes Geflügel, ganze Fische und viele Gemüse-Grill­gerichte. Indirekt grillen heißt: nicht über, sondern neben der Glut. Dafür kann man die Kohle an den Rand schieben und das Grill­gut in die Mitte des Rosts legen. So wird die Hitze reduziert. Das Ganze gilt als schonendes Verfahren, bei dem sich deutlich weniger Schad­stoffe bilden. Voraus­setzung ist ein geschlossenes Grill­system wie ein Kugelgrill.

Was ist vom Grillen von Hähn­chen auf einer Bierdose zu halten?

Beim sogenannten „Beer-Can-Chicken“ wird ein Hähn­chen auf eine halb volle Bierdose gesetzt und so im Ofen oder auf dem Grill gegart. Das Ergebnis soll besonders aromatisch, zart und saftig sein. Darüber streiten sich Grill­experten allerdings. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät in jedem Fall vom Bierdosen-Hähn­chen ab. Gesund­heits­schädliche Druck­farben oder Dosenlack könnten sich von der Außenseite der Dosen lösen und ins Fleisch übergehen. Als unbe­denk­liche Alternative zur Bierdose gibt es im Fach­handel Hähn­chenbräter aus Edelstahl. Auch mit einem stabilen Einkoch­glas soll dieses Grill­rezept funk­tionieren.

Von:

www.test.de/

Wir machen Eis mit zwei Zutaten – ohne Eismaschine!

Montag, Mai 11th, 2015

Der Frühling kommt gerade erst in Fahrt – aber wir sind schon ganz verrückt nach Eis. Und damit wir zu Hause immer einen Vorrat unserer liebsten Eissorten im Gefrierschrank haben, machen wir unser Eis selbst. Und das ist ganz einfach! Was wir dafür brauchen? Nur zwei Zutaten. Das Rezept für diese einfache Eisvariante kommt von Back-Queen Gemma Stafford, die auf ihrem Youtube-Kanal jede Woche tolle, neue Kreationen mit ihren Fans teilt.

Das einfachste Eis der Welt

So einfach könnt ihr Eis selber machen: Sahne (450 ml) steif schlagen, Kondensmilch (400 ml) dazugeben und verrühren, bis es etwas dicker wird. Fertig ist die Grundlage für euer Eis. Was jetzt noch fehlt: die Zutaten für eure liebsten Geschmacksrichtungen. Wenn die drin sind, kommt das Eis in den Gefrierschrank. Dann müsst ihr euch nur noch etwas gedulden.

Gemma teilt nur Rezepte, für die man ganz normale Kuchenutensilien braucht. Für das Eis sind das ein Stand- oder Handmixer und die zwei Zutaten plus die Zugabe für die Geschmacksrichtung eurer Wahl.

Hier sind drei von Gemmas Varianten:
Strawberry Cheesecake mit zerbröseltem Käsekuchen und Erdbeerpüree, Cookies and Cream mit zerbröselten Oreos (oder anderen Cookies) und Mango-Eis mit Vanilleextrakt und Mangopüree. Die Zutaten werden einfach zu dem Grundeis dazugegeben und untergerührt. Fertig!

Auf ihrem Youtube-Kanal teilt die Irin Gemma Stafford, professionelle Köchin und Back-Queen, noch mehr ihrer Kreationen – von gesundem Frühstück über Kuchen und Desserts bis hin zu Eis mit nur zwei Zutaten ist alles dabei, was das Genießerherz begehrt. Zurzeit lebt Gemma in Kalifornien – von hier aus lädt sie jeden Donnerstag eine Folge mit einem neuen Rezept hoch.

3 Fragen an Gemma Stafford

Deine Kuchen-Kreationen sind unglaublich! Was ist dein Geheimnis?

Ich versuche, mich von anderen Backkanälen auf Youtube abzuheben, indem ich Desserts kreiere, bei denen ich Qualitätszutaten und Backtechniken einsetze, die ganz simpel sind. Ich habe am Dublin Institute of Technology Kochen studiert und dann unter der berühmten Köchin Darina Allen in der Ballymaloe Cookery School in Cork studiert, bevor ich die Welt bereist habe. Ich nehme all meine Erfahrung aus meiner Ausbildung und den Reisen zusammen, wenn ich mir neue Rezepte für meine „Bigger Bolder Bakery“ überlege.

Was ist dein Rat für Backanfänger?

Übung, Übung, Übung. Das Tolle am Backen ist, dass es eine fantastische Fähigkeit ist, die du dein ganzes Leben lang haben wirst. Je häufiger du backst, umso besser wirst du. Ich arbeite seit mehr als zehn Jahren als professionelle Köchin. Ich habe Fehler gemacht und aus ihnen gelernt, sodass meine Zuschauer es gleich richtig lernen können und weniger Fehler machen.

Was sind deine drei Lieblingsrezepte?

Zu meinen Lieblingsrezepten gehört natürlich das Eis ohne Eismaschine. Es ist ein so vielfältiges Rezept, du kannst jede Geschmackssorte machen, die du magst – und das Beste: Du brauchst noch nicht mal eine Eismaschine. Hier geht’s zu Gemmas Ice Cream Party.

Zu meinen Lieblingen zählen außerdem meine Zimtschnecken, die man nicht kneten muss („No knead cinnamon rolls“). Hier geht’s zu Gemmas „No knead cinnamon rolls“.

Mein absolutes Lieblingsrezept aus meiner Kindheit in Irland ist Pavlova. Meine Mutter hat es immer für Dinner-Partys gemacht, und ich dachte immer, dass es das anspruchvollste Dessert ist, das man machen kann. Bis heute bringt es immer großartige Erinnerungen zurück.

 

Gesichtet bei:

http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte/eis-mit-zwei-zutaten-1242185/

Ron Zacapa – Neues Design für den edlen Rum aus Guatemala: Die gelungene Reflektion einer außergewöhnlichen Qualität

Montag, April 27th, 2015

Ron Zacapa, einer der weltweit führenden Ultra-Premium-Rums, stellt das neue Design seiner Luxus-Range vor. Das neue Gewand spiegelt künftig nicht nur die ausgezeichnete Qualität seines Inhaltes wider, sondern will seine Genießer mit dem hochwertigen Anblick auch daran erinnern, sich mehr Zeit für die besonderen Momente zu nehmen. Die kräftigen und zugleich weichen Linien und Designelemente der Flaschen reflektieren auf wirkungsvolle Art die Handwerkskunst und die hohe Qualität von Ron Zacapa.

Von Innen wie von Außen – Luxus pur für Genießer
Noch bevor die gesamte Range im neuen Design erscheint, hat Zacapa 23 die große Ehre, vorab – Ende April – in der eleganten und schlankeren Form zu erstrahlen. Auf den ersten Blick wird ein liebevolles Detail auf der Flasche sichtbar: der Umriss einer Orchideenblüte, ein Wahrzeichen Guatemalas, dem Herkunftsland Zacapas. Die luxuriöse Box in der jede Flasche geliefert wird, greift das für Zacapa typische Petate-Band, ebenso wie die guatemaltekische Orchidee der Flasche auf. Im Laufe dieses Jahres werden nach und nach alle Sorten im neuen Look erscheinen und das Gesamtbild des edlen Portfolios perfekt machen. Dazu zählen Etiquetta Negra – der zur Edition Negra wird – Zacapa 23 und XO.

Der Look des XO folgt dem Zacapa 23 und wird ebenfalls moderner, symbolisiert eindrucksvoller denn je den Luxus seines Inhaltes und unterstreicht gleichzeitig den Anspruch, sich mit den besten Cognacs der Welt messen zu können. Das typische Petate-Detail, ursprünglich auf Höhe des Flaschenbauches ins Glas geprägt, weicht nun einem schimmernden goldenen Band am Flaschenhals. Die elegant geschwungene Flasche, die an einen Dekanter erinnert, wird in einer raffinierten schwarzen Box, veredelt mit einem vergoldeten Schriftzug und einer subtilen Orchideen-Prägung geliefert.

„Bei der Entwicklung des Designs waren die einzigartigen, hochwertigen und handwerklichen Prinzipien, die auch bei der der Herstellung der Zacapa gelten, der Maßstab. Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, das luxuriöse Wesen des Produktes mit der neuen Verpackung noch besser einzufangen.“, erklärt Rodolfo Aldana, Global Brand Director Zacapa. „Durch die Neuinterpretation der unverkennbaren Markenmerkmale, dem Petate-Band und dem Sistema Solera, wird die Herkunft Zacapas gestärkt und zelebriert.“

Zacapa zählt nach wie vor zu den Wachstumsmarken in der Kategorie Rum und überzeugt mit einer starken Wettbewerbsposition unter den besten dunklen Luxusspirituosen weltweit. Das neue Design betont die positive Entwicklung der Marke, die von ihren guatemaltekischen Ursprüngen inspiriert ist. Zacapa® Rum ist im ausgewählten Spirituosenhandel und in hochklassigen Bars und Restaurants auf der ganzen Welt erhältlich.

Über ZACAPA®
ZACAPA zählt zu den erlesensten Rums der Welt. Dieser Ultra-Premium Rum, produziert im üppig grünen Guatemala, ist das Ergebnis einer einzigartigen Kombination von Boden, Klima und natürlichen Materialien, vereint in fachgerechter Destillation und einem besonderen Reifungsprozess in großen Höhen. Während die meisten Rums aus Melasse hergestellt werden, wird ZACAPA ausschließlich aus der süßesten ersten Pressung von Zuckerrohrsaft, auch ‚Virgin Sugar Cane Honey’ genannt, gewonnen. ZACAPA Rum reift 2.300 Meter über dem Meeresspiegel in dem so genannten ‚Haus über den Wolken‘ nach dem ‚Sistema Solera‘. Dieses System sieht vor, dass der Rum in ausgewählten Fässern gelagert wird, in denen zuvor amerikanische Whiskeys, Sherrys und Pedro Ximénez-Weine gelagert wurden. XO wird während der finalen Reifephase in französischen Cognac-Fässern aus Eichenholz gelagert. Eigentümer von Zacapa ist Rum Creation and Products Inc. (RCP), ein 50/50-Joint Venture von DIAGEO und Industrias Licoreras de Guatemala (ILG). DIAGEO vertreibt Zacapa auch weltweit, mit Ausnahme von Duty-Free-Shops in Zentralamerika und Guatemala.

Über Diageo
Diageo ist der weltweit führende Anbieter internationaler Premium-Spirituosen, Biere, Weine und Mixgetränke. Die Diageo Germany GmbH ist eine Marketing- und Vertriebsgesellschaft mit Sitz in Hamburg. Von hier aus wird auch die Ländergesellschaft Diageo Austria GmbH in Österreich (Wien) gesteuert. Geschäftsführerin beider Gesellschaften ist Veronika F. Rost. Insgesamt beschäftigt Diageo in Deutschland und Österreich rund 180 Mitarbeiter. Das Portfolio des Unternehmens umfasst so bekannte Marken wie Smirnoff, Johnnie Walker, Baileys, Captain Morgan, J&B und Tanqueray. Diageo ist weltweit tätig mit einer Marktpräsenz in mehr als 180 Ländern und wird sowohl an der New York Stock Exchange (DEO) als auch der London Stock Exchange (DGE) gehandelt. Mit seinem Diageo Marketing Kodex und einer Vielzahl globaler und regionaler Initiativen setzt sich Diageo weltweit für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol ein. Bitte trinken Sie verantwortungsvoll – www.drinkiq.com.

Quelle: Diageo Germany GmbH | diageo.com

 

Quelle:

www.about-drinks.com

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Schneller Spargel schälen – 6 Tipps

Sonntag, April 26th, 2015

Kaum geht die Spargelsaison wieder los, stapeln sich die Kisten mit dem edlen Gemüse in der Küche. Jetzt heißt es schnell sein.

Spargel schälen war früher reine Chefsache. Die Gefahr, dass noch Schalenreste am Spargel zurückblieben, war einfach zu groß. Der volle Genuss von Spargel entfaltet sich nur, wenn er auch wirklich frei von Schale ist.  Heutzutage gibt es Spargel oft schon geschält zu kaufen.

Wenn Ihr jedoch den Spargel selbst schält, findet Ihr in diesem Artikel ein paar Tipps, wie es vielleicht etwas besser und schneller geht.

Hier sind ein paar Tipps zum schnellen Spargel schälen:

  • Arbeitsplatz aufbauen

    Bevor Ihr mit dem Spargel schälen anfängt solltet Ihr Euren Arbeitsplatz richtig aufbauen. Für Rechtshänder heißt das: Die Spargelkiste kommt nach links, in die Mitte gehört eine große, flache Wanne und nach rechts kommt die Wanne für den geschälten Spargel (bei Linkshändern einfach spiegelverkehrt aufbauen). Zusätzlich braucht Ihr noch ein Handtuch, ein kleines Gefäß mit Wasser und natürlich einen scharfen Spargelschäler.

  • Spargel wässern

    Auch frischer Spargel sollte vor dem Schälen kurz gewässert werden. So lässt er sich leichter schälen.

  • Spargelschäler wässern

    Nicht nur der Spargel, sondern auch der Spargelschäler sollten feucht gehalten werden. Dadurch gleitet der Schäler besser durch den Spargel und durch das regelmäßige eintauchen ins Wasser werden auch die Spargelschalen, die im Schäler hängen bleiben, ausgewaschen.

  • Handtuch verwenden

    Manche reagieren auf den Saft vom Spargel mit einem leichten Hautausschlag. Dem kann man mit einem Handtuch auf dem Unterarm vorbeugen. Während dem schälen schützt das Handtuch auch vor Verletzungen durch den Spargelschäler.
    Wer auf den Spargelsaft reagiert sollte sich das Video ansehen. Da gibt es einen weiteren einfachen Tipp, damit der Spargel nicht mit der Haut in Berührung kommt.

  • Die Enden abschneiden

    Aus meiner Erfahrung geht es schneller, wenn man die Spargel-Enden erst zum Schluss abschneidet. Dadurch kommt man nicht aus dem Rhythmus und kann zum Schluss mehrere gleichzeitig abschneiden.

  • Eine Spargel-Schnell-Schälwette

    Nichts lässt Köche schneller Spargel schälen, als ein Wett-Schälen. Dabei kommt es aber nicht nur auf die Schnelligkeit an, sondern auch, dass der Spargel sauber geschält ist. Den Gewinn kann man ja vorher absprechen.

Habt Ihr weitere Tipps, wie man dieses edle Gemüse schneller von seiner Schale befreit, schreibt es in die Kommentare.

 

 

Homepage:

www.hoga-pr.de/ihre-meinung-ist-gefragt/

Wissenschaftler erforschen Sterneköche

Freitag, Februar 20th, 2015

Guide-Michelin-Restaurants zeichnen sich durch ihre Starköche und ihren Sterne-Erwerb aus. Diesen Kontext als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung nutzend zeigt eine Studie auf, was Sterneköche unternehmen, um kulinarische Innovationen hervorzubringen. Eine Forschergruppe um Prof. Dr. Gordon Müller-Seitz von der Technischen Universität Kaiserslautern hat sich dieser Thematik in einer Studie der Spitzengastronomie in Europa und vor allem Deutschland angenommen und kommt zu teilweise überraschenden Einsichten, die sowohl für Gäste als auch Chefköche von Guide-Michelin-Sternen gekrönte Restaurants interessant sind.

Im betriebswirtschaftlichen Innovationsmanagement werden in der Regel am Beispiel von international agierenden Großunternehmen aktuell ‘offene Innovationsprozesse’ unter dem Begriff Open Innovation diskutiert. Der Begriff Open Innovation zielt dabei auf den an der Verfolgung von Innovationen gerichteten Austausch eines Unternehmens mit anderen Organisationen oder Individuen außerhalb der eigenen Organisation ab.

“Wie große, forschungsintensive Unternehmen, zum Beispiel in der Pharma- oder IT-Industrie, Open Innovation nutzen können, ist bereits gut erforscht. Kleinere, weniger forschungsintensive Bereiche, die gleichwohl innovativ sein müssen, wurden bisher kaum untersucht”, sagt Professor Dr. Gordon Müller-Seitz, Professor für Strategisches Management am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Kaiserslautern. Mit seinen Kollegen Professor Dr. Andreas Braun (BSP Business School Berlin Potsdam) und Prof. Dr. Christoph Ihl von der Technischen Universität Hamburg-Harburg wurde ein Forschungsrahmen entwickelt, um das Open Innovation-Verhalten in der Spitzengastronomie als Beispiel einer so genannten kreativen Industrie zu untersuchen. Zielsetzung der Untersuchung war es herauszufinden, wie kulinarische Innovationen im Fall von Spitzenköchen generiert werden. Zur Beantwortung dieser Fragen interviewte das Forscherteam mehr als 40 Guide-Michelin-Sterne-Chefköche in Deutschland und Europa. Außerdem wertete es auf Basis einer Totalerhebung bei Europas Sterne-Chefköchen 535 Fragebögen aus 16 europäischen Ländern aus. Aus der Studie lassen sich folgende, teilweise überraschende Erkenntnisse ableiten:

Erkenntnis Nr. 1: Eine Öffnung des kulinarischen Innovationsprozesses ist nicht zwangsläufig vorteilhaft. Für die Chefköche bedeutet das, dass sie entweder sehr stark auf ihre eigene Kreativität vertrauen oder sich sehr stark mit Lieferanten, Gästen und anderen Köchen austauschen sollten. Diese Ergebnisse sind nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht interessant, da sie der bisherigen Annahme einer umgedrehten U-Kurve a la “viele Köche verderben den Brei” vollständig widersprechen. “Individuelle Open Innovation bei Köchen und Open Innovation bei Organisationen verlaufen nach unseren Erkenntnissen konträr”, sagt Braun.

Erkenntnis Nr. 2: Überraschenderweise spielen Gäste und Kritiker im Innovationsprozess nur eine untergeordnete Rolle. Diese Erkenntnis folgt dem Credo eines Sterne-Kochs aus Frankreich, der sich jegliche Einmischung mit dem Hinweis verbat, schließlich wisse er am besten, was gut schmecke und innovativ sei.

Erkenntnis Nr. 3: Chefköche müssen die eigene Schaffenskraft und die Erwartungshaltung der Gäste ausbalancieren. Weder sollen die Gäste gelangweilt noch geschockt werden. Lebende, mit Zitronengras gefütterte Ameisen – die Kreation eines skandinavischen Kochs – haben nach Übereinstimmung der Interviewpartner auf einem Teller nichts zu suchen.

Erkenntnis Nr. 4: Chefköche geben ihr Wissen freimütig weiter. Dies geschieht etwa durch Kochbücher oder Radio- und Fernsehauftritte. In diesem Zusammenhang wird die Ernsthaftigkeit der “TV-Köche” stark angezweifelt. Einen positiven Nebeneffekt hat die zunehmende Zahl von Kochsendungen jedoch: Der Beruf des Kochs hat in der öffentlichen Wahrnehmung einen höheren Stellenwert eingenommen – und der eine oder andere kocht mittlerweile auch privat mehr als vorher.

Es sei schlussendlich angemerkt, dass am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der TU Kaiserslautern das Kochen mit ‘Chef’-köchen Tradition hat. Eine studentische Initiative lädt dort neuberufene Professoren – so auch selbstverständlich und thematisch passend Professor Dr. Gordon Müller-Seitz – zum “Kochen mit dem Prof” ein; einem Abend, an dem der informelle Austausch zwischen dem Professor und der Studierendenschaft gefördert werden soll.

 

Gesehen auf:

http://www.hoga-pr.de/

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Neuheiten ProWein 2015 der Kellerei Zimmermann-Graeff & Müller GmbH & Co. KG

Sonntag, Februar 15th, 2015

„LEBENSFREUDE. SEIT 1886“ oder gemäß der internationalen Ausrichtung der ProWein „LOVE LIFE. SINCE 1886.“, so lautet der neue Slogan der Weinkellerei Zimmermann-Graeff & Müller GmbH & Co. KG (ZGM), Zell an der Mosel. Die „Lebensfreude“ zeigt das Unternehmen nicht erst seit dem Wechsel der Geschäftsführung im Sommer 2014, doch das positive Lebensgefühl soll nun verstärkt auch in der verbalen und optischen Kommunikation des Unternehmens zum Ausdruck kommen.

Der ProWein-Messestand von ZGM präsentiert sich dazu in neuem Design. Die Produktneuheiten zeigen, wie bereits im Vorjahr, wie innovativ die Kellerei am Markt ist und spiegeln das neue Motto wider.

Als eines der Highlights wird die farbenfrohe Hamburger Dragqueen Olivia Jones auf der ProWein den neuen Olivia Jones Cranberry Secco präsentieren. Erleben Sie Olivia Jones persönlich und trinken sie mit ihr ein Gläschen Cranberry-Secco am Sonntagnachmittag ab ca. 16 Uhr, und am Montag, von ca. 12 bis 15 Uhr: ZGM-Stand A02, Halle 13.

Menschen möchten insbesondere die außergewöhnlichen Momente im Leben mit Freude genießen, und so passen die Steillagen-Rieslinge der Marke Peter & Peter hervorragend zu diesem (neuen ZGM-) Motto. Mühevoll werden die Trauben in den extrem steilen Hängen an der Mosel von Hand gelesen. Die Qualität ist entsprechend hoch. Mit der Pflege der Weinberge in den Steillagen durch die vielen kleinen und größeren Winzerbetriebe setzt ZGM ein Zeichen zum Erhalt der außergewöhnlichen Kulturlandschaft. Die Marke Peter & Peter stellt auf den Etiketten eindeutig das Anbaugebiet, die Geschmacksrichtung und die Qualitätsstufe Qualitäts- oder Prädikatswein heraus. So findet der Endkunde im Handel einfacher den für ihn passenden Wein. Typisch Riesling, sind die neuen Prädikatsweine Kabinett, Spätlese und Auslese in lange Schlegelflaschen gefüllt, um die Wertigkeit der Steillagenweine zu betonen. In zwei verschiedenen Qualitätsstufen, und damit auch Preiskategorien, werden die Qualitäts- und Prädikatsweine aus handgelesenen Weintrauben angeboten. (3,99 bzw. 5,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015)

Auch der neue Coffee Pinotage, eine seltene Spezialität aus Südafrika, der Marke Brandvlei Manor überzeugt mit seiner Wertigkeit. Die Ausstattung besticht, passend zur Weinbezeichnung, durch ihre „Kaffeesack-Haptik“. Der intensive Wein stammt aus Pinotage-Trauben der Region Western Cape in Südafrika. Seine Noten erinnern an dunkle Beeren sowie an dezente Röstaromen von Kaffee und Mokka. Sie entstanden durch das verwendete Eichenholz. Der Coffee Pinotage passt hervorragend zu dunklen Fleischgerichten, herzhaftem Käse oder auch zu dunkler Schokolade. Er eignet sich aber auch ohne Speisekombination für einen gemütlichen Abend zu zweit oder mit Freunden. Angeboten wird der Coffee Pinotage in der hochwertigen, konischen 0,75-l-Flasche und in der praktischen 3,0-l-Bag-in-Box. (4,98 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche und 11,99 € inkl. MwSt./3,0-l-BIB, jeweils empfohlener Verkaufspreis, erhältlich seit Dezember 2014)

Für alle Freunde von Fischgerichten bietet ZGM die neue Weißwein-Serie Happy Fish an. Riesling halbtrocken, Chardonnay trocken und Pinot Blanc trocken wurden gemeinsam mit deutschen Gourmetköchen entwickelt. Die Weine sind perfekt auf unterschiedliche Fischgerichte abgestimmt. Mit der Ausstattung in blauer Flasche und der charmant-auffälligen Illustration auf dem Etikett stehen sie für Freude und sind schnell wiedererkennbar. (3,99 – 4,49 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015)

Wer gerne etwas ausgefallener feiert, für den sollte der neue Olivia Jones Cranberry-Secco genau das Richtige sein. Prickelnd, leicht süß, mit einem fruchtigen Geschmack von Cranberry und dezenten Kirscharomen, versetzt er in Partystimmung.
Olivia Jones sagt zu ihrem neuen Secco: „Ich könnte jeden Tag darin baden, wenn mir danach nicht immer die Klamotten so am Körper kleben würden.“ Auf der ProWein am ZGM-Stand A02 in Halle 13 präsentiert sie persönlich ihren Cranberry-Secco: Sonntagnachmittag, ab ca. 16 Uhr, und Montag, von ca. 12 bis 15 Uhr.  (3,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab Februar 2015)

Die Serie Shine erweitert ZGM mit einem aromatisierten, weinhaltigen Maracuja-Minze-Cocktail. Fruchtig und erfrischend-belebend schmeckt er, ist genau das Richtige, um nicht nur im Sommer ausgelassene Lebensfreude zu zeigen. Der neue Cocktail reiht sich ein in die Geschmacksrichtung der Trendgetränke wie beispielsweise Hugo, Sprizzer, Caipirinha oder Kir Royal. (1,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich seit Dezember 2014)

Das Sortiment der alkoholfreien, prickelnden Kinder-Partygetränke, das ZGM seit 2014 führt, bekommt Zuwachs. ZGM ist es gelungen, zwei weltweite Top-Marken mit ihrer außerordentlichen Bekanntheit zu gewinnen. Mit „Die Schlümpfe“ in der Geschmacksrichtung „Berry Mix“ (Beeren) setzt die Kellerei ein Pendant zu den Hello Kitty-Getränken in der Zielgruppe der Vier- bis Achtjährigen und den Fans der Marke. Fruchtig-prickelnd und selbstverständlich alkoholfrei richtet sich das Produkt tendenziell etwas mehr an Jungs. (2,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015) Eine nicht minder bekannte und in 2015 durch die Premiere des Films „Episode VII – Das Erwachen der Macht“ im Fokus stehende Marke stellt „Star Wars“ dar: Für 8- bis 16-jährige Jungs und alle Junggebliebenen gibt es „Star Wars“ in der Geschmacksrichtung „Apple-Cassis“ (Apfel-Johannisbeere) als neues prickelndes, alkoholfreies Partygetränk. (2,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015)

Nach mehr als einer Millionen verkaufter „Hello Kitty“-Partygetränke in den Geschmacksrichtungen „Apple-Peach“ (Apfel-Pfirsich) und „Berry Mix“ (Beeren) bietet ZGM diese ab sofort auch in der kleinen 0,2-l-Flasche an. So können unter anderem Gastronomen das aus Fruchtsaftkonzentrat und Kohlensäure bestehende alkoholfreie, fruchtig-prickelnde Partygetränk den jungen Damen stets frisch geöffnet servieren.
(1,49 € inkl. MwSt./0,2-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015. Der empfohlene Verkaufspreis der 0,75-l-Flasche liegt bei 2,99 € inkl. MwSt.)

Homepage:

http://www.about-drinks.com/

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S.Pellegrino Young Chef 2015: Halbfinalisten stehen fest

Samstag, Januar 31st, 2015

Mehr als 3.600 Bewerbungen aus 191 Ländern: Die Auszeichnung des „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ist heiß begehrt. Zehn besonders talentierte Nachwuchsköche aus Deutschland und Österreich können sich nun Hoffnung auf den Titel machen. Sie wurden für den nationalen Vorentscheid ausgewählt. Die deutsch-österreichische Jury ist ebenfalls hochkarätig besetzt. Sven Elverfeld, Karl Obauer, Karlheinz Hauser und Nils Henkel werden persönlich die Leistungen der Nachwuchsköche beurteilen.

Milcheis vom Tannengrün, Carrot Cake 2.0 mit Rüben und Kerbel, Entenleber und Nordseekrabben – Diese Kreationen sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf den nationalen Vorentscheid des „S.Pellegrino Young Chef 2015“. Zehn Kandidaten aus Deutschland und Österreich konnten dem strengen Urteil des renommierten Kochinstitutes ALMA („International School of Italian Cuisine“) standhalten und mit ihren „Signature Dishes“ überzeugen.

Hochkarätige Jury entscheidet am 23. Februar über Finaleinzug
Welches der Nachwuchstalente das begehrte Ticket für das große Finale in Mailand lösen kann, entscheidet sich am 23. Februar. Dann werden die Halbfinalisten beim Live-Kochen in Frankfurt gegeneinander antreten. Kein Geringer als Sven Elverfeld (Restaurant „Aqua“, Wolfsburg), Karl Obauer (Restaurant-Hotel „Obauer“, Werfen), Karlheinz Hauser (Restaurant „Süllberg“, Hamburg) und Nils Henkel (ehem. Restaurant „Schloss Lerbach“, Bergisch Gladbach) werden die Leistungen der Kandidaten beurteilen und den Sieger küren.

Teilnehmer aus den besten Häusern Deutschlands und Österreichs
Nicht nur die Jury ist hochkarätig besetzt, auch das Teilnehmerfeld kann sich mehr als nur sehen lassen. Unter den Kandidaten zum Beispiel: Jan-Philipp Berner (Bester junger Chefkoch Deutschlands 2013, Chaîne des Rôtisseurs), Tobias Wussler (Österreichs „Sous Chef des Jahres 2014“) und Felix Rommel (Teilnehmer der Sat.1-Kochshow „The Taste“). Alle zehn Köche konnten mit ihren „Signature Dishes“ punkten, die samt Rezept und Bildern bei der Onlinebewerbung hochgeladen wurden. Neben handwerklichem Geschick waren hier auch Kreativität und eine individuelle Handschrift gefragt. Alle Halbfinalisten sind unter www.finedininglovers.com/special/sanpellegrinoyoungchef2015/world aufgeführt. Für Deutschland und Österreich konnten sich folgende Talente qualifizieren:

  • Alexander Djolai, Chef de Partie, Restaurant „Bembergs Häuschen“, Euskirchen
  • David Rink, Sous Chef, Restaurant „TrüffelSchwein“, Hamburg
  • Erik Scheffler, Sous Chef, Restaurant „Lärchenhof“, Pulheim
  • Jan Nolte, Sous Chef, Restaurant „Madhus“, Hahnenklee
  • Jan-Philipp Berner, Chef, Restaurant „Söl’ring Hof“, Sylt/Rantum
  • Julian Becker, Chef de Partie, Restaurant „Kurfürstenstube“, Heidelberg
  • Philipp Lange, Sous Chef, Restaurant „Agata’s“, Düsseldorf
  • Felix Rommel, Sous Chef, Restaurant „Alpenhotel Kaiserfels“, Sankt Johann in Tirol (Österreich)
  • Ronny Bell, Chef de Partie, Restaurant „Märkische Stuben“, Mittenwalde / OT Motzen
  • Tobias Wussler, Sous Chef, Restaurant „Landhaus Bacher“, Mautern an der Donau (Österreich)

In der Final-Jury: Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa
Verkündet wurden zudem die Namen der internationalen Final-Jury. Dazu gehört in diesem Jahr mit Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa die absolute Elite der „World’s 50 Best Restaurants“. Ebenfalls mit dabei: Sterneköche wie Gastón Acurio, Yannick Alléno, Margot Janse und Éric Ripert. Sie werden im Juni den Sieger küren, wenn die besten zwanzig Kochtalente aus den Teilnehmerländern beim großen Finale auf der Expo in Mailand antreten und um die begehrte Auszeichnung als „S.Pellegrino Young Chef 2015“ kämpfen werden.

S.Pellegrino Young Chef 2015
Der „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ist ein Kochwettbewerb, den S.Pellegrino weltweit ausgeschrieben hat. Zwanzig Kochtalente aus aller Welt werden im Juni 2015 auf der Expo in Mailand um die begehrte Auszeichnung kämpfen. Wer sich für das große Finale qualifiziert, entscheidet sich bei nationalen Vorentscheiden. Der Clou in 2015: Die „Signature Dishes“ der Finalisten dienen Designern als Inspirationsquelle für Kleidungsstücke. Ein kulinarisch-modischer Wettbewerb, der zusammen mit VOGUE Italia veranstaltet wird.

Über S.Pellegrino und Acqua Panna
Fine Dining Waters – das sind die beiden italienischen Mineralwässer S.Pellegrino und Acqua Panna aus dem Hause Nestlé Waters. S.Pellegrino entspringt in der nahezu unberührten Natur der lombardischen Alpen. Seine Reinheit verdankt es dem langen Weg durch dicke Schichten Dolomit- und Gipsgestein. Neutral im Geschmack und ausgewogen mineralisiert, sensibilisiert es den Gaumen für Aromen, ohne sie zu überdecken. Zusammen mit Acqua Panna, dem stillen Mineralwasser der Toskana, bildet S.Pellegrino das exzellente Zusammenspiel zweier Klassiker. Köche und Sommeliers aus aller Welt empfehlen die beiden Mineralwässer als Begleiter feiner Speisen und erlesener Weine.

 

Homepage:

www.about-drinks.com/s-pellegrino-young-chef-2015-halbfinalisten-stehen-fest/

Gefüllte Paprikaschoten

Freitag, Januar 16th, 2015

Zutaten

Paprikaschote(n)
4 Scheibe/n Weißbrot
1 EL Öl (Olivenöl)
1 Zehe/n Knoblauch
200 g Feta-Käse
3 EL Schmand
  Salz
  Pfeffer
  Thymian
  Petersilie
1 EL Kapern
2 Dose/n Tomate(n) (Pizzatomaten)
  Salz
  Pfeffer

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: ca. 550 kcal

Paprikaschoten waschen, Deckel abschneiden und aushöhlen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, das Weißbrot in Würfel schneiden und darin rösten, den Knoblauch dazupressen und kurz mitrösten. Feta würfeln, mit dem Schmand, Salz, Pfeffer, Thymian, Kapern und klein gehackter Petersilie mischen. Zuletzt die gerösteten Brotwürfel untermischen. Das Ganze in die Schoten füllen, Deckel draufsetzen und in eine Auflaufform stellen. Die Pizzatomaten mit Salz und Pfeffer würzen, um die Paprikaschoten verteilen und für ca. 45 Minuten bei 200 Grad in den Ofen. Vorsicht, die Schoten werden oben schnell dunkel (evtl. nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken).

Zur Internetseite:

www.chefkoch.de/rezepte/132621057070396/Gefuellte-Paprikaschoten.html

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Weinbau in Georgien: Orange ist die Farbe der Freude

Sonntag, Januar 4th, 2015

Der Weinstand im Dorf Badiauri ist aus alten Brettern, Latten und Akazienästen gezimmert. Eine blaue Plastikplane dient als Dach und Sonnenschutz. Sie hebt und senkt sich im Wind an der vielbefahrenen, staubigen Fernstraße Nummer 5, die von der georgischen Hauptstadt Tiflis bis nach Aserbaidschan und mitten durch die Weinregion Kachetien führt. Im Halbschatten der Plane präsentiert Winzer Autamdil den Passanten lächelnd seinen Wein. Das rubinrot schimmernde Getränk schmeckt angenehm fruchtig, frisch und süß, ein bisschen wie exotischer Fruchtsaft mit reichlich Alkohol – allerdings gar nicht wie ein Wein von Format. Dafür kostet der Liter auch nur zwei georgische Lari, was etwa achtzig Cent entspricht.

Für uns ist dieser schlichte georgische Landwein eine interessante Erfahrung, doch unsere einheimische Begleiterin ist von unserer spontanen Verkostung gar nicht angetan. Dariko Gogol unterstützt als Weinfachfrau die Qualitätsbestrebungen der georgischen Weinwirtschaft, die mit etwa 300000 Euro jährlich auch von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Tiflis gefördert werden. Mit dem Geld ist unter anderem ein modernes Weinlabor gebaut worden, das helfen soll, europäische Standards in der georgischen Weinproduktion einzuführen und so den Export zu erleichtern. Für sentimentale Weinfolklore fehlt Dariko Gogol deshalb der Sinn: „Süß mit viel Alkohol – genau das Image, unter dem der georgische Wein leidet. Solche Weine haben wir jahrzehntelang in die Sowjetrepubliken exportiert, weil die Russen sie so wollten und weil es wenig Mühe macht, dieses zuckrige Zeug herzustellen. Aber das hat nichts mit typisch georgischem Qualitätswein zu tun.“

Doch was genau ist ein herkunftstypischer georgischer Wein, wie ihn auch Nugzar Ksovreli fordert? „Ein zusätzlicher Cabernet aus Georgien ergibt für den Weltmarkt keinen Sinn“, meint der in Deutschland und Österreich ausgebildete Kellermeister und Chef der Corporation Kindzmarauli, einer der größten Kellereien des Landes: „Wir können auf lange Sicht nur mit Wein aus autochthonen Sorten bestehen, deren besonderer Charakter klar verständlich ist.“ In Deutschland sind Georgiens Weine bestenfalls etwas für Experten. Wer einen Wein aus den nachgewiesenen 525 einheimischen Rebsorten des Landes kaufen will, hat es schwer. Bekanntester Importeur ist der Russe Alexej Schreiner mit seinem Weinhaus Grusignac in Berlin, doch er führt nur ein sehr begrenztes Sortiment georgischer Weine, die sich überwiegend an international gängigen Geschmackserwartungen orientieren. So ist unter den innovationshungrigen Weinfreunden Westeuropas paradoxerweise mehr über die Vergangenheit des Weinbaus in Georgien bekannt als über seine Gegenwart. Auch die uralte georgische Tradition, Wein in riesigen Tonkrügen herzustellen, wurde nicht durch aktuelle Weine des Landes zum Thema, sondern durch den Hype um sogenannte Orange-Weine aus Italien, Slowenien, Österreich und seit kurzem auch aus Deutschland. Exzentriker wie der friaulische Winzer Josko Gravner entdeckten für sich die alte georgische Methode neu, bei der die gesamte Maische mit Schalen und Stielen ohne Zusatz von Reinzuchthefen zur Gärung gebracht wird, was Weißweinen oft eine ungewöhnliche orange bis hellrote Farbe verleiht. In Georgien selbst war der Ausbau in Tonkrügen seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts im kommerziellen Anbau verpönt und ins Private verdrängt. Bis zum Ende der UdSSR versorgten auf Masse ausgelegte Weinfabriken aus riesigen Stahltanks die Sowjetrepubliken, überwiegend mit süßem Rotwein, an dem in Europa kaum noch Interesse besteht.

Wein aus Georgien hatte jahrzehntelang einen miserablen Ruf. Das ändert sich allmählich – dank kompromissloser Winzer, die sich ganz der Qualität verschrieben haben und auf die traditionelle Methode der Gärung in Tonkrügen vertrauen.

Zur Internetseite:

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Vergesst die guten deutschen Gasthäuser und Restaurants nicht

Freitag, Januar 2nd, 2015

Die Entwicklung der Gastronomie in Deutschland ist hoch erfreulich, wenn man bedenkt, was hiesige Restaurants in den 70er und 80er Jahren so angeboten haben. Der Einfluss aus aller Welt hat der deutschen Gastronomie sehr gut getan. Auch, dass es so viele Restaurants mit 1 oder mehr Sternen wie nie zuvor in Deutschland gibt, ist sicher zu begrüßen. Allerdings geht ein bisschen was auch verloren. Zwischen der Gourmet-Klasse, die sich nun mal nicht jeder leisten kann, und dem Bereich Fast Food werden die ganz normalen Restaurants und Gasthäuser mit wirklich gut gemachter, überwiegend regionaler Küche zerrieben.
Es gibt immer weniger Restaurants, wo man einfache Gerichte bekommt, die trotzdem mit Liebe und Einfallsreichtum zubereitet werden. Das Image dieser Küche hat einfach zu sehr gelitten und muss mühsam wieder aufgebaut werden. Aber es gibt sie, die Lokale, die genau so eine Küche anbieten. Vor allem in kleineren Städten und in ländlich geprägter Umgebung werde diese Angebote gerne angeboten, weil vielen Leuten allzu viel Experimente suspekt sind. Kleine, aber feine Lokale mit leckerer, aber auch nicht zu überladener Karte mit wechselnden Gerichten können eine Erfolgsstory sein, wenn man keine Fertigkost verarbeitet und mit Liebe kocht. Oft gibt es bei diesen Restaurants auch einen schönen Biergarten oder eine gepflegte Terrasse, die den Genuss perfekt macht. Probieren Sie es aus, schauen Sie in Bewertungsportale im Internet oder lassen sich vor Ort beraten, wo man denn gut ausgehen kann. Sie werden überrascht sein, wie gut man heutzutage auf dem Land essen kann. Und das Beste daran: Das geht immer noch zu einem akzeptablen Preis.

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Süße Sünde: Aromenvielfalt dank der Kombination von Schokolade mit Whisky oder Rum

Donnerstag, Oktober 30th, 2014

Egal ob cremig oder knusprig, das Dessert ist der Höhepunkt eines jeden Dinners. Raffinierte Kleinigkeiten laden zum Genießen ein und sind gemeinsam mit einem Digestif der perfekte Abschluss eines Abendessens. Während Single Malt Whiskys nicht mehr nur bei Männern beliebt sind, sondern zunehmend auch von Frauen als Digestif gewählt werden, ist die Kombination von Whisky mit Süßspeisen, wie Schokolade noch wenig bekannt. Doch diese lohnt es sich zu testen, denn es sind die besonders reichhaltigen Aromen, die den gemeinsamen Genuss von Whisky und Schokolade so reizvoll machen.

Welche Schokoladen passen zu welchem Whisky?
Beim Probieren der geschmackvollen Kombination Whisky und Schokolade ist zwar alles erlaubt, doch lohnt sich die Berücksichtigung der Besonderheiten des jeweiligen Produktes: Kakaobohnen als auch Whisky erhalten beide ihren spezifischen Charakter durch ihre Herkunft und das dort vorherrschende Klima. Treffen die passenden Geschmacksprofile aufeinander, ist Genuss mit allen Sinnen garantiert. Egal ob eine Schokolade mit niedrigem oder hohem Kakaogehalt gewählt wird, die Kombination von Whisky und der zartschmelzenden Leckerei ist immer eine Sünde wert. Whisky-Experte und Glenfiddich-Markenbotschafter Markus Heinze rät dazu, Schokoladen mit unterschiedlichen Kakaoanteilen zu verschiedenen Whiskys auszuprobieren, um neue Aroma-Kombinationen kennenzulernen. Aufschluss über die Geschmacksprofile der Whiskys geben die sogenannten Tasting Notes, die sich oftmals auf den Flaschenetiketten befinden.

Empfehlungen zur Kreation außergewöhnlicher Genussmomente
Der 12-jährige Single Malt von The Balvenie zeichnet sich durch einen weichen, ausgewogenen Geschmack aus, der sich durch die Lagerung in erlesenen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche und dem Finishing in ehemaligen Sherry-Fässern ergibt. „Passend zu den Geschmacksnoten dieses Whiskys empfehle ich eine sahnige Vollmilch-Schokolade mit mittlerem Kakaoanteil“, so Markus Heinze. „Auch der frische Glen Grant The Major’s Reserve harmoniert hiermit sehr gut, er ist cremig und fruchtig am Gaumen, dann leicht trocken und nussig im Nachklang.“ Der Glenfiddich Rich Oak dagegen, der durch seine 14-jährige Lagerung in Fässern aus amerikanischer sowie europäischer Eiche ein würziges, fruchtiges Aroma von Eichenholz, Vanille und getrocknete Aprikose erhält, passt hervorragend zu einer kräftigen Orangenschokolade und intensiviert den Orangengeschmack zusätzlich – so kann der Genuss von Whisky und Schokolade zu ganz neuen Geschmackserlebnissen führen.

Auch andere Spirituosen eignen sich für das geschmacksintenve Food Pairing mit Schokolade: „Der 12-jährige Appleton Estate Rum entwickelt während seiner Reifung im Eichenfass Orangen- und Vanille-Aromen sowie dezente Kaffee- und Kokosnoten“, erläutert Rum- und Spirituosenexperte Jürgen Deibel. „Er bringt bereits eine gewisse Schokoladigkeit mit, die von der Plantagen-Schokolade Puerto Cabello von Rausch aus Venezuela harmonisch ergänzt wird.“

Experimentierfreude bei den Aroma-Kombinationen
Generelle Empfehlungen zur Kombination von Schokolade mit Whisky oder Rum können zwar ausgesprochen werden, doch viel wichtiger ist es, Spaß und Genuss am Tasting zu haben und eigene Kombinationen auszutesten, um persönliche Vorlieben herauszufiltern. Hierfür verrät Markus Heinze noch einen Trick: „Der Geschmack des Whiskys und der Schokolade entfaltet sich am besten, wenn man zunächst ein kleines Stück Schokolade vorne auf der Zungenspitze zergehen lässt, sodass sich ihr Fett noch nicht im Mund verteilt und die Geschmackssinneszellen bedeckt. Anschließend die Schokolade zusammen mit einem Schluck Whisky langsam über die Zunge in Richtung Gaumen gleiten lassen. Dabei werden alle Bereiche der Zunge benetzt, was die Geschmackswahrnehmung entscheidend beeinflusst.“

Egal ob Edelbitter- oder Vollmilchschokolade, dazu Whisky oder Rum – nur mit etwas Experimentierfreude sind neue Geschmackserlebnisse möglich. „Tasting-Partys sind ein idealer Rahmen, um selbst verschiedene, mitunter auch ungewöhnliche Kombinationen im geselligen Rahmen zu testen“, so Jürgen Deibel. „Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!“

Über Markus Heinze
Markus Heinze ist Markenbotschafter der Marke Glenfiddich und lebt seine Leidenschaft für Whisky. Sein umfassendes Wissen über die komplexen Aromen und Nuancen der Single Malts hat er sich während seiner 10-jährigen Tätigkeit als Barmann, u. a. im Steigenberger Hotel de Saxe oder im Ritz Carlton in Wolfsburg, angeeignet. Vor allem die beeindruckende Geschmacksvielfalt und kompromisslose Qualität der Glenfiddich Single Malts weckte seine Leidenschaft für Whisky.

Über Jürgen Deibel
Jürgen Deibel engagiert sich seit über 30 Jahren für die Welt der Spirituosen. Sein Einsatz hat ihm den Ruf eines der profiliertesten unabhängigen Experten in der internationalen Fachwelt eingetragen. Durch sein stetiges Bestreben für die Spirituosen aus aller Welt kann Jürgen Deibel auf zahlreiche Auszeichnungen verweisen, wie in etwa Keeper of the Quaich, World 1st Cognac BNIC Educator, Sherry Educator, Internationales Mitglied der RumXP oder Direktor der Lima Bar Show. Als wertvoller und sachkundiger Berater für Markenanbieter, Distributoren, Importeure, Lebensmittel- und Facheinzelhandel, Cash & Carry und Gastronomie vermittelt der studierte Chemiker sein Fachwissen rund um die Spirituose.

ÜBER CAMPARI DEUTSCHLAND
Campari Deutschland ist eines der führenden Spirituosen-Unternehmen in Deutschland und eine Tochtergesellschaft der Gruppo Campari, die weltweit zu den bedeutendsten Playern im Spirituosensektor zählt. Campari Deutschland bietet ein fokussiertes Sortiment internationaler, erfolgreicher Premium-Lifestyle Marken an. Hierzu zählen zum einen die im Besitz der Gruppo Campari befindlichen Marken Campari, Appleton, Aperol, Cynar, Cinzano, Ouzo 12, Skyy, Glen Grant, Wild Turkey, Sagatiba, Espolón und Crodino und die Sodas (LemonSoda, OranSoda, MojitoSoda) sowie die Premium Liköre Frangelico, Carolans, Irish Mist und American Honey.

Des Weiteren gehören zum erfolgreichen Portfolio die Distributionsmarken des Familienunternehmens William Grant & Sons (Glenfiddich, Tullamore D.E.W., Grant‘s, The Balvenie, Hendrick‘s, Sailor Jerry und Monkey Shoulder).

Die Premium Liköre Licor 43, Disaronno, Molinari Sambuca Extra und Illyquore, die hochwertigen Grappe der Sibona Antica Destilleria und die prestigeträchtigen Marken Antica Formula und Punt e Mes aus dem Hause Fratelli Branca-Destillerie S.r.L. runden unser aktuelles Angebot ab. Weitere Informationen unter: www.campari-deutschland.de

ÜBER DIE GRUPPO CAMPARI
Davide Campari-Milano S.p.A., zusammen mit seinen Tochtergesellschaften („Gruppo Campari“), zählt weltweit zu den bedeutendsten Unternehmen im Spirituosensektor, vertreten in über 190 Märkten mit einer führenden Position in Europa sowie Nord- und Südamerika. Die Gruppo wurde 1860 gegründet und ist heute weltweit der 6. größte Player in der Premium Spirituosen-Industrie.

Das Portfolio der Gruppo setzt sich aus über 50 Marken aus den Segmenten Spirituosen, dem Kerngeschäft, sowie Weine und alkoholfreien Getränken zusammen. Darunter namhafte internationale Marken wie Aperol, Appleton, Campari, Cinzano, Skyy Vodka und Wild Turkey. Campari mit Hauptsitz in Sesto San Giovanni, Italien besitzt 16 Produktionsstätten und 3 Weingüter in aller Welt und verfügt in 19 Ländern über eigene Vertriebsorganisationen.

Die Gruppo beschäftigt über 4.000 Mitarbeiter. Die Aktien des Mutterunternehmens Davide Campari-Milano S.p.A. (Reuters CPRI.MI – Bloomberg CPR IM) sind seit 2001 an der Mailänder Börse notiert. Weitere Informationen unter: www.camparigroup.com

Quelle: Campari Deutschland GmbH

 

Original-Artikel:

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Bohnen-Pfifferlingspfanne mit Hackbällchen

Montag, September 22nd, 2014

Zutaten

500 g Bohnen, grüne frische
300 g Pfifferlinge, frische
1 große Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
100 g Tomate(n), getrocknete, in Öl eingelegte
  Salz und Pfeffer, aus der Mühle
  Thymian, gerebelt
  Chili
500 g Hackfleisch, gemischtes
Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
Brötchen, vom Vortag
Ei(er)
  Salz und Pfeffer
  Paprikapulver
  Cayennepfeffer
3 EL Mehl, zum Wenden
  Olivenöl, zum Braten

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Brötchen in Wasser einweichen und ausdrücken. Zusammen mit dem Hackfleisch, fein gewürfelter Zwiebel, durchgepresstem Knoblauch, Ei, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer zu einem Hackfleischteig verarbeiten.
Aus der Hackmasse Bällchen formen, in Mehl wenden, in Olivenöl goldbraun braten und warm stellen.

Die Bohnen waschen, putzen und in Stücke schneiden. Dann für 10 min. in Salzwasser garen und in eiskaltem Wasser abschrecken. Die Pilze putzen und wenn nötig, halbieren oder vierteln. Die Zwiebel und die getrockneten Tomaten in Streifen, den Knoblauch in Würfelchen schneiden.

In einer ausreichend großen, beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch glasig braten, dann die Pilze dazu geben und kurz durchschwenken. Die Pilze sollten kein Wasser ziehen, dann bleiben sie bissfest und verlieren ihr Aroma nicht. Dann die Bohnen und die Tomatenstreifen dazugeben und kurz mit anschwenken. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Chiliflocken würzen. Zum Schluss die Hackbällchen auf die Bohnenpfanne geben und servieren.

Dazu passen Kartoffeln nach Art von „Sivi’s Rosmarinkartoffeln“ (siehe dort), aber anstatt des Rosmarins mit Paprika, Thymian und wer’s mag mit Cayennepfeffer gewürzt.

 

Zur Internetseite:

http://www.chefkoch.de/

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Gefülltes Kalbskotelett italienische Art

Samstag, September 6th, 2014

Zutaten

4 dicke Kotelett vom Kalb mit Knochen (~4 cm dick)
4 TL Salbei, getrocknete Blätter
120 g Käse, (Fontina)
8 Scheibe/n Schinken, Prosciutto (der echte italienische)
2 TL Olivenöl
75 g Mehl
3 große Ei(er), verrührt
200 g Semmelbrösel
3 EL Butter
3 EL Pflanzenöl
 etwas Salz, nach Geschmack
 etwas Pfeffer, nach Geschmack
Zitrone(n), geviertelt

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Koteletts horizontal aufschneiden, aber sie am Knochen noch zusammensein lassen, so dass sich eine „Tasche“ ergibt. Jedes Kotelett zwischen zwei Plastikfolien geben und leicht flach klopfen bis sich das Fleisch auf ca. 1 cm ausgedünnt hat. Das Innere der Fleischtaschen salzen und auf der unteren Hälfte den Salbei verteilen. Persönlich bevorzuge ich frische Salbeiblätter und davon reichlich.
Zwei Scheiben Prosciutto um eine Scheibe Fontinakäse geben und in die Kotelett-Taschen geben. Auf der oberen Prosciuttoscheibe jedes Koteletts 1/2 TL Olivenöl verteilen. Die Taschen schließen (entweder zusammendrücken oder mit Zahnstocher oder Rouladennadel).
Die Koteletts durchs Mehl ziehen, und leicht abschütteln. Dann in die verklepperten Eier eintauchen und zuletzt in den Semmelbröseln wenden. Die Koteletts sollen gut „eingebröselt“ sein! Nochmals darauf achten, dass die Taschen gut verschlossen/zusammengedrückt sind und 5-10 Minuten ruhen lassen.

In einer großen Pfanne die Butter und das Öl bei mittlerer/hoher Hitze erwärmen. Sobald die Butter aufschäumt, die Koteletts zugeben. Am besten nicht mehr als zwei pro Pfanne. Braten, bis sie leicht braun werden (~5 Minuten), wenden und dann mit Salz und Pfeffer würzen und auf mittlere Hitze runterdrehen. Die zweite Seite ebenfalls bräunen, ca. 7 Minuten. Man kann das auch bei ca. 175 °C im Backofen machen (in der Pfanne ergeben sich aber bessere Geschmacksstoffe, finde ich).
Die Koteletts kurz auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und dann mit Zitronenvierteln garniert servieren.

Was gut zu diesen gefüllten Kalbskoteletts passt ist: Spargel, Artischocken, gebratene Pilze, Rahmspinat, oder dunkelgrüne Salate (Rucola).
Man kann dieses Rezept auch gut mit Schweinskoteletts oder Hühnerbrüsten machen – aber Kalb ist das Beste!
Persönlich bevorzuge ich einen etwas kräftigeren Käse: reifer Brie oder Camembert ist sensationell! Oder Roquefort oder Gorgonzola! Probiert einfach mal aus.
Aber aufpassen wegen dem Salz – Prosciutto und Käse sind sehr salzig, da ist oft kein weiteres Salzen mehr nötig.

 

zur Webseite:

http://www.chefkoch.de/rezepte/

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Privatrestaurants: Wenn Hobby­köche einladen

Dienstag, September 2nd, 2014

Gemütlich essen in fremden Wohn­zimmern und mit Menschen, die man noch nie vorher gesehen hat: Dieser Trend aus den USA ist mitt­lerweile auch nach Deutsch­land geschwappt, vor allem in große Städte wie Berlin. „Supper Clubs“ heißen solche Privatrestaurants. Hier lesen sie, was diese „Restaurants“ von konventionellen Lokalen unterscheidet und wie Interes­sierte ein Privatrestaurant finden.

Schuhe aus – und die Toilette ist den Gang runter

Schuhe ausziehen?“ – „Ja, bitte.“ Frank Pröß­dorf steht im Flur seiner Berliner Drei­zimmerwohnung, die er zusammen mit seiner Frau bewohnt. Neun Gäste führt der 30-Jährige der Reihe nach in sein Wohn­zimmer. Außer einem befreundeten Paar kennt Frank Pröß­dorf niemanden von ihnen. Auch die Besucher unter­einander sind sich fremd. Alle haben am Tag zuvor eine E-Mail bekommen mit genauen Angaben zum Ort der Veranstaltung. Der Gast­geber räuspert sich: „Will­kommen im Voi Supper Club. Schön, dass ihr da seid. Die Toilette ist den Gang runter, erste Tür rechts. Es gibt keinen Schlüssel, also lasst am besten das Licht an, wenn ihr im Bad seid.“

Der Ursprung liegt in Kuba

Supper Clubs wie den von Frank Pröß­dorf gibt es über­all auf der Welt. „Supper“ ist das eng­lische Wort für „Abend­essen“. Der Ursprung der Supper Clubs liegt vermutlich in Kuba. Dort laden Familien seit langem zu sich nach­hause ein und kochen für Touristen, die echtes kuba­nisches Essen und Lebens­gefühl kennen­lernen wollen. Mit den Jahren ist der Trend auch nach Deutsch­land geschwappt. Mehr als 60 Privatrestaurants gibt es hier­zulande, gut die Hälfte in Berlin. Jeder Supper Club ist einzig­artig. Es gibt keine gesetzlichen Regeln, denen die Betreiber folgen müssen. Die Lokale sind nirgendwo offiziell gemeldet.

Der IT-Experte steht am Herd

Hanna und Frank Pröß­dorf sind keine gelernten Köche. Sie ist Lehrerin, er arbeitet in der IT-Branche. Beide begeistern sich für gutes Essen, ein Luxusmenü ist ihnen schon mal ein paar hundert Euro wert. Sie sind in Familien aufgewachsen, deren Leben sich in der Küche abspielte. „Mein Vater ist Koch. Dadurch wollte ich immer schon Rezepte ausprobieren“, sagt Hanna Pröß­dorf. Ein paar Mal waren die beiden schon selber in fremden Wohn­zimmern zu Gast.

Die Menüs zeigen die Herkunft

Dann entschieden sich die Pröß­dorfs, es mit einem eigenen Privatrestaurant auszupro­bieren. Sie nennen es „Voi“. Es ist der finnische Name für „Butter“. „Wir wollten es kurz und prägnant“, erklärt Hanna Pröß­dorf, die Finnin ist. Ihre Herkunft soll sich möglichst in den Menüs widerspiegeln, mindestens die Über­schriften auf der Speisekarte sind auf Finnisch.

Gewinn machen ist nicht erlaubt

Ob das Betreiben von Supper Clubs in Deutsch­land legal ist, darüber grübeln die Experten. „Auf zivilrecht­licher Ebene ist das Betreiben eines Supper Clubs unpro­blematisch“, erklärt Katja Brzezinski, die Geschäfts­führerin der Forschungs­stelle für Deutsches und Europäisches Lebens­mittel­recht der Universität Bayreuth. Zwischen Gast­geber und Gast werde mündlich ein Vertrag geschlossen. „Nichts gegen einen kulinarischen Abend in privater Atmosphäre“, sagt auch Ingrid Hartges, Haupt­geschäfts­führerin des Deutschen Hotel- und Gast­stätten­verbands (Dehoga). Zu hinterfragen sei aber, „ob und in welchem Maße gastrono­misch mit Gewinn­erzielungs­absicht agiert wird. Damit hätten wir definitiv ein Problem.“ Kurzum: Wird Geld verdient, verwandelt sich das Privatrestaurant in einen Gastronomie­betrieb. Der Betreiber muss ein Gewerbe anmelden, Steuern zahlen und Auflagen beachten – vom Brand­schutz bis zu Hygiene­vorschriften.

„Sie wissen nicht, wer wir sind“

Die Stutt­garterin Christine Windisch* wähnt sich auf der Seite des Gesetzes. Seit einem Jahr laden ihr Freund und sie alle drei Monate zum Supper Club „Frida Kahlo“, dem ersten und bislang einzigen in Stutt­gart. „Wir heben alle Belege auf, um notfalls zeigen zu können, dass wir keinen Verdienst haben“, betont die Gast­geberin. Ihren richtigen Namen möchte sie nicht nennen. Das Geheim­nisvolle gehöre zum Erlebnis, davon sind die Club­ver­anstalter über­zeugt. „Unsere Gäste wissen nicht, wer wir sind, wir wissen nicht, wer kommt. So bleibt es für alle eine Über­raschung, bis wir uns an der Tür treffen.“ In ihrem Wohn­zimmer essen Menschen, die sich mitunter zu weiteren Treffen verabreden. „Das ist das Bereichernde“, freut sich die Stutt­garterin. „Wir bringen Leute zusammen, die sonst nie an einem Tisch sitzen würden.“

Nach Allergien fragen sie per E-Mail

Hanna und Frank Pröß­dorf haben jedes Essen mindestens einmal gekocht und gegessen, bevor sie es anderen anbieten. Mögliche Allergien oder Unver­träglich­keiten fragen sie vor der Menüplanung sorg­sam per E-Mail ab. Eine Teilnehmerin dieses Abends darf wegen einer Auto­imm­unerkrankung der Schild­drüse beispiels­weise kein jodiertes Speisesalz essen. Die Pröß­dorfs reizt vor allem der Nervenkitzel, in kurzer Zeit für mehrere Personen ein perfektes Menü zu kredenzen. „Es geht um die Heraus­forderung – schaffen wir es oder nicht?“, erzählt Hanna Pröß­dorf, als sie sich gegen Mitter­nacht mit ihrem Mann zu den Gästen im Wohn­zimmer gesellt. Selbst­gemachte Champagnertrüffel und fruchtiger Milchs­hake im Schokobecher machen zum Abschluss die Runde. Die Besucher diskutieren die richtige Konsistenz der Schoko-Rotweinsoße und sind uneins: War Hirsch oder Wachtel besser?

Besucher tragen das Risiko

Sollte sich ein Gast einmal den Magen in einem Supper Club verderben, muss er nach­weisen, dass der Betreiber einen Fehler gemacht hat. Im Restaurant dagegen liegt die Beweislast nicht beim Gast. Der Wirt muss belegen, dass das Essen okay war. „Das ist ein Risiko, das man als Gast eines Supper Clubs eingeht“, so Wolfgang Voit von der Forschungs­stelle für Lebens­mittel­recht der Uni Marburg. „Niemand kann ernst­haft erwarten, dass Privatpersonen Hygiene­stan­dards wie Gast­stätten einhalten.“ Auch für rutsch­feste Böden, besonderen Feuer­schutz oder speziell abge­sicherte Balkonbrüstungen ist in den Privatclubs von Amts wegen niemand zuständig. „Das sind ganz normale Wohnungen“, betont Tanja Lier, Leiterin des Stadt­entwick­lungs­amts Berlin-Mitte, dem auch die Bauaufsicht untersteht. „Wenn man so eine Einladung annimmt, geht man auf eigene Gefahr hin.“

40 Euro pro Person in den Karton

Diese Bedenken sind den Gästen von Hanna und Frank Pröß­dorf fremd. Neben der Lust auf gutes Essen hat sie die Neugier in den Supper Club getrieben. „Das hier ist eine ganz andere Art, neue Leute kennen­zulernen“, sagt Daniel Kirsch*, der ein paar Häuser weiter wohnt. Während sonst Gäste zwischen 40 und 50 Jahre kommen, sind die Besucher an diesem Abend zwischen 25 und 35 Jahre alt. Sie haben Gemein­samkeiten entdeckt, viel gelacht. Den Gast Thilo Utke reizt das Einzig­artige: „Das kannst du nicht repro­duzieren.“ Es ist ein Uhr nachts, als die Gast­geber an die Bezahlung erinnern. 40 Euro pro Person berechnen sie für Essen und Wein. Als Kasse dient ein Schuhkarton, gut sicht­bar aufgestellt neben der Tür.

 

 

zur Webseite:

http://www.test.de/Privatrestaurants-Wenn-Hobbykoeche-einladen-4744602-0

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