Votum über Anerkennung ausländischer Abschlüsse 

Written on November 16, 2015 at 3:34 pm, by blogstrend

Der Deutsche Bundestag stimmt am Donnerstag, 12. November 2015, über einen Gesetzentwurf zur Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen (18/5326) ab. Mit dem Regierungsentwurf soll die Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 umgesetzt werden, nach der die Verfahren zur Anerkennung von Qualifikationen in reglementierten Berufen in der EU modernisiert und vereinfacht werden sollen. Die Debatte beginnt gegen 20.15 Uhr und dauert eine dreiviertel Stunde.

Die Debatte wird live im Parlamentsfernsehen, im Internet und auf mobilen Endgeräten übertragen.

Sachverständige lobten und kritisierten Entwurf

Deutliche Detailkritik hatte es an dem Entwurf sowie an dem Bericht zum Anerkennungsgesetz 2015 (18/5200) in einer Expertenanhörung am 30. September 2015 im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung gegeben, wenn auch die Experten grundsätzlich das Anerkennungsgesetz gelobt hatten. Auch deshalb hatten sich die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD zu einem Entschließungsantrag entschlossen, den sie ebenso wie die genannten Drucksachen in der Ausschusssitzung am 4. November 2015 zur Abstimmung gestellt hatten. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen votierte dagegen, Die Linke enthielt sich.

Darin begrüßten die Koalitionsfraktionen, dass sich die Bundesländer verpflichtet haben, die für die Anerkennung der ausländischen Bildungsabschlüsse zuständigen Stellen und die von den Ländern finanzierte Zentralstelle für das ausländische Bildungswesen angemessen auszustatten. Gleichwohl sollten die Bundesländer dazu angeregt werden, noch stärker für ein transparent nachvollziehbares und vergleichbares Anerkennungsverfahren Sorge zu tragen. Ferner soll die Bundesregierung zügig prüfen, inwieweit begleitende finanzielle Unterstützungsangebote für Nachqualifizierungsmaßnahmen in Ergänzung zu bestehenden Angeboten notwendig sind. Ferner sollen die Verfahrenskosten sozialverträglich ausgestattet werden.

Erhöhung der Anerkennung beruflicher Abschlüsse

Grundsätzlich sollen mit dem Anerkennungsgesetz die Verfahren zur Bewertung ausländischer Berufsqualifikationen im Zuständigkeitsbereich des Bundes vereinfacht und für bisher nicht anspruchsberechtigte Zielgruppen geöffnet werden.

Doch viele Antragsteller hätten kaum Chancen auf Begleichung der Kosten, hatten die Fachleute gemahnt und würden deshalb keine Anerkennung ihrer Qualifikation erreichen. Auch müsse die Anerkennung beruflicher Abschlüsse erhöht werden, auch wenn kein formaler Abschluss vorliege aber Berufserfahrungen nachgewiesen werden könnten.

 

Original-Artikel:

 

http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2015/kw46-ak-berufsqualifikation/

  • Kommentare deaktiviert für Votum über Anerkennung ausländischer Abschlüsse 
  • Erziehung / Bildung

Lehrberufe – Instrumentenbau: Wo Tischlern, Akustik und Architektur zusammenkommen

Written on November 14, 2015 at 6:49 am, by blogstrend

Lehrlinge im Instrumentenbau benötigen Geduld, Liebe zum Detail und körperliche Belastbarkeit. Aber auch technisches und musikalisches Verständnis sind gefragt

Zither und Akkordeon erklingen im Treppenhaus, es duftet nach Holz, und im Klassenzimmer hängt eine Klaviatur an der Wand. Die Wiener Berufsschule für Holz, Klang, Farbe und Lack (BS HKFL) versammelt Lehrlinge elf verschiedener Lehrberufe unter einem Dach. Neben Herkömmlichem wie Tischlerei und Lackiertechnik werden hier auch Lehrgänge für Bildhauerei und Musikinstrumentenerzeugung angeboten.

Die Schüler und Schülerinnen der Klassen für Musikinstrumentenerzeugung (MUS) kommen aus ganz Österreich nach Wien, um ergänzend zur betrieblichen Ausbildung die Berufsschule zu besuchen. „Seit rund 50 Jahren hat sich der bundesweite Lehrgang für Instrumentenbau in Wien etabliert“, sagt der Fachlehrer und Orgelbaumeister Ulrich Riediger.

Heterogene Klassen

Seit 27 Jahren unterrichtet Riediger die MUS-Klassen in Fächern wie Akustik, Angewandte Mathematik, Angewandte Physik und Technologie. Spannend ist für ihn „die heterogene Zusammensetzung der Klassen“, betont er. „Die Schüler haben unterschiedliche Zugänge: von Pflichtschulabgängern über Maturanten, Personen, die schon einen anderen Beruf erlernt hatten, bis zu mitunter fertigen Akademikern ist alles dabei.“ Ein Drittel der Instrumentenbaulehrlinge ist weiblich.

Von der Monarchie bis zum Zweiten Weltkrieg wurden in Wien Lehrlinge im Instrumentenbau ausgebildet. „Mit den Modellen aus dieser Zeit arbeiten wir heute noch“, sagt Riediger. Auf der gemeinsamen Stundentafel stehen auch Fächer wie Rechnungswesen, Politische Bildung und berufsbezogenes Englisch. Für die spezielle Instrumentenkunde, computergestütztes Fachzeichnen und das Praktikum in den Werkstätten werden die Schüler nach Lehrberufen aufgeteilt.

Orgelbau: Von Akustik bis Zimmereitechnik

„Das Besondere am Orgelbau ist, dass viele Berufe in einem zusammengefasst sind“, sagt Riediger. Techniken und Fertigkeiten aus (Kunst-)Tischlerei, Metallverarbeitung, Architektur, Elektronik und Akustik vereinen sich in einem Berufsbild. Ebenso kommen Design, Zimmerei- und Restauriertechniken zum Einsatz. „Der Orgelbau bietet eine universelle handwerkliche Ausbildung.“ Geduld, Liebe zum Detail und körperliche Belastbarkeit, aber auch feinmotorische Fähigkeiten, technisches und musikalisches Verständnis sollten Orgelbaulehrlinge mitbringen. Am wichtigsten aber sei „das Interesse am Produkt“.

Martin Behringer bringt all das mit. Von Deutschland kam er nach Dornbirn, um in der Firma Rieger Orgelbau eine Lehre zu beginnen. Der Orgelbaulehrling schätzt das innovative Produkt und das attraktive Ausbildungsangebot. „Es ist sehr abwechslungsreich, und innerhalb des Berufs ist eine Spezialisierung möglich“, sagt Behringer. Er selbst spielt Klavier und Orgel, bei einem Kurs für Kirchenmusiker hat ihn „der Orgelbau gepackt“.

Besondere Bindung zum Blechblasinstrument

Ideale Voraussetzung für eine langjährige Berufskarriere. „Wenn jemand selbst spielt, besteht eine besondere Bindung zum Instrument. Das Verschmelzen von Hobby und Beruf bringt meist die besten Leute hervor“, sagt Johann Schnaubelt. Der Meister in Blechblasinstrumentenerzeugung unterrichtet seit 15 Jahren die jeweiligen Schüler in den MUS-Klassen.

Wichtig ist ihm, dass im Lehrgang „was Sinnvolles entsteht, etwas, das die Schüler und Schülerinnen zu Hause herzeigen können“. Seit seiner Jugend spielt Schnaubelt in einer Musikgruppe, der Einstieg in den Instrumentenbau verdankt sich einem Zufall: „Meine Trompete war kaputt, ich brachte sie zur Reparatur, und von da an wollte ich Blechblasinstrumentenerzeuger werden.“ Für die Lehre im Musikhaus Votruba, wo er bis heute arbeitet, übersiedelte er 1989 nach Wien.

Mechanik ausbauen, reinigen und Teile erneuern – das Restaurieren von Holzblasinstrumenten macht Maria Wallmann, die selbst Saxofon und Flöte spielt, besondere Freude. Als Lehrling der Holzblasinstrumentenerzeugung arbeitet sie in der Holzbläserwerkstatt Andreas Stolz in Innsbruck. Wallmann ist glücklich in ihrem Beruf. „Du arbeitest mit den Händen und siehst am Ergebnis, was du geschafft hast“, sagt die Kapellmeisterin aus Tirol.

Instrumentenbaudynastie

Das macht für Lisa-Maria Schwarz das Besondere am Instrumentenbau aus: „Die Menschen haben Freude mit dem, was ich gemacht habe.“ Schwarz lernt Harmonikamacherin bei Harmonika Müller und ist „mit dem Instrumentenbau groß geworden“. Seit 1679 stellt die Familie Schwarz in Molln in Oberösterreich Maultrommeln her, ihr Großvater begann vor mehr als 35 Jahren auch, Steirische Harmonikas zu bauen. Im Volksschulalter fing die Berufsschülerin an, Zither und Harmonika zu spielen. „Wenn du selbst spielst und baust, lernst du das Instrument von zwei unterschiedlichen Seiten kennen.“

Handwerk wie vor 300 Jahren

Das möchte auch Günther Meinhart. Er spielt Gitarre und arbeitet bei Fant Guitars in Faistenau in Salzburg. Lange schon hatte der gelernte Elektriker den Wunsch, „etwas Kreatives zu machen“. An der Streich- und Saiteninstrumentenbaulehre fasziniert ihn, dass „heute vieles so gemacht wird wie bereits vor 300 Jahren“.

Der Zugang zur Ausbildung war früher jedoch durch das Zunftwesen nördlich der Alpen, beispielsweise im Geigenbau, streng reglementiert, erklärt Matthias Bölli. Der Meister im Streich- und Saiteninstrumentenbau unterrichtet die jeweiligen Schüler in den MUS-Klassen und arbeitet für den Geigenhersteller Bölli & Münzberg in Wien. „Das Handwerk kann man üben. Wichtig ist, dass bei den Lehrlingen die Motivation und der Wunsch zu lernen bestehen.“

Millimeterarbeit im Klavierbau

Für Monika Schwarz war klar war, dass sie nach der Matura „was mit Musik“ machen wollte. Sie lernt Klavierbau in der Bösendorfer-Klavierfabrik. Besonders gern verrichtet sie „die feinen Arbeiten. Zum Beispiel Mechanikeinstellen, Stimmen und Intonieren.“

Diese Millimeterarbeit gestaltet sich nicht immer einfach, „der Umgang mit Werkzeug war ungewohnt für mich, alles war so neu, aber sehr spannend“, erinnert sich Tamara Bruckner. Nach einem Arbeitsalltag in der Gastronomie begann sie eine Klavierbaulehre im Klavierhaus Langer in Klagenfurt. „Musik ist mein Hobby. Ich habe mich richtig entschieden.“ Sie möchte auch andere zu einer Instrumentenbaulehre motivieren. Menschen, die neue Musikinstrumente bauen oder alte restaurieren, sagt sie, tragen dazu bei, „die Musik in die Welt zu bringen“.

Die Ethik des Unerreichbaren

Beim Bauen, Stimmen und Festlegen zahlreicher Details sind für Adam McCartney „sowohl Fragen der Ästhetik als auch der Ethik“ von Bedeutung. Der aus Irland stammende Klavierbaulehrling hat bereits Komposition in Graz studiert. „Für den Beruf lernt man die objektive und statische Beschreibung eines dynamischen Phänomens – der Musik.“ Die Idee des reinen Stimmens ist für McCartney „eine abstrakte Idee, die nicht verwirklichbar ist. Die Kunst liegt im Ergebnis des Versuchs, etwas Unerreichbares zu erreichen.“ (Victoria Windtner, 9.11.2015)

Die Berufsschule für Holz, Klang, Farbe und Lack bildet in den Lehrberufen Klavier- und Cembalobau, Orgelbau, Harmonikamacher/-in, Blech- und Holzblasinstrumentenerzeugung und Streich- und Saiteninstrumentenbau aus. Organisiert wird der Unterricht in Lehrgängen zu je neun Wochen pro Lehrjahr. Bei den dreieinhalbjährigen Lehrberufen Klavier- und Orgelbau wird zusätzlich ein Lehrgang von vier Wochen abgehalten.

 

Webseite:

http://text.derstandard.at/2000025015500

  • Kommentare deaktiviert für Lehrberufe – Instrumentenbau: Wo Tischlern, Akustik und Architektur zusammenkommen
  • Erziehung / Bildung

David Zehner – Warum ich ins Gymnasium zurückgekehrt bin

Written on Oktober 29, 2015 at 4:54 pm, by blogstrend

In der vierten Klasse stand ich vor folgender Entscheidung: Soll ich im Gymnasium bleiben oder in die HTL gehen? Spätestens nach dem Besuch der HTL am Tag der offenen Tür war mir klar, dass ich später etwas Technisches machen möchte, und so entschied ich mich, in die HTL zu wechseln. Doch im Nachhinein denke ich, dass mich das Technische ein wenig geblendet hat.

Allgemein- oder Fachwissen?

In allgemeinbildenden Gegenständen, wie Englisch und Deutsch, lernte ich in den zwei Jahren an der HTL fast nichts dazu, vor allem, weil das erste Jahr in diesen Fächern hauptsächlich dazu dient, das Niveau der ehemaligen NMS-Schüler an jenes der AHS-Schüler anzugleichen. Keine Frage, in den technischen Gegenständen lernten wir viel Interessantes und Nützliches, doch jeder muss sich die Frage stellen, was ihm wichtiger ist: Allgemeinwissen oder Fachwissen? Ich persönlich kam am Ende der zweiten HTL-Klasse zu dem Entschluss, dass mir Allgemeinwissen um einiges wichtiger ist. Außerdem ist es schwieriger, sich als Erwachsener nachträglich Allgemeinwissen anzueignen als Fachwissen.

HTL hat Potenzial

Dabei hätte die HTL durchaus Potenzial, der beste Bildungsweg für Technikinteressierte zu sein. Jedoch müsste man zum Beispiel die spärliche Anzahl an Englischstunden überdenken. Vor allem heute, da die Globalisierung so weit vorangeschritten ist, ist Englisch wichtig für jeden, der erfolgreich sein will – vor allem im wirtschaftlichen und technischen Sektor – und vielleicht einmal im Ausland leben möchte.

Andere Interessen

Jeder sollte sich einen Plan überlegen für den Fall, dass sich seine Interessen beziehungsweise Schwerpunkte ändern: Ist es einfach, nach dem Gymnasium Elektrotechnik zu studieren? Wie einfach ist es, nach der HTL Anglistik zu studieren? Fakt ist, dass HTL-Schüler an technischen Universitäten nur geringfügig besser abschneiden als AHS-Schüler. Da fragt man sich: Wozu die 37 Wochenstunden? Wozu ein Jahr länger in die Schule gehen?

Mein Tipp: Jeder, der (noch) mehrere Interessen besitzt und unbedingt studieren will, sollte die Schule wählen, die ihn am besten auf alle möglichen Szenarien nach der Matura vorbereitet. Das ist – für mich – das Gymnasium. (David Zehner, 21.10.2015)

 

Siehe hier:

derstandard.at/

  • Kommentare deaktiviert für David Zehner – Warum ich ins Gymnasium zurückgekehrt bin
  • Erziehung / Bildung

Ein Handwerk mit viel Bumms

Written on Oktober 26, 2015 at 3:30 am, by blogstrend

Von der Haubitze aus dem 16. Jahrhundert bis zum Nachbau einer Vorderladerkanone aus dem Dreißigjährigen Krieg: Wer den Betrieb von Stephan Zimmermann im thüringischen Stadtroda aufsucht, hat einen besonderen Wunsch. Zimmermann ist Kanonengießer und hat sich auf den Nachbau von Kanonen, Mörser und Haubitzen nach historischem Vorbild spezialisiert. „Zu uns kommen Mitglieder von Kanonenvereinen und Museumsbetreiber aus Deutschland und der ganzen Welt. Alle wollen sich von uns ihre ganz individuelle Kanone bauen lassen“, erzählt Zimmermann.

Meistens haben die Kunden ganz genaue Vorstellungen von ihrer Kanone. Als Vorlage dienen Bilder, Fotos, historische Zeichnungen oder alte Kupferstiche. „Unsere Kanonen sind originalgetreue Nachbauten und von der Bauart und Qualität vergleichbar mit den historischen Originalen“, sagt Zimmermann. Manchmal soll er aber auch eine ganz neue Waffe entwerfen nach individuellen Wünschen und eigenem Familienwappen darauf. Das Kundengespräch ist daher wichtig. Hier klärt Zimmermann, aus welchem Jahrhundert die Kanone sein soll, ob sie in Originalgröße oder maßstabsgetreu verkleinert sein soll. Welches Material gewünscht ist und welche Verzierungen. Und natürlich muss auch geklärt werden, ob es ein Kanonenrohr und eine Lafette, das heißt einen Unterbau, dazu geben soll. „Abhängig vom ursprünglichen Einsatzort des Geschützes sowie der Epoche bauen wir zum Geschützrohr auch die passende Lafette, beispielsweise Kasemattenlafetten, Blocklafetten oder Burgunderlafetten“, sagt der Kanonengießer nicht ohne Stolz.

 

Bevor es an die eigentliche Umsetzung geht, werden detaillierte technische Zeichnungen angefertigt. Anhand dieser baut Zimmermann zunächst ein präzises Holzmodell vom späteren Kanonenrohr. Auf Detailtreue legt er Wert – die Holzform dient zur Herstellung der eigentlichen Gussform, die aus einem speziellen Sand hergestellt wird. Das Kaliber, das ist die Größe des Schusskanals in dem Kanonenrohr, legt Zimmermann mit einem Metallrohr fest, das an entsprechender Stelle längs in der Mitte der Holzform platziert wird.

Der Sand, der zur Herstellung der Negativform des Kanonenrohres verwendet wird, ist mit einem speziellen Bindemittel versehen und härtet schnell aus. In die Form wird später das flüssige Metall, entweder Bronze oder Eisen, gegossen. „Flüssiges Eisen ist bis zu 1.300 Grad Celsius heiß. Bis ein Kanonenrohr aus Eisen vollständig abgekühlt ist, dauert es ein bis drei Tage, Bronze muss sogar, je nach Größe des Rohres, fünf bis sechs Tage abkühlen“, sagt Zimmermann. Abschließend wird jede gefertigte Kanone einem intensiven Test unterzogen. Dazu macht Zimmermann nach jedem Guss einen Materialtest. Gibt es Hohlstellen im Guss? Hält das Material einem Abschuss stand? Darüber hinaus werden Haltbarkeit und Schusstauglichkeit zusätzlich auch vom Amt für Materialwesen überprüft.  

Die von Hand gebauten Geschütze haben ihren Preis: Von wenigen Hundert Euro für ein maßstabsgetreues Modell bis zu fast 70.000 Euro für ein aufwendig verziertes Bronzerohr inklusive beschlagener Lafette aus Eschenholz werden für die eigene Kanone fällig. 

 

Kanonengießer brauchen technisches Verständnis sowie umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Metallproduktion und -bearbeitung. Sie müssen körperlich robust sein und fit in Geschichte. Eine Ausbildung wird in Deutschland nicht angeboten. Zimmermann hat sein Wissen durch intensives Studium von Fachliteratur und seine Arbeit in einer Gießerei erworben. Den Großteil hat er sich durch Learning-by-doing beigebracht. Damit er überhaupt Schusswaffen herstellen darf, war außerdem eine Fachkundeprüfung in der Waffenschule in Suhl nötig. Nur wer sie besteht, ist als eingetragener Hersteller für den Bau von Geschützen befähigt und bevollmächtigt.

Jobs als angestellte Kanonengießer gibt es allerdings kaum. Zwar fertigt Zimmermann in seinem Betrieb mehrere Dutzend Kanonenrohre und komplette Geschütze im Jahr. Er beschäftigt aber keine weiteren Angestellten. „Der Bedarf ist überschaubar, bundesweit weiß ich nur von zwei weiteren Kanonengießern“, erzählt er. Trotzdem findet er den Beruf großartig. „Jeder Auftrag ist ein Unikat und ich übe einen fast einzigartigen Beruf aus. Wer kann das schon von sich behaupten?“

  •  Gehalt: Abhängig von der Auftragslage
  • Arbeitszeit: Abhängig von der Auftragslage
  • Ausbildung: Keine Ausbildung im klassischen Sinne möglich, Vorkenntnisse aus einem metallverarbeitenden Beruf von Vorteil

 

Erstmalig veröffentlicht auf:

www.zeit.de/karriere/beruf

Kanal geht mitten durch meinem Grund

Written on Oktober 2, 2015 at 7:03 pm, by blogstrend

von Konrad
(Bayern)

Wir sind noch ganz am Anfang aber haben schon das erste massive Problem: Wir haben gerade ein Grundstück erworben welches wir bebauen wollen. Nachdem unser Architekt die Abwasserplanung machen wollte und dazu die Pläne anforderte traf uns der Schlag!

Mitten durch unser geplantes Haus führt eine Abwasserleitung/Kanal der nicht im Grundbuch eingetragen ist. Was können wir tun? Das Haus kann auf Grund des recht kleinen Grundstücks nicht umgeplant werden. Der Kanal würde immer unser Haus treffen!

Wir haben heute einen Termin bei der Gemeinde – was können wir fordern? Wie ist die Rechtslage? Wir wissen das erst seit gestern – am Montag nächste Woche wollten wir unsere Baupläne zur Genehmigung einreichen!

Über eine schnelle Antwort wären wir sehr dankbar.

Liebe Grüße,
Konrad

Antwort

Hallo Konrad,

wenn ich Ihnen jetzt sage, dass es in jedem Fall besser gewesen wäre, schon vor dem Erwerb des Grundstücks entsprechende Erkundigungen einzuholen, hilft Ihnen das jetzt im Nachhinein leider nicht weiter. Aber ich erwähne das trotzdem, weil dadurch vielleicht andere Leser meiner Bauherrn-Webseite rechtzeitig auf ein vermeidbares Problem aufmerksam gemacht werden können.

Nun aber zu Ihren Fragen, die bei mir – bitte nicht böse sein – gleich zu Beginn einige Gegenfragen aufwerfen:

Was sagt Ihr Architekt zu dem Problem? Hat Ihr Architekt nicht ohnehin sofort alles in die Wege geleitet, um das Problem FÜR Sie rechtssicher zu lösen? Hat der Grundsücksverkäufer mit Sicherheit nichts vom bestehenden Kanal auf dessen Grund gewusst? Hat der Vertragserrichter davon gewusst?

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass sich der Vertragserrichter durch Einsicht beim Grundbuch vergewissert hat, dass keine Dienstbarkeiten eingetragen sind, welche die Nutzung des Grundstücks einschränken. Andernfalls hätte diese Dienstbarkeit (z.B. Nutzungsrecht durch Gemeinde für Kanal) ja in Ihrem Kaufvertrag stehen müssen. Und wenn Sie das gewusst hätten, hätten Sie wohl nicht gleich gekauft …

Wie auch immer: Ohne die Umstände für den vorhandenen Kanal genau zu kennen, kann ich leider keine verbindlichen Aussagen machen. Eine Klärung der Angelegenhiet kann daher nur beim zuständigen Gemeindeamt erfolgen – den Termin haben Sie ja bereits vereinbart.

Ich

weiß zwar jetzt nicht, welches Vertragsverhältnis Sie mit Ihrem Architekt haben – aber wenn Ihr Architekt den Auftrag für die Planung Ihres Hauses hat, MUSS auch der Architekt als Ihr offizieller Vertreter gegenüber den Baubehörden an diesem Termin unbedingt teilnehmen und FÜR Sie eine Lösung erarbeiten. In Wahrheit sind Sie als Bauherr also lediglich „Zuhörer“, weil Ihr Architekt in Ihrem Auftrag ohnehin alles klären sollte.

Die Rechtslage ist dabei eigentlich klar: Entweder es gibt – auf welcher rechtlichen Grundlage auch immer – eine Dienstbarkeit für den Kanal auf Ihrem Grundstück oder nicht. Wenn es, wovon ich hier ausgehe, KEINE Dienstbarkeit gibt, haben Sie Anspruch auf ein in jeder Hinsicht lastenfreies Grundstück.

Daraus folgt auch, dass der Kanal vom derzeitigen Nutzer (z.B. der Gemeinde) auf dessen Kosten entfernt, umgelegt (z.B. auf angrenzendes öffentliches Gut) oder Ihrem geplanten Haus entsprechend umgebaut oder angepasst werden muss.

Bei der Gemeinde sind jedenfalls folgende Punkte zu klären:

# 1. Welchen Zweck hat der Kanal überhaupt?
# 2. Ist der Kanal überhaupt in Betrieb?
# 3. Wer profitiert derzeit vom Kanal?
# 4. Welche Objekte (ausser Ihrem gelanten Haus) werden mit dem Kanal aufgeschlossen?
# 5. Ist der Kanal ein öffentlicher Kanal? Wenn ja – welches erworbene Recht hat die Gemeinde, das Grundstück für den Kanal zu nutzen?
# 6. Wenn die Gemeinde ein erworbenes Recht hat: Warum wurde das IHNEN beim Kauf des Grundstücks verschwiegen? (Rechtliche Prüfung Rücktrittsrecht).
# 7. Kann der Kanal für Ihren erforderlichen Kanalanschluss verwendet und entsprechend adaptiert werden?

Normalerweise liegt es vorrangig im Interesse der Gemeinde, mit Ihnen eine schnelle und möglichst unbürokratische Lösung zu erarbeiten, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Sollte es aber – aus welchen Gründen auch immer – keine Lösung für das Problem geben, empfehle ich Ihnen, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens mit der Klärung der Angelegenheit zu betrauen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass alles gut für Sie ausgeht. Meiner Meinung nach stehen die Vorzeichen für eine positive Lösung ganz gut.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber
———
HausbauManager.com
BaukostenManager.com

 

Gelesen auf:

http://www.haus-selber-bauen.com/kanal-geht-mitten-durch-meinem-grund.html

  • Kommentare deaktiviert für Kanal geht mitten durch meinem Grund
  • Bau

Wildpilze sammeln und zubereiten: Tipps für den unbe­schwerten Genuss

Written on September 27, 2015 at 7:01 am, by blogstrend

Feucht und warm mögen es Pilze am liebsten: Die Saison hat bereits begonnen. Steinpilze, Pfifferlinge und Morcheln geben ein Fest in der Küche. Wer selbst im Wald auf Pilz-Pirsch gehen will, braucht aber nicht nur Finderglück. Das Special Wildpilze zeigt, was es beim Sammeln alles zu beachten gilt und gibt Tipps für den unbe­schwerten Genuss.

Pilze – die aromatischen Leicht­gewichte

Pilze sind extrem kalorien­arm: 100 Gramm haben durch­schnitt­lich 10 bis 20 Kilokalorien. Sie bestehen zu etwa 90 Prozent aus Wasser. Ihr Fett­gehalt liegt unter einem Prozent, ihr Eiweiß­anteil bei zwei bis vier Prozent. Viele Pilze liefern größere Mengen an Vitaminen der B-Gruppe, vor allem Vitamin B1 und B2, einige sind außerdem eine gute Vitamin-D-Quelle. Was Mineralstoffe angeht, liefern Pilze insbesondere Kalium und Phosphor. Der Gehalt an anderen Mineralstoffen oder Vitaminen ist eher gering. Pilze tragen aber zur Versorgung mit Ballast­stoffen bei und enthalten teil­weise gesund­heits­fördernde Eiweiß­bausteine. Kurz: Alles in allem sind Pilze ein gesundes und wert­volles Nahrungs­mittel.

Nicht mehr als 250 Gramm pro Woche

Essbare Wildpilze sind herr­lich aromatisch. Doch Wildpilze können – im Vergleich zu anderen Pflanzen – relativ hohe Mengen an Schwer­metallen aus dem Boden aufnehmen und im Frucht­körper anreichern. Das gilt vor allem für Kadmium und Queck­silber. Zuviel Kadmium schädigt Leber und Nieren, zuviel Queck­silber kann das Nerven­system beein­trächtigen. Die Konzentration im Pilzkörper kann vier- bis fünf­mal höher sein als im Wald­boden. Erwachsenen wird deshalb empfohlen, nicht mehr als 200 bis 250 Gramm Wildpilze pro Woche zu essen. Schwangere, Stillende und Klein­kinder sollten ganz auf Wildpilze verzichten. Pilze aus Zucht hingehen weisen in der Regel keine deutlich erhöhten Schwer­metalle auf. Allerdings können nicht alle Pilze gezüchtet werden. Pfifferling und Steinpilz zum Beispiel wachsen nur wild.

Sammeln nur für den Eigenbedarf

Pilze leben in einem engen Verhältnis zu Bäumen und Wald­flächen. Über­mäßiges Sammeln von Wildpilzen stört das sensible ökologische Gleichgewicht. Einige Pilze stehen sogar unter Arten­schutz. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, diese Arten zu sammeln. Ausnahmen ermöglicht die Bundesartenschutzverordnung: Steinpilz, Pfifferling, Schweins­ohr, Brätling, Birkenpilz, Rotkappe und Morchel sind zwar besonders geschützt, dürfen aber in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Das gilt auch für die nicht besonders geschützten Pilzarten. Eine Höchst­menge ist nicht einheitlich geregelt. Erlaubt sind in einigen Regionen Deutsch­lands maximal bis zu zwei Kilogramm pro Person am Tag, manchmal auch nur ein Kilogramm. Im Zweifel kann man sich an das jeweilige Forst­amt wenden. Für andere besonders geschützte Arten, zum Beispiel Königs- und Sommerröhr­ling oder Kaiserling, gibt es keine Ausnahme. Sie dürfen über­haupt nicht gesammelt werden. Das gilt auch für Trüffeln. Der Grünling steht ebenso ausnahms­los unter Arten­schutz. Er gehört aber auch noch aus einem anderen Grund nicht in den Sammelkorb: Denn nach seinem Verzehr kann es bei bestimmten empfindlichen Personen zu Zerfall und Abbau von Muskel­zellen kommen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät deshalb vom Verzehr des Grünlings ab.

Vorsicht Doppelgänger!

Die wichtigste Regel beim Sammeln lautet: Hände weg von Pilzen, die Sie nicht sicher bestimmen können. Ob ein Pilz giftig ist oder nicht, sieht man ihm nicht an. Zudem besteht bei einigen Sorten auch Verwechs­lungs­gefahr mit giftigen oder zumindest unver­träglichen Doppelgängern. Der Anis- oder Schafs-Champignon etwa kann von ungeübten Samm­lern leicht mit dem giftigen weißen Knollenblätterpilz verwechselt werden. Bei Unsicherheiten sollten Pilz­freunde ihre gesammelten Pilze vom Fachmann auf Essbarkeit prüfen lassen. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e. V. führt eine Liste geprüfter Pilzsach­verständiger.

Tipp: Ausführ­liche Porträts aller wichtigen Früchte, Pilze und Kräuter, die man am Wegesrand findet, bietet das Buch „Essen aus der Natur“ der Stiftung Warentest. Dazu gibt es viele Tipps zum Sammeln und Halt­barmachen, Sammel­zeitkalender und leckere Rezept­ideen.

Artikel-Quelle:

https://www.test.de/Wildpilze-sammeln-und-zubereiten-Tipps-fuer-den-unbeschwerten-Genuss-1163075-0

  • Kommentare deaktiviert für Wildpilze sammeln und zubereiten: Tipps für den unbe­schwerten Genuss
  • Gutes Essen und Trinken

FAQ Grillen: Antworten auf die wichtigsten Fragen

Written on Juni 11, 2015 at 10:32 am, by blogstrend

Gutes vom Grill soll lecker schme­cken – aber auch nicht zu Lasten der Gesundheit gehen. Fleisch, Wurst und Vegetarisches soll von guter Qualität sein – und am Ende soll das Barbecue vor allem Spaß machen. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen zum Thema „Grillen“.


Darf gepökeltes Fleisch auf den Grill?

Gepökelte Fleisch- und Wurst­waren wie Kasseler, Leberkäse, Speck oder konventionell erzeugte Wiener Würst­chen und Bock­würste sollten besser nicht auf den Grill, empfiehlt das Bundes­institut für Risiko­be­wertung. Denn sie enthalten Nitritpökelsalz (Kochsalz mit E 249 oder E 250), die unter anderem für die Farbe und das typische Pökelaroma sorgen. Beim Grillen von gepökeltem Fleisch können daraus krebs­erzeugende Nitrosamine entstehen. In den letzten Jahr­zehnten konnte die Aufnahme an Nitrosaminen zwar deutlich reduziert werden. Gepökelte Fleisch­erzeug­nisse sollten allerdings nach wie vor nicht stark erhitzt, also gebraten oder gegrillt werden. Tipp: Abge­packtes, mariniertes Grill­fleisch aus Geflügel kann manchmal gepökelt sein. Achten Sie bei Geflügel deshalb auf den Hinweis „gepökelt“ auf der Verpackung.

Mit Grill­schale: Ja oder nein?

Ja. Denn wenn Sie auf eine Grill­schale verzichten, können Fleisch­saft und Fett in die Glut tropfen und verbrennen – es bilden sich poly­zyklische aromatischen Kohlen­wasser­stoffe (PAK), von denen einige Vertreter krebs­er­regend sind. Sie steigen mit dem Rauch auf und lagern sich auf dem Fleisch ab. Vor allem die appetitlich gebräunte Fett­kruste des Grill­guts kann dann hohe Schad­stoff­mengen enthalten. Mit einer Grill­schale können Sie das verhindern.

Wie lässt sich der Schad­stoff­gehalt sonst noch senken?

Wenn Sie auf Grill­schalen verzichten, sollten Sie wenigs­tens die Marinade vor dem Grillen abtupfen – nachdem sie genügend einge­zogen ist. Die Bildung von Schad­stoffen können Sie auch verringern, indem Sie beim Grillen mit Holz­kohle einen möglichst großen Abstand zwischen Rost und Glut halten. Außerdem sollte das Grill­gut nicht länger als notwendig auf dem Rost liegen – etwa zum Warmhalten. Denn je länger die Grill­zeit und je höher die Temperatur, umso mehr unerwünschte Stoffe können entstehen. Tipp: Verzichten Sie darauf, Fleisch, Fisch und Gemüse während des Grillens in Alumini­umschalen zu salzen, zu würzen oder mit Zitronensaft zu beträufeln. Das rät das Bundesinstitut für Risikobewertung. Grund ist, dass sich das Metall unter dem Einfluss von Säure oder Salz vermehrt löst und auf das Grill­gut übergehen kann.

Mit Bier bespritzen: Ja oder nein?

Definitiv nein. Es ist nicht ratsam, Fleisch mit Bier zu bespritzen und so die Glut in Schach zu halten oder auf mehr Geschmack zu hoffen. Die Kohlenhydrate und Eiweiße im Bier können, wenn sie in die Glut tropfen, poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK) bilden.

Muss ich Verkohltes wegschneiden?

Ja, schneiden Sie verkohlte Stellen immer groß­zügig weg. Das gilt auch für Gemüse wie Paprika oder Zucchini. Schad­stoffe sitzen meist am Rand oder in der Kruste, weniger im Inneren. Das gilt sowohl für PAK als auch für hetero­zyklische aromatischen Amine (HAA). Sie bilden sich bei langem und starkem Erhitzen von Fleisch oder auch Fisch und sind wahr­scheinlich krebs­er­regend.

Fleisch und Wurst grillen

Woran erkennt man gutes Fleisch?

Gutes Fleisch fühlt sich fest an und lässt sich nicht stark eindrücken. Die Oberfläche sollte frischen Glanz haben und darf nicht schmierig sein. Hat das Fleisch an der Theke graue Stellen, ist das noch kein Zeichen von schlechter Qualität. Es heißt nur, dass das Fleisch schon eine Weile an der Luft liegt. Bei guter Kühlung ist das unbe­denk­lich. Gut zu wissen: Über vielen Kühl­regalen scheint ein getöntes Licht, in dem auch blasse Stücke rot und dadurch frisch wirken. Tipp: Wenn Sie ökologische Tierhaltung unterstützen möchten, kaufen Sie Biofleisch. Das Biosiegel der EU garan­tiert Aufzucht und Verarbeitung nach ökologischen Kriterien: etwa artgerechte Haltung, lange Warte­zeiten zwischen Medikamentengabe und Schlachtung, Fütterung der Tiere über­wiegend mit Biofutter. Neuland-Fleischereien bieten – anders als manche Kunden denken – kein Biofleisch an, legen den Fokus aber auf artgerechte und umwelt­schonende Tierhaltung.

Wie gut ist abge­packtes Grill­fleisch?

Fertig mariniertes Fleisch zu kaufen ist für Kochmuffel praktisch. Im letzten Test von fertig mariniertem Grillfleisch fanden die Tester aber manche Frischemängel und keinen Top-Grill­genuss. Schweinen­acken­steaks schnitten insgesamt besser ab als Geflügel­fleisch, sie sind aber auch fetter. Beim marinierten Geflügel­fleisch kam kein einziges Produkt auf ein gutes test-Qualitäts­urteil. Außerdem offen­barten die Zutaten­listen: Ohne Zusatz­stoffe wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Geschmacks­verstärker und Aroma­stoffe geht es bei fertigen Marinaden wohl kaum. Auch färbende Stoffe und Säuerungs­mittel waren oft enthalten.

Worauf kann ich beim Kauf von Grill­fleisch achten?

Schweine­fleisch wird teil­weise einge­froren, zur Grill­saison aufgetaut, aufgeschnitten und in Marinade gelegt. Der Nachteil: Das Fleisch kann dabei qualitativ leiden und beim Auftauen Saft verlieren. Gemäß Lebens­mittel-Informations­ver­ordnung muss zwar gekenn­zeichnet sein, ob ein Lebens­mittel schon einmal einge­froren war. Dies gilt jedoch nicht für aufgetaute Zutaten in einem Endprodukt. Das heißt, war ein Steak gefroren, wird dann aufgetaut und erst anschließend mariniert, ist der Hinweis „aufgetaut“ auf der Packung nicht mehr verpflichtend. Das gleiche gilt für fertig mariniertes Fleisch von Bedien­theke. Fragen Sie die Verkäufer, ob das Fleisch schon einmal einge­froren war. Tipp: Wenn Ihnen die Herkunft des Fleisches wichtig ist, suchen Sie nach Geburts-, Aufzucht- und Schlacht­land auf dem Etikett. Diese Angaben müssen bei Schweine-, Lamm-, Ziegen- und Geflügel­fleisch seit April 2015 auf der Verpackung stehen. Das gilt aber nur für frisches, gekühltes oder gefrorenes Fleisch, nicht für verarbeitete Fleisch­produkte. Mariniertes, gewürztes Fleisch fällt in diese Kategorie. Hier ist die Herkunfts­angabe freiwil­lig.

Wie mariniere ich Fleisch am besten selbst?

Öl in den Marinaden hält das Fleisch saftig. Etwas Säure zum Beispiel Essig oder Zitronensaft, macht es zarter. In fast allen Marinaden gut: Senf, Sojasoße, Jogurt, Ingwer, Meerrettich. Hinzu kommen nach Be­lieben Kräuter, Pfeffer, Paprika, Honig oder Knoblauch. Laut Unter­suchungen an der Universität Kiel können die Zutaten Rosmarin, Salbei, Thymian oder Knoblauch in der Marinade die Bildung von wahr­scheinlich krebs­er­regenden (HAA) mindern. Verantwort­lich dafür könnten Antioxid­anzien sein. Als Einwirk­zeit für Marinaden reicht etwa eine Stunde.

Was sind eigentlich „Rubs“ oder „Rubbs“?

Das sind neue Würzmixturen für Fleisch, für die Gewürze geröstet, gemörsert und in das Fleisch einmassiert werden (Eng­lisch: to rub – reiben). In unserem Rezept finden Sie Angaben für Mischungen aus Zitrone und Fenchel, orienta­lischen Gewürzen oder Kaffee und Vanille. Noch mehr Rezepte für Marinaden, selbst gemachte Bratwürste und viele inno­vative Grill­rezepte, dazu Informationen zu Grill­methoden, Grill­geräten, Kohle und gutem Anzünder stehen im Buch „Sehr gut grillen“ der Stiftung Warentest.

Welches Fleisch empfiehlt sich, wenn ich auf Diät bin?

Wer Kalorien sparen möchte, greift am besten zu Geflügel­fleisch oder -würst­chen. Geflügel­fleisch kommt auf höchs­tens 5 Prozent Fett. Im Höchst­fall hat es pro 100 Gramm rund 130 Kilokalorien. Dafür kann es leicht trocken werden. Aromatisch und am saftigsten schmeckt marmoriertes, also mit Fett gut durch­wachsenes Fleisch. Deshalb ist Schweinen­acken so beliebt. Er bringt es typischer­weise jedoch auf 10 bis 15 Prozent Fett, pro 100 Gramm auf insgesamt rund 250 Kilokalorien.

Wie finde ich gute Bratwürste?

Abge­packte Bratwürste sind im Laufe der Zeit besser geworden. Das zeigte der letzte Bratwursttest im Vergleich zum Vortest. Die mikrobiologische Qualität hat in vier Jahren zugelegt: Fanden die Prüfer 2010 noch zahlreiche Keime auf drei von 19 untersuchten Bratwürsten, zeigte im Jahr 2014 kein einziges Produkt Verderbnis­anzeichen. Ob mit Käse, Kalb- oder Puten­fleisch – das ist Geschmacks­sache. Regionale Spezialitäten wie Nürnberger und Thüringer Rostbratwurst sind durch EU-Recht geschützt. So dürfen zum Beispiel die kleinen Nürn­berger Rost­bratwürste nur in Nürn­berg hergestellt werden. Sie bestehen aus grob zerkleinertem Schweine­fleisch mit einem hohem Anteil an Muskel­fleisch, stecken im Schafs­darm, enthalten maximal 35 Prozent Fett und schme­cken nach Majoran. Tipp: Besondere Bratwürste finden Sie beim Fleischer. Probieren Sie mal scharf gewürzte Merguez aus Lamm und oft auch Rind. In der Bärlauch­saison gibt es auch mal Bärlauch­bratwurst. Manche Fleischer experimentieren auch mit scharfen Zutaten wie Chili, Ingwer oder Jalapeño.

Vegetarisch grillen

Was kann ich für Vegetarier grillen?

Praktisch alles fleisch­lose, was eine einigermaßen feste Struktur hat, kann auf den Grill: Kartoffeln, Gemüse oder Obst. Folienkar­toffeln, Grill­käse, marinierte Champignons, Zucchini und Auber­ginen sind typische vegetarische Grill­zutaten. Auch Tofu lässt sich grillen, zum Beispiel am Spieß mit Gemüse und Pilzen. Der Sojaquark sollte mindestens eine Stunde in einer Marinade liegen, etwa mit Sojasoße als Basis. Es gibt auch vegetarische Würst­chen und Steaks aus Tofu oder Pflanzeneiweiß. Grill­käse wie Halloumi schmeckt, wenn er vor dem Grillen in gewürztem Olivenöl gewendet wird.

Was geht noch und ist mal was anderes?

In Scheiben geschnittene Avocado, Papri­kastreifen, gehackte Chilis und geriebener Käse liefern eine Füllung für Quesadillas. Die mexika­nischen Weizen- oder Maisf­laden lassen sich gefüllt gut wenden, wenn man sie in ein Grill­gitter klemmt. Ungeschälte, halbierte Avocados ohne Kern können mit der Schnitt­fläche auf den Rost gelegt werden. In die Mulde des Kerns passt eine fruchtig-scharfe Salsa aus Tomaten, Zwiebeln, Chili und Zitronensaft. Essbare Mini-Kürbisse, große Tomaten, Paprika, Champignons und Gemüse­zwiebeln lassen sich gut füllen. In Alufolie gewi­ckelt können sie direkt auf den Rost. Oder man grillt sie indirekt im Kugelgrill. Tipp: Besser als Alufolie sind feuer­feste Schälchen, Edelstahl- oder Emaille-Grill­schalen. Durch Säure und Salz löst sich Aluminium verstärkt und kann auf das Grill­gut übergehen. Die Schalen und Schälchen eignen sich auch für klein­teiliges Grill­gut, damit es nicht durch den Rost fällt. Das Grillen in den Schalen dauert aber etwas länger als in Alufolie. Abwechs­lungs­reiche, interna­tional inspirierte Grill­rezepte ohne Fleisch finden Sie im Buch „Sehr gut vegetarisch grillen“ der Stiftung Warentest.

Die richtigen Grill­techniken kennen

Wie funk­tioniert indirektes Grillen?

Das indirekte Grillen eignet sich besonders für größere Fleisch­stücke wie etwa Roastbeef oder Lamm­keule, ganzes Geflügel, ganze Fische und viele Gemüse-Grill­gerichte. Indirekt grillen heißt: nicht über, sondern neben der Glut. Dafür kann man die Kohle an den Rand schieben und das Grill­gut in die Mitte des Rosts legen. So wird die Hitze reduziert. Das Ganze gilt als schonendes Verfahren, bei dem sich deutlich weniger Schad­stoffe bilden. Voraus­setzung ist ein geschlossenes Grill­system wie ein Kugelgrill.

Was ist vom Grillen von Hähn­chen auf einer Bierdose zu halten?

Beim sogenannten „Beer-Can-Chicken“ wird ein Hähn­chen auf eine halb volle Bierdose gesetzt und so im Ofen oder auf dem Grill gegart. Das Ergebnis soll besonders aromatisch, zart und saftig sein. Darüber streiten sich Grill­experten allerdings. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät in jedem Fall vom Bierdosen-Hähn­chen ab. Gesund­heits­schädliche Druck­farben oder Dosenlack könnten sich von der Außenseite der Dosen lösen und ins Fleisch übergehen. Als unbe­denk­liche Alternative zur Bierdose gibt es im Fach­handel Hähn­chenbräter aus Edelstahl. Auch mit einem stabilen Einkoch­glas soll dieses Grill­rezept funk­tionieren.

Von:

www.test.de/

Pornos gucken mit dem Partner: So viele Frauen tun es

Written on Juni 3, 2015 at 6:25 am, by blogstrend

Experten fanden heraus, wie viele Frauen Pornos gucken, Vibratoren nutzen, Fesselspiele mögen – und ob es wirklich einen vaginalen Orgasmus gibt.

 

Interessant: Frauen sind beim Sex experimentierfreudiger geworden als noch vor zehn Jahren – aber legen auch mehr Wert auf Treue in der Beziehung. Das sind die Ergebnisse einer Langzeitstudie des Instituts für Sexualforschung der Uniklinik Hamburg-Eppendorf, die diese Woche beim Spiegel veröffentlicht wurden. Fast zehntausend Studentinnen wurden über Jahre hinweg ausgiebig zu ihrem Sexleben befragt. Das klare Ergebnis: In den letzten 20 Jahren haben Frauen eindeutig mehr Selbstbewusstsein beim Sex entwickelt und haben keine Scham, das für sich einzufordern, was ihnen Lust macht.

Blümchensex war gestern – die Fakten der Studie im Überblick

  • 44 Prozent der befragten Frauen gucken gemeinsam mit dem Partner Pornos (vor 20 Jahren nur 29 Prozent).
  • 38 Prozent benutzen einen Vibrator (vor 20 Jahren noch 11 Prozent).
  • 36 Prozent probieren Fesselspiele – oft bleibt es aber trotz „Shades of Grey“ nur beim einmaligen Versuch (vor 20 Jahren: 18 Prozent).
  • 20 Prozent verbinden den Sex mit anregenden Rollenspielen (vor zwanzig Jahren machten das nur 11 Prozent).
  • 47 Prozent gaben an, „mehr als sechs Geschlechtspartner“gehabt zu haben (weniger als noch 1981, wo der Wert bei 61 Prozent lag)
  • 85 Prozent verlangen vom Partner absolute Treue (vor zwanzig Jahren noch 69 Prozent)
  • 8 Prozent haben den aktuellen Partner schon einmal betrogen (vor zwanzig Jahren noch 34 Prozent).

„Den vaginalen Orgasmus gibt es nicht“

Auch interessant: Laut Experten vom Italienischen Zentrum für Sexualforschung in Bologna ist nicht nur der G-Punkt eine Illusion – auch den vaginalen Orgasmus gibt es nicht. Viele Frauen mögen beschwören, so einen Orgasmus selbst erlebt zu haben, Ursache des vaginalen Orgasmus ist trotzdem die Klitoris, wenn auch über einen Umweg: Selbst, wenn sie beim Sex nicht primär stimuliert wurde, ist die Klitoris dank Mitarbeit des „erektilen Gewebes um die Scheide“ beteiligt und führt so zum Höhepunkt.

Wie „vermessbar“ ist die Lust?

Klar, hundertprozentig sicher ist natürlich nichts davon – die Sexualforschung ist halt keine Atomphysik, bei der jede Kleinigkeit messbar ist und in nackten Zahlen festgehalten wird. Der G-Punkt wird mit Sicherheit weiter unter Forschern umstritten bleiben, und trotz der anatomischen Erkenntnisse aus Bologna wird wohl auch der vaginale Orgasmus weiter diskutiert werden (von der Frage, ob jetzt Frauen „squirten“ können oder nicht, ganz zu schweigen).

Entscheidender an diesen Forschungsergebnissen ist: Frauen kennen ihren Körper und ihre Bedürfnisse besser als je zuvor und haben auch keine Scham mehr, ihre Wünsche beim Partner direkt anzusprechen. Direkte Kommunikation ist und bleibt das beste Mittel für guten Sex.

Und wir haben gelernt: Auch der tollste Sex kann in der Beschreibung mit Formulierungen wie „erektiles Gewebe um die Scheide“ plötzlich wahnsinnig unsexy wirken.

 

Link zum Artikel:

www.brigitte.de/liebe/

  • Kommentare deaktiviert für Pornos gucken mit dem Partner: So viele Frauen tun es
  • Schlafzimmer

Das gesunde Pausenbrot

Written on Mai 21, 2015 at 11:58 pm, by blogstrend

Das richtige Pausenbrot macht die grauen Zellen fit und hält in der Schule hellwach. Aber was ist „richtig“? Plus: drei Brotzeitboxen mit leckeren und gesunden Snacks.

 

Gute Leistungen mit dem richtige Pausenbrot

 
Gute Leistungen sind nicht nur eine Frage der Intelligenz. Wichtig ist auch, dass das Gehirnoptimal mit Nährstoffen versorgt wird. Studien zeigen: Das Frühstück allein reicht nicht aus, um bis mittags fit und aktiv zu bleiben – der Körper braucht zwischendurch neue Energielieferanten wie Vitamine, Calcium und Eiweiß. Weil aber das beste Pausenbrot nichts bringt, wenn es in der Dose bleibt, ist es gut, die Kinder beim Speiseplan mitreden zu lassen.
 

 

Volles Korn im Pausenbrot

Es ist leider nun mal so: Das gesündeste Pausenbrot ist ein Brot aus vollem Korn. Kinder mögen Vollkornbrot, wenn es fein vermahlen und saftig ist. Ihr Kind isst das nicht? Dann geben Sie ihm Sonnenblumen- oder Mischbrot mit. Achten Sie darauf, dass der Brotbelag nicht zu üppig ist: Fettarme Käse- und Wurstsorten liefern nicht nur weniger Kalorien, sie sind auch leichter verdaulich. Und in ihnen steckt mehr Eiweiß. Das braucht der Körper, um leistungs- und widerstandsfähig zu bleiben.

 

Gute Wahl: Joghurt oder Quark

Dünn geschnittenes Gemüse hält das Brot saftig und sieht appetitlich aus. Ihr Kind mag lieber Joghurt oder Quark? Eine gute Wahl, denn darin stecken der Knochenstärker Calcium, wertvolles Eiweiß und Vitamine. Die Milchsäurebakterien bringen den Darm und von dort aus den ganzen Körper in Schwung.

 

 

Vitamine im Pausenbrot müssen sein

Wählen Sie Obst und Gemüse – das enthält weniger Schadstoffe

Obst und Gemüse gehören immer in die Brotzeitbox. Am besten geputzt und klein geschnitten, denn eine Untersuchung der Uni Dortmund ergab: Kinder essen doppelt so viel Obst und Gemüse, wenn es ihnen mundgerecht angeboten wird. Schneiden Sie also Möhren, Kohlrabi, Gurken oder Zucchini in kleine Stifte, Paprika in Streifen. Auch Radieschen oder Cocktailtomaten kommen gut an.

Kinder, die Süßes lieben, bekommen Beeren, Apfel-, Birnen- und Aprikosenspalten, kernlose Weintrauben oder andere Lieblingsfrüchte mit. Wählen Sie Obst und Gemüse der Saison. Das enthält die wenigsten Schadstoffe, und der Körper bekommt jeden Monat andere wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

 

 

Wie gesund sind Pausensnacks?

Müsliriegel, Kinderjoghurts, Milchschnitten sind bei Kindern beliebt, aber laut Forschungsinstitut für Kinderernährung nicht die idealen Snacks für die Schulpause: Die meisten enthalten zu viel Fett und Zucker und zu wenig Nährstoffe, sind also eher Süßigkeiten, die den Blutzuckerspiegel nur kurz ansteigen lassen. Obst, Gemüse, Vollkörniges und Milchprodukte dagegen gehen langsam ins Blut und versorgen das Gehirn gleichmäßig und anhaltend mit Energie. Damit bleiben die Kinder länger fit und konzentriert.

 

 

http://www.eltern.de/gesundheit-und-ernaehrung

Schulsystem – Studie: Neue Mittelschüler landen öfter an höheren Schulen

Written on Mai 14, 2015 at 2:56 pm, by blogstrend

Wien – Schüler aus Neuen Mittelschulen (NMS) wechseln häufiger an AHS-Oberstufen oder berufsbildende höhere Schulen (BHS) als Hauptschüler. Das zeigen am Mittwoch präsentierte Daten der Statistik Austria. Die NMS haben es aber nicht geschafft, Schüler aus den AHS-Unterstufen abzuziehen.

2013/14 wechselten rund 46 Prozent der Absolventen einer NMS an eine maturaführende Schule (AHS-Oberstufe/BHS), aber nur 39 Prozent der Hauptschüler. Bei den Schülern einer AHS-Unterstufe beträgt die Übertrittsrate sogar rund 93 Prozent.

„Kinder aus Neuen Mittelschulen schaffen es besser, in höherbildende Schulen überzusetzen als Hauptschüler“, sagte der Generaldirektor der Statistik Austria, Konrad Pesendorfer, bei einer Pressekonferenz zur Studie „Bildung in Zahlen 2013/2014“. Gegenüber der Anfang März präsentierten NMS-Evaluierungsstudie habe man eine „längere Zeitreihe an Daten“ zur Verfügung gehabt und damit „etwas stärker abgesicherte Ergebnisse“.

„Deutliche Verbesserung“

Die Ergebnisse würden eine „teils deutliche Verbesserung“ zeigen, so Pesendorfer. Das betreffe sowohl die Abstände zwischen Schülern mit deutscher bzw. nicht-deutscher Umgangssprache als auch generell die Fähigkeiten und den Willen der NMS-Schüler, in höhere Schulen zu wechseln.

„Offensichtlich spielt die neue Unterrichtsform dabei eine wesentliche Rolle“, folgerte Pesendorfer aus einem anderen Detail: Trotz NMS wechsle nach wie vor praktisch der gleiche Anteil an Volksschülern an eine AHS-Unterstufe (je nach Schuljahr 33 bis 34 Prozent) wie vor ihrer Einführung im Jahr 2008. „Es kann also nicht die Struktur sein, die zu den Ergebnissen führt“ – also etwa eine stärkere Durchmischung in der NMS.

„In der Sekundarstufe eins gab es offensichtlich eine Qualitätsverbesserung“, so Pesendorfer, „wenn man es als Erfolg betrachtet, dass Schüler verstärkt in Schulen mit Maturaabschluss strömen.“ Und: „Das Potenzial ist größer geworden.“ Inwiefern die ehemaligen NMS-Schüler tatsächlich die Matura schaffen oder ein Hochschulstudium absolvieren, kann allerdings noch nicht gesagt werden: Die ersten NMS-Jahrgänge kommen frühestens 2016 zur Matura.

Zwei Drittel wechseln in Neue Mittelschule

Ansonsten zeigt sich ein traditionelles Bild: Nach der Volksschule wechselt rund ein Drittel der Schüler in eine AHS-Unterstufe und zwei Drittel in Hauptschulen bzw. NMS. Bei den Maturanten sieht es anders aus: 53 Prozent besuchten zunächst eine AHS-Unterstufe, 42 Prozent eine Hauptschule (Rest: anderer Schultyp bzw. unbekannt).

Nach wie vor keine Verbesserung gibt es bei der Bildungsmobilität bzw. Bildungsgerechtigkeit: 56 Prozent der 25- bis 44-Jährigen aus einem Akademiker-Haushalt erreichen einen tertiären Abschluss, aber nur sieben Prozent in dieser Altersgruppe mit Eltern, die höchstens einen Pflichtschulabschluss haben. „Das Bildungsgen ist weiter sehr stark am Arbeiten“, so Pesendorfer. Diese Korrelation habe sich in den vergangenen Jahren nicht sehr stark verändert.

Auch eine weitere Entwicklung gibt zu denken: Zwar steigt der Anteil der Personen mit Tertiärabschluss an – mittlerweile beträgt dieser bereits 16 Prozent (1981: 4,5 Prozent). Allerdings bleibt nach einem kontinuierlichen Absinken in den Jahren davor der Prozentsatz der 25- bis 64-Jährigen mit der Pflichtschule als höchstem Abschluss seit einigen Jahren relativ konstant bei 19 Prozent (1981: 46 Prozent). 

Erstmals veröffentlicht:

http://derstandard.at/2000014660683/Neue-Mittelschueler-wechseln-oefter-an-hoehere-Schulen

  • Kommentare deaktiviert für Schulsystem – Studie: Neue Mittelschüler landen öfter an höheren Schulen
  • Erziehung / Bildung

Wir machen Eis mit zwei Zutaten – ohne Eismaschine!

Written on Mai 11, 2015 at 2:28 pm, by blogstrend

Der Frühling kommt gerade erst in Fahrt – aber wir sind schon ganz verrückt nach Eis. Und damit wir zu Hause immer einen Vorrat unserer liebsten Eissorten im Gefrierschrank haben, machen wir unser Eis selbst. Und das ist ganz einfach! Was wir dafür brauchen? Nur zwei Zutaten. Das Rezept für diese einfache Eisvariante kommt von Back-Queen Gemma Stafford, die auf ihrem Youtube-Kanal jede Woche tolle, neue Kreationen mit ihren Fans teilt.

Das einfachste Eis der Welt

So einfach könnt ihr Eis selber machen: Sahne (450 ml) steif schlagen, Kondensmilch (400 ml) dazugeben und verrühren, bis es etwas dicker wird. Fertig ist die Grundlage für euer Eis. Was jetzt noch fehlt: die Zutaten für eure liebsten Geschmacksrichtungen. Wenn die drin sind, kommt das Eis in den Gefrierschrank. Dann müsst ihr euch nur noch etwas gedulden.

Gemma teilt nur Rezepte, für die man ganz normale Kuchenutensilien braucht. Für das Eis sind das ein Stand- oder Handmixer und die zwei Zutaten plus die Zugabe für die Geschmacksrichtung eurer Wahl.

Hier sind drei von Gemmas Varianten:
Strawberry Cheesecake mit zerbröseltem Käsekuchen und Erdbeerpüree, Cookies and Cream mit zerbröselten Oreos (oder anderen Cookies) und Mango-Eis mit Vanilleextrakt und Mangopüree. Die Zutaten werden einfach zu dem Grundeis dazugegeben und untergerührt. Fertig!

Auf ihrem Youtube-Kanal teilt die Irin Gemma Stafford, professionelle Köchin und Back-Queen, noch mehr ihrer Kreationen – von gesundem Frühstück über Kuchen und Desserts bis hin zu Eis mit nur zwei Zutaten ist alles dabei, was das Genießerherz begehrt. Zurzeit lebt Gemma in Kalifornien – von hier aus lädt sie jeden Donnerstag eine Folge mit einem neuen Rezept hoch.

3 Fragen an Gemma Stafford

Deine Kuchen-Kreationen sind unglaublich! Was ist dein Geheimnis?

Ich versuche, mich von anderen Backkanälen auf Youtube abzuheben, indem ich Desserts kreiere, bei denen ich Qualitätszutaten und Backtechniken einsetze, die ganz simpel sind. Ich habe am Dublin Institute of Technology Kochen studiert und dann unter der berühmten Köchin Darina Allen in der Ballymaloe Cookery School in Cork studiert, bevor ich die Welt bereist habe. Ich nehme all meine Erfahrung aus meiner Ausbildung und den Reisen zusammen, wenn ich mir neue Rezepte für meine „Bigger Bolder Bakery“ überlege.

Was ist dein Rat für Backanfänger?

Übung, Übung, Übung. Das Tolle am Backen ist, dass es eine fantastische Fähigkeit ist, die du dein ganzes Leben lang haben wirst. Je häufiger du backst, umso besser wirst du. Ich arbeite seit mehr als zehn Jahren als professionelle Köchin. Ich habe Fehler gemacht und aus ihnen gelernt, sodass meine Zuschauer es gleich richtig lernen können und weniger Fehler machen.

Was sind deine drei Lieblingsrezepte?

Zu meinen Lieblingsrezepten gehört natürlich das Eis ohne Eismaschine. Es ist ein so vielfältiges Rezept, du kannst jede Geschmackssorte machen, die du magst – und das Beste: Du brauchst noch nicht mal eine Eismaschine. Hier geht’s zu Gemmas Ice Cream Party.

Zu meinen Lieblingen zählen außerdem meine Zimtschnecken, die man nicht kneten muss („No knead cinnamon rolls“). Hier geht’s zu Gemmas „No knead cinnamon rolls“.

Mein absolutes Lieblingsrezept aus meiner Kindheit in Irland ist Pavlova. Meine Mutter hat es immer für Dinner-Partys gemacht, und ich dachte immer, dass es das anspruchvollste Dessert ist, das man machen kann. Bis heute bringt es immer großartige Erinnerungen zurück.

 

Gesichtet bei:

http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte/eis-mit-zwei-zutaten-1242185/

Ron Zacapa – Neues Design für den edlen Rum aus Guatemala: Die gelungene Reflektion einer außergewöhnlichen Qualität

Written on April 27, 2015 at 2:03 pm, by blogstrend

Ron Zacapa, einer der weltweit führenden Ultra-Premium-Rums, stellt das neue Design seiner Luxus-Range vor. Das neue Gewand spiegelt künftig nicht nur die ausgezeichnete Qualität seines Inhaltes wider, sondern will seine Genießer mit dem hochwertigen Anblick auch daran erinnern, sich mehr Zeit für die besonderen Momente zu nehmen. Die kräftigen und zugleich weichen Linien und Designelemente der Flaschen reflektieren auf wirkungsvolle Art die Handwerkskunst und die hohe Qualität von Ron Zacapa.

Von Innen wie von Außen – Luxus pur für Genießer
Noch bevor die gesamte Range im neuen Design erscheint, hat Zacapa 23 die große Ehre, vorab – Ende April – in der eleganten und schlankeren Form zu erstrahlen. Auf den ersten Blick wird ein liebevolles Detail auf der Flasche sichtbar: der Umriss einer Orchideenblüte, ein Wahrzeichen Guatemalas, dem Herkunftsland Zacapas. Die luxuriöse Box in der jede Flasche geliefert wird, greift das für Zacapa typische Petate-Band, ebenso wie die guatemaltekische Orchidee der Flasche auf. Im Laufe dieses Jahres werden nach und nach alle Sorten im neuen Look erscheinen und das Gesamtbild des edlen Portfolios perfekt machen. Dazu zählen Etiquetta Negra – der zur Edition Negra wird – Zacapa 23 und XO.

Der Look des XO folgt dem Zacapa 23 und wird ebenfalls moderner, symbolisiert eindrucksvoller denn je den Luxus seines Inhaltes und unterstreicht gleichzeitig den Anspruch, sich mit den besten Cognacs der Welt messen zu können. Das typische Petate-Detail, ursprünglich auf Höhe des Flaschenbauches ins Glas geprägt, weicht nun einem schimmernden goldenen Band am Flaschenhals. Die elegant geschwungene Flasche, die an einen Dekanter erinnert, wird in einer raffinierten schwarzen Box, veredelt mit einem vergoldeten Schriftzug und einer subtilen Orchideen-Prägung geliefert.

„Bei der Entwicklung des Designs waren die einzigartigen, hochwertigen und handwerklichen Prinzipien, die auch bei der der Herstellung der Zacapa gelten, der Maßstab. Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, das luxuriöse Wesen des Produktes mit der neuen Verpackung noch besser einzufangen.“, erklärt Rodolfo Aldana, Global Brand Director Zacapa. „Durch die Neuinterpretation der unverkennbaren Markenmerkmale, dem Petate-Band und dem Sistema Solera, wird die Herkunft Zacapas gestärkt und zelebriert.“

Zacapa zählt nach wie vor zu den Wachstumsmarken in der Kategorie Rum und überzeugt mit einer starken Wettbewerbsposition unter den besten dunklen Luxusspirituosen weltweit. Das neue Design betont die positive Entwicklung der Marke, die von ihren guatemaltekischen Ursprüngen inspiriert ist. Zacapa® Rum ist im ausgewählten Spirituosenhandel und in hochklassigen Bars und Restaurants auf der ganzen Welt erhältlich.

Über ZACAPA®
ZACAPA zählt zu den erlesensten Rums der Welt. Dieser Ultra-Premium Rum, produziert im üppig grünen Guatemala, ist das Ergebnis einer einzigartigen Kombination von Boden, Klima und natürlichen Materialien, vereint in fachgerechter Destillation und einem besonderen Reifungsprozess in großen Höhen. Während die meisten Rums aus Melasse hergestellt werden, wird ZACAPA ausschließlich aus der süßesten ersten Pressung von Zuckerrohrsaft, auch ‚Virgin Sugar Cane Honey’ genannt, gewonnen. ZACAPA Rum reift 2.300 Meter über dem Meeresspiegel in dem so genannten ‚Haus über den Wolken‘ nach dem ‚Sistema Solera‘. Dieses System sieht vor, dass der Rum in ausgewählten Fässern gelagert wird, in denen zuvor amerikanische Whiskeys, Sherrys und Pedro Ximénez-Weine gelagert wurden. XO wird während der finalen Reifephase in französischen Cognac-Fässern aus Eichenholz gelagert. Eigentümer von Zacapa ist Rum Creation and Products Inc. (RCP), ein 50/50-Joint Venture von DIAGEO und Industrias Licoreras de Guatemala (ILG). DIAGEO vertreibt Zacapa auch weltweit, mit Ausnahme von Duty-Free-Shops in Zentralamerika und Guatemala.

Über Diageo
Diageo ist der weltweit führende Anbieter internationaler Premium-Spirituosen, Biere, Weine und Mixgetränke. Die Diageo Germany GmbH ist eine Marketing- und Vertriebsgesellschaft mit Sitz in Hamburg. Von hier aus wird auch die Ländergesellschaft Diageo Austria GmbH in Österreich (Wien) gesteuert. Geschäftsführerin beider Gesellschaften ist Veronika F. Rost. Insgesamt beschäftigt Diageo in Deutschland und Österreich rund 180 Mitarbeiter. Das Portfolio des Unternehmens umfasst so bekannte Marken wie Smirnoff, Johnnie Walker, Baileys, Captain Morgan, J&B und Tanqueray. Diageo ist weltweit tätig mit einer Marktpräsenz in mehr als 180 Ländern und wird sowohl an der New York Stock Exchange (DEO) als auch der London Stock Exchange (DGE) gehandelt. Mit seinem Diageo Marketing Kodex und einer Vielzahl globaler und regionaler Initiativen setzt sich Diageo weltweit für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol ein. Bitte trinken Sie verantwortungsvoll – www.drinkiq.com.

Quelle: Diageo Germany GmbH | diageo.com

 

Quelle:

www.about-drinks.com

  • Kommentare deaktiviert für Ron Zacapa – Neues Design für den edlen Rum aus Guatemala: Die gelungene Reflektion einer außergewöhnlichen Qualität
  • Wein & Spirituosen

Schneller Spargel schälen – 6 Tipps

Written on April 26, 2015 at 1:43 am, by blogstrend

Kaum geht die Spargelsaison wieder los, stapeln sich die Kisten mit dem edlen Gemüse in der Küche. Jetzt heißt es schnell sein.

Spargel schälen war früher reine Chefsache. Die Gefahr, dass noch Schalenreste am Spargel zurückblieben, war einfach zu groß. Der volle Genuss von Spargel entfaltet sich nur, wenn er auch wirklich frei von Schale ist.  Heutzutage gibt es Spargel oft schon geschält zu kaufen.

Wenn Ihr jedoch den Spargel selbst schält, findet Ihr in diesem Artikel ein paar Tipps, wie es vielleicht etwas besser und schneller geht.

Hier sind ein paar Tipps zum schnellen Spargel schälen:

  • Arbeitsplatz aufbauen

    Bevor Ihr mit dem Spargel schälen anfängt solltet Ihr Euren Arbeitsplatz richtig aufbauen. Für Rechtshänder heißt das: Die Spargelkiste kommt nach links, in die Mitte gehört eine große, flache Wanne und nach rechts kommt die Wanne für den geschälten Spargel (bei Linkshändern einfach spiegelverkehrt aufbauen). Zusätzlich braucht Ihr noch ein Handtuch, ein kleines Gefäß mit Wasser und natürlich einen scharfen Spargelschäler.

  • Spargel wässern

    Auch frischer Spargel sollte vor dem Schälen kurz gewässert werden. So lässt er sich leichter schälen.

  • Spargelschäler wässern

    Nicht nur der Spargel, sondern auch der Spargelschäler sollten feucht gehalten werden. Dadurch gleitet der Schäler besser durch den Spargel und durch das regelmäßige eintauchen ins Wasser werden auch die Spargelschalen, die im Schäler hängen bleiben, ausgewaschen.

  • Handtuch verwenden

    Manche reagieren auf den Saft vom Spargel mit einem leichten Hautausschlag. Dem kann man mit einem Handtuch auf dem Unterarm vorbeugen. Während dem schälen schützt das Handtuch auch vor Verletzungen durch den Spargelschäler.
    Wer auf den Spargelsaft reagiert sollte sich das Video ansehen. Da gibt es einen weiteren einfachen Tipp, damit der Spargel nicht mit der Haut in Berührung kommt.

  • Die Enden abschneiden

    Aus meiner Erfahrung geht es schneller, wenn man die Spargel-Enden erst zum Schluss abschneidet. Dadurch kommt man nicht aus dem Rhythmus und kann zum Schluss mehrere gleichzeitig abschneiden.

  • Eine Spargel-Schnell-Schälwette

    Nichts lässt Köche schneller Spargel schälen, als ein Wett-Schälen. Dabei kommt es aber nicht nur auf die Schnelligkeit an, sondern auch, dass der Spargel sauber geschält ist. Den Gewinn kann man ja vorher absprechen.

Habt Ihr weitere Tipps, wie man dieses edle Gemüse schneller von seiner Schale befreit, schreibt es in die Kommentare.

 

 

Homepage:

www.hoga-pr.de/ihre-meinung-ist-gefragt/

Die richtige Auswahl an Gartengeräten treffen

Written on Februar 26, 2015 at 5:24 pm, by blogstrend

Eine große Auswahl an Gartengeräten bekommt man in Gärtnereien, in Gartenbaubedarfshandlungen oder im Baumarkt. Einige davon gehören zur Grundausstattung, viele jedoch sind unnötig und lediglich ein Verkaufstrick. Beim Kauf der richtigen Gartengeräte sollte unbedingt der Qualität den Vorzug gegeben werden. Dabei sollte Markenware aus hochwertigem Stahl gekauft werden. Vordem Kauf sollte jedes Gerät einmal in die Hand genommen werden, um seine Handhabung beurteilen zu können. Solche Geräte halten bei entsprechender Pflege mehrere Jahre.

Folgende Geräte gelten als Grundausstattung:

Spaten zum Umgraben, Ziehen von Gräben und Stechen der Löcher beim Pflanzen. Dabei sind Standardgrößen am, für Ungeübte und Frauen gibt es auch kleinere Größen. Eine deutliche Erleichterung bei der Bodenbearbeitung bringt dabei, aus eigener Erfahrung heraus, der Fiskars Xact™, damit wird das Umgraben fast zum Kinderspiel.

Grabgabel (gleiche Größe wie Spaten aber mit 5 Zinken statt der Klinge) zum Umgraben, Locker der Bodenoberfläche oder als Harke zum Ebnen. Auch hier sind Standard- und kleinere Größen erhältlich.

Kelle zum Pflanzen und Hochheben junger Pflanzen und Zwiebeln. Am geeignetsten ist eine Pflanzkelle, deren Klinge an einem L-förmigen Stiel und damit unterhalb des Griffs befestigt ist.

Handrechen zur Kelle, mit mindestens 4 Zinken. Besonders geeignet für die Entfernung von Unkraut. Lockerung der Oberfläche oder zum Anlegen von Samenrinnen. Neben der gebräuchlichen Hacke gibt es solche mit 3 Zinken oder Hacken mit Schneideflächen, mit denen das Unkraut durch Hin- und Herbewegen abgeschnitten wird.

Rechen oder Harke zum Ebnen des Bodens, besonders vor dem Anlegen Rinnen oder Einsäen von Rasen. Ein Rechen ist auch von unschätzbaren Wert zur Beseitigung von herabfallenden Blätter von Bäumen im Herbst.

Heckenschere und Seil sind ebenfalls eine sehr nützliche Anschaffung. Ein Seil wird benutzt, um gerade Samenrinnen zu erzielen oder Beete und Randbeete zu gestalten. Mit einer Heckenschere werden Bäume und Sträucher beschnitten oder dünnes Gestrüpp entfernt. Die Schere sollte stets scharf sein, da sie sonst ihren Zweck nicht erfüllt.

 

Erstmals veröffentlicht:

http://www.heimwerker-tipps.net

  • Kommentare deaktiviert für Die richtige Auswahl an Gartengeräten treffen
  • Familie / Zuhause

Wissenschaftler erforschen Sterneköche

Written on Februar 20, 2015 at 2:27 pm, by blogstrend

Guide-Michelin-Restaurants zeichnen sich durch ihre Starköche und ihren Sterne-Erwerb aus. Diesen Kontext als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung nutzend zeigt eine Studie auf, was Sterneköche unternehmen, um kulinarische Innovationen hervorzubringen. Eine Forschergruppe um Prof. Dr. Gordon Müller-Seitz von der Technischen Universität Kaiserslautern hat sich dieser Thematik in einer Studie der Spitzengastronomie in Europa und vor allem Deutschland angenommen und kommt zu teilweise überraschenden Einsichten, die sowohl für Gäste als auch Chefköche von Guide-Michelin-Sternen gekrönte Restaurants interessant sind.

Im betriebswirtschaftlichen Innovationsmanagement werden in der Regel am Beispiel von international agierenden Großunternehmen aktuell ‘offene Innovationsprozesse’ unter dem Begriff Open Innovation diskutiert. Der Begriff Open Innovation zielt dabei auf den an der Verfolgung von Innovationen gerichteten Austausch eines Unternehmens mit anderen Organisationen oder Individuen außerhalb der eigenen Organisation ab.

“Wie große, forschungsintensive Unternehmen, zum Beispiel in der Pharma- oder IT-Industrie, Open Innovation nutzen können, ist bereits gut erforscht. Kleinere, weniger forschungsintensive Bereiche, die gleichwohl innovativ sein müssen, wurden bisher kaum untersucht”, sagt Professor Dr. Gordon Müller-Seitz, Professor für Strategisches Management am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Kaiserslautern. Mit seinen Kollegen Professor Dr. Andreas Braun (BSP Business School Berlin Potsdam) und Prof. Dr. Christoph Ihl von der Technischen Universität Hamburg-Harburg wurde ein Forschungsrahmen entwickelt, um das Open Innovation-Verhalten in der Spitzengastronomie als Beispiel einer so genannten kreativen Industrie zu untersuchen. Zielsetzung der Untersuchung war es herauszufinden, wie kulinarische Innovationen im Fall von Spitzenköchen generiert werden. Zur Beantwortung dieser Fragen interviewte das Forscherteam mehr als 40 Guide-Michelin-Sterne-Chefköche in Deutschland und Europa. Außerdem wertete es auf Basis einer Totalerhebung bei Europas Sterne-Chefköchen 535 Fragebögen aus 16 europäischen Ländern aus. Aus der Studie lassen sich folgende, teilweise überraschende Erkenntnisse ableiten:

Erkenntnis Nr. 1: Eine Öffnung des kulinarischen Innovationsprozesses ist nicht zwangsläufig vorteilhaft. Für die Chefköche bedeutet das, dass sie entweder sehr stark auf ihre eigene Kreativität vertrauen oder sich sehr stark mit Lieferanten, Gästen und anderen Köchen austauschen sollten. Diese Ergebnisse sind nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht interessant, da sie der bisherigen Annahme einer umgedrehten U-Kurve a la “viele Köche verderben den Brei” vollständig widersprechen. “Individuelle Open Innovation bei Köchen und Open Innovation bei Organisationen verlaufen nach unseren Erkenntnissen konträr”, sagt Braun.

Erkenntnis Nr. 2: Überraschenderweise spielen Gäste und Kritiker im Innovationsprozess nur eine untergeordnete Rolle. Diese Erkenntnis folgt dem Credo eines Sterne-Kochs aus Frankreich, der sich jegliche Einmischung mit dem Hinweis verbat, schließlich wisse er am besten, was gut schmecke und innovativ sei.

Erkenntnis Nr. 3: Chefköche müssen die eigene Schaffenskraft und die Erwartungshaltung der Gäste ausbalancieren. Weder sollen die Gäste gelangweilt noch geschockt werden. Lebende, mit Zitronengras gefütterte Ameisen – die Kreation eines skandinavischen Kochs – haben nach Übereinstimmung der Interviewpartner auf einem Teller nichts zu suchen.

Erkenntnis Nr. 4: Chefköche geben ihr Wissen freimütig weiter. Dies geschieht etwa durch Kochbücher oder Radio- und Fernsehauftritte. In diesem Zusammenhang wird die Ernsthaftigkeit der “TV-Köche” stark angezweifelt. Einen positiven Nebeneffekt hat die zunehmende Zahl von Kochsendungen jedoch: Der Beruf des Kochs hat in der öffentlichen Wahrnehmung einen höheren Stellenwert eingenommen – und der eine oder andere kocht mittlerweile auch privat mehr als vorher.

Es sei schlussendlich angemerkt, dass am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der TU Kaiserslautern das Kochen mit ‘Chef’-köchen Tradition hat. Eine studentische Initiative lädt dort neuberufene Professoren – so auch selbstverständlich und thematisch passend Professor Dr. Gordon Müller-Seitz – zum “Kochen mit dem Prof” ein; einem Abend, an dem der informelle Austausch zwischen dem Professor und der Studierendenschaft gefördert werden soll.

 

Gesehen auf:

http://www.hoga-pr.de/

  • Kommentare deaktiviert für Wissenschaftler erforschen Sterneköche
  • Gourmet

Neuheiten ProWein 2015 der Kellerei Zimmermann-Graeff & Müller GmbH & Co. KG

Written on Februar 15, 2015 at 11:30 pm, by blogstrend

„LEBENSFREUDE. SEIT 1886“ oder gemäß der internationalen Ausrichtung der ProWein „LOVE LIFE. SINCE 1886.“, so lautet der neue Slogan der Weinkellerei Zimmermann-Graeff & Müller GmbH & Co. KG (ZGM), Zell an der Mosel. Die „Lebensfreude“ zeigt das Unternehmen nicht erst seit dem Wechsel der Geschäftsführung im Sommer 2014, doch das positive Lebensgefühl soll nun verstärkt auch in der verbalen und optischen Kommunikation des Unternehmens zum Ausdruck kommen.

Der ProWein-Messestand von ZGM präsentiert sich dazu in neuem Design. Die Produktneuheiten zeigen, wie bereits im Vorjahr, wie innovativ die Kellerei am Markt ist und spiegeln das neue Motto wider.

Als eines der Highlights wird die farbenfrohe Hamburger Dragqueen Olivia Jones auf der ProWein den neuen Olivia Jones Cranberry Secco präsentieren. Erleben Sie Olivia Jones persönlich und trinken sie mit ihr ein Gläschen Cranberry-Secco am Sonntagnachmittag ab ca. 16 Uhr, und am Montag, von ca. 12 bis 15 Uhr: ZGM-Stand A02, Halle 13.

Menschen möchten insbesondere die außergewöhnlichen Momente im Leben mit Freude genießen, und so passen die Steillagen-Rieslinge der Marke Peter & Peter hervorragend zu diesem (neuen ZGM-) Motto. Mühevoll werden die Trauben in den extrem steilen Hängen an der Mosel von Hand gelesen. Die Qualität ist entsprechend hoch. Mit der Pflege der Weinberge in den Steillagen durch die vielen kleinen und größeren Winzerbetriebe setzt ZGM ein Zeichen zum Erhalt der außergewöhnlichen Kulturlandschaft. Die Marke Peter & Peter stellt auf den Etiketten eindeutig das Anbaugebiet, die Geschmacksrichtung und die Qualitätsstufe Qualitäts- oder Prädikatswein heraus. So findet der Endkunde im Handel einfacher den für ihn passenden Wein. Typisch Riesling, sind die neuen Prädikatsweine Kabinett, Spätlese und Auslese in lange Schlegelflaschen gefüllt, um die Wertigkeit der Steillagenweine zu betonen. In zwei verschiedenen Qualitätsstufen, und damit auch Preiskategorien, werden die Qualitäts- und Prädikatsweine aus handgelesenen Weintrauben angeboten. (3,99 bzw. 5,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015)

Auch der neue Coffee Pinotage, eine seltene Spezialität aus Südafrika, der Marke Brandvlei Manor überzeugt mit seiner Wertigkeit. Die Ausstattung besticht, passend zur Weinbezeichnung, durch ihre „Kaffeesack-Haptik“. Der intensive Wein stammt aus Pinotage-Trauben der Region Western Cape in Südafrika. Seine Noten erinnern an dunkle Beeren sowie an dezente Röstaromen von Kaffee und Mokka. Sie entstanden durch das verwendete Eichenholz. Der Coffee Pinotage passt hervorragend zu dunklen Fleischgerichten, herzhaftem Käse oder auch zu dunkler Schokolade. Er eignet sich aber auch ohne Speisekombination für einen gemütlichen Abend zu zweit oder mit Freunden. Angeboten wird der Coffee Pinotage in der hochwertigen, konischen 0,75-l-Flasche und in der praktischen 3,0-l-Bag-in-Box. (4,98 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche und 11,99 € inkl. MwSt./3,0-l-BIB, jeweils empfohlener Verkaufspreis, erhältlich seit Dezember 2014)

Für alle Freunde von Fischgerichten bietet ZGM die neue Weißwein-Serie Happy Fish an. Riesling halbtrocken, Chardonnay trocken und Pinot Blanc trocken wurden gemeinsam mit deutschen Gourmetköchen entwickelt. Die Weine sind perfekt auf unterschiedliche Fischgerichte abgestimmt. Mit der Ausstattung in blauer Flasche und der charmant-auffälligen Illustration auf dem Etikett stehen sie für Freude und sind schnell wiedererkennbar. (3,99 – 4,49 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015)

Wer gerne etwas ausgefallener feiert, für den sollte der neue Olivia Jones Cranberry-Secco genau das Richtige sein. Prickelnd, leicht süß, mit einem fruchtigen Geschmack von Cranberry und dezenten Kirscharomen, versetzt er in Partystimmung.
Olivia Jones sagt zu ihrem neuen Secco: „Ich könnte jeden Tag darin baden, wenn mir danach nicht immer die Klamotten so am Körper kleben würden.“ Auf der ProWein am ZGM-Stand A02 in Halle 13 präsentiert sie persönlich ihren Cranberry-Secco: Sonntagnachmittag, ab ca. 16 Uhr, und Montag, von ca. 12 bis 15 Uhr.  (3,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab Februar 2015)

Die Serie Shine erweitert ZGM mit einem aromatisierten, weinhaltigen Maracuja-Minze-Cocktail. Fruchtig und erfrischend-belebend schmeckt er, ist genau das Richtige, um nicht nur im Sommer ausgelassene Lebensfreude zu zeigen. Der neue Cocktail reiht sich ein in die Geschmacksrichtung der Trendgetränke wie beispielsweise Hugo, Sprizzer, Caipirinha oder Kir Royal. (1,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich seit Dezember 2014)

Das Sortiment der alkoholfreien, prickelnden Kinder-Partygetränke, das ZGM seit 2014 führt, bekommt Zuwachs. ZGM ist es gelungen, zwei weltweite Top-Marken mit ihrer außerordentlichen Bekanntheit zu gewinnen. Mit „Die Schlümpfe“ in der Geschmacksrichtung „Berry Mix“ (Beeren) setzt die Kellerei ein Pendant zu den Hello Kitty-Getränken in der Zielgruppe der Vier- bis Achtjährigen und den Fans der Marke. Fruchtig-prickelnd und selbstverständlich alkoholfrei richtet sich das Produkt tendenziell etwas mehr an Jungs. (2,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015) Eine nicht minder bekannte und in 2015 durch die Premiere des Films „Episode VII – Das Erwachen der Macht“ im Fokus stehende Marke stellt „Star Wars“ dar: Für 8- bis 16-jährige Jungs und alle Junggebliebenen gibt es „Star Wars“ in der Geschmacksrichtung „Apple-Cassis“ (Apfel-Johannisbeere) als neues prickelndes, alkoholfreies Partygetränk. (2,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015)

Nach mehr als einer Millionen verkaufter „Hello Kitty“-Partygetränke in den Geschmacksrichtungen „Apple-Peach“ (Apfel-Pfirsich) und „Berry Mix“ (Beeren) bietet ZGM diese ab sofort auch in der kleinen 0,2-l-Flasche an. So können unter anderem Gastronomen das aus Fruchtsaftkonzentrat und Kohlensäure bestehende alkoholfreie, fruchtig-prickelnde Partygetränk den jungen Damen stets frisch geöffnet servieren.
(1,49 € inkl. MwSt./0,2-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015. Der empfohlene Verkaufspreis der 0,75-l-Flasche liegt bei 2,99 € inkl. MwSt.)

Homepage:

http://www.about-drinks.com/

  • Kommentare deaktiviert für Neuheiten ProWein 2015 der Kellerei Zimmermann-Graeff & Müller GmbH & Co. KG
  • Wein & Spirituosen

Die Gartenhütte als Blickfang

Written on Februar 10, 2015 at 7:30 am, by blogstrend

Die Gestaltung des eigenen Gartens erfordert oft eine lange Planung und ein hohes Maß an Kreativität. Der Garten kann der Blickfang eines jeden Hauses sein und dient zudem als Rückzugsmöglichkeit der Hausbewohner. Umso wichtiger ist die optimale Auslegung des eigenen Gartens auf die eigenen Bedürfnisse. Ein sehr beliebtes Gartenobjekt ist das Gartenhaus. Dieses gibt es in allen möglichen Formen, Farben sowie Materialien.

Die optimale Größe des Gartenhauses ergibt sich aus der verfügbaren Fläche. Es sollte jedoch beachtet werden, dass das Gartenhaus niemals die gesamte Gartenfläche einnehmen sollte, da dies optische sowie praktische Probleme mit sich bringt. Es ist zudem wichtig zu wissen, wofür die Gartenhütte genutzt werden möchte.

Dient die Gartenhütte als Blickfang, als Stauraum für Gartenzubehör oder aber als Aufenthaltsraum. Die Nutzung der Gartenhütte als Aufenthaltsraum kann bedeuten, dass diese im Sommer als Ort einer Gartenfeier genutzt werden kann. Hier können Freunde und Familie zusammenfinden, sich austauschen und bei einem Essen den Tag genießen. Auch die Möglichkeit einer Sauna ist denkbar. Hierfür gibt es speziell abgestimmte Häuser, welche für ein gutes Erholungserlebnis sorgen. Besonders im Winter empfiehlt sich die Nutzung einer Sauna. Das Immunsystem wird hierdurch gestärkt und zugleich offeriert die Sauna einen Ort zum Ausspannen. Und eine eigene Sauna im Garten ist sicherlich etwas, mit dem nicht jeder aufwarten kann.

Zur optischen Aufwertung des eigenen Gartens ist es möglich, ein Haus für den Garten zu erwerben. Sehr beliebt sind hierbei die Holzhäuser. Durch den rustikalen Stil wird der Garten mit Wärme erfüllt. Ein Holzgartenhaus gilt als besonders stabil und bringt sich mit der sehr natürlichen Wirkung in jede Umgebung ein. Egal ob Flachdach, Design Haus oder 5-Eck Haus, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es ist außerdem möglich, ein Metallgartenhaus zu erwerben. Dies ist besonders zu praktischen Zwecken zu empfehlen. Oftmals wird ein Haus aus Metall zur Unterbringung von Gegenständen wie zum Beispiel Fahrrädern genutzt. Auch als Geräteschuppen ist es sicherlich bestens geeignet. Metall ist besonders witterungsbeständig und bietet dank der Zinkbeschichtung einen Schutz vor Korrosion. Metallgartenhäuser gibt es in verschiedenen Formen sowie Farben, um diese passend zum eigenen Garten erwerben zu können.

Wenn Sie ein Metallgartenhaus zum Unterbringen von Geräten als zu groß empfinden, gibt es noch die Möglichkeit der Nutzung eines Geräteschranks. In einem Geräteschrank können alle Werkzeuge sowie Gartenzubehör untergebracht werden. Fahrräder können alternativ unter einem Fahrradunterstand gelagert werden. Dieser schützt das Fahrrad vor Schnee, Regen und Hagel. Entscheiden Sie sich für ein Gartenhaus in Ihrem Garten, muss berücksichtigt werden, dass eine Häuser mit Fundament eine Genehmigung zum Aufstellen benötigen.

Gastbeitrag – Autorin: Stefanie Fischer

 

Die Homepage besuchen:

www.haus-selber-bauen.com/die-gartenhtte-als-blickfang.html

  • Kommentare deaktiviert für Die Gartenhütte als Blickfang
  • Gartenarbeit

Pubertät bei Mädchen

Written on Februar 4, 2015 at 12:49 pm, by blogstrend

Bereits in der Grundschule werden Kinder im Sachkundeunterricht mit dem Thema der Aufklärung vertraut gemacht. Kindgerecht wird dort vermittelt, was während der Pubertät passiert, warum die Jungen den Stimmbruch bekommen und Mädchen die Menstruation (auch Regel oder Monatsblutung genannt).

Auch die Veränderung der Geschlechtsorgane beispielsweise die Entwicklung der weiblichen Brust wird in kleinen Filmen dargestellt. Aufklärung in diesem Sinne hat zwar oberflächlich stattgefunden, spätestens wenn die Pubertät einsetzt werden sie feststellen, dass alles gar nicht so einfach ist, wie es in den Filmen dargestellt wurde. Hier sind die Eltern gefragt, die ihre Tochter in diesem Entwicklungsprozess begleiten.

 

Die Pubertät bei Mädchen – Beispiel

Wenn der eigene Körper plötzlich beginnt sich zu verändern, ist das alles viel aufregender aber auch mit Geheimniskrämerei und Scham verbunden. Anna hat plötzlich die ersten Ansätze zur weiblichen Brust. Sie ist gerade mal zwölf. Anna schämt sich, traut sich nicht vor den anderen Mädchen in der Umkleidekabine ihre Kleidung zu wechseln. Die Jungs lachen über sie, wollen sie ständig angrabschen. Anna fühlt sich mies, sie möchte noch keine vollen Brüste.

Was sie jetzt braucht, ist eine Person mit der sie über all diese Dinge sprechen kann. Die Pubertät setzt bei dem einen sehr früh, bei dem anderen später ein.

Während Anna sich über ihre kleinen Rundungen ärgert, ist Isabel verzweifelt da sie mit sechzehn noch immer flach wie eine Flunder ist. Solche Situationen kennen sicherlich viele.

Ärgern und sich verschließen oder gar verzweifeln bringt nichts, denn alles kommt wie es kommen soll. Die Pickel im Gesicht sehen nicht besonders hübsch aus, gehören jedoch ebenso zur Entwicklung von Mädchen in der Pubertät, wie die Veränderung der Geschlechtsorgane. Die erste Liebe wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

 

Mit den Kindern über die Pubertät sprechen – Aufklärung

Sobald der Körper sich verändert hat und die Psyche mit dieser Veränderung im Einklang ist, wird noch viel mehr passieren auf dem Weg zum Erwachsen werden. Spätestens dann, wenn sich zu scheuen Küssen die ersten intimen Berührungen dazu gesellen und das wunderschöne kribbeln im Bauch einsetzt, ist es an der Zeit über Verhütung nachzudenken. Doch darüber sollten Eltern mit ihren heranwachsenden Kindern unbedingt frühzeitig offen und ausführlich sprechen.

Verhütung – Mädchen

 

Über Geschlechtsverkehr und Verhütung kann nicht früh genug gesprochen werden. Gerade in der heutigen Gesellschaft, wo schon Kinder, Kinder bekommen, ist Aufklärung doppelt und dreifach wichtig.
Es geht nicht nur um die Pille, vor allem auch um Kondome. Denn es geht nicht nur darum dass diese vor unverhofften Kindersegen schützen. Bei aller Liebe geht es vor allem auch um die Gesundheit. Aids und andere Geschlechtskrankheiten gibt es immer noch. Daran sollte bei der Aufklärung auch gedacht werden.

 

Entdeckt auf:

http://www.vorname.com/ratgeber/pubertaet-aufklaerung/

  • Kommentare deaktiviert für Pubertät bei Mädchen
  • Pubertät

S.Pellegrino Young Chef 2015: Halbfinalisten stehen fest

Written on Januar 31, 2015 at 8:10 am, by blogstrend

Mehr als 3.600 Bewerbungen aus 191 Ländern: Die Auszeichnung des „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ist heiß begehrt. Zehn besonders talentierte Nachwuchsköche aus Deutschland und Österreich können sich nun Hoffnung auf den Titel machen. Sie wurden für den nationalen Vorentscheid ausgewählt. Die deutsch-österreichische Jury ist ebenfalls hochkarätig besetzt. Sven Elverfeld, Karl Obauer, Karlheinz Hauser und Nils Henkel werden persönlich die Leistungen der Nachwuchsköche beurteilen.

Milcheis vom Tannengrün, Carrot Cake 2.0 mit Rüben und Kerbel, Entenleber und Nordseekrabben – Diese Kreationen sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf den nationalen Vorentscheid des „S.Pellegrino Young Chef 2015“. Zehn Kandidaten aus Deutschland und Österreich konnten dem strengen Urteil des renommierten Kochinstitutes ALMA („International School of Italian Cuisine“) standhalten und mit ihren „Signature Dishes“ überzeugen.

Hochkarätige Jury entscheidet am 23. Februar über Finaleinzug
Welches der Nachwuchstalente das begehrte Ticket für das große Finale in Mailand lösen kann, entscheidet sich am 23. Februar. Dann werden die Halbfinalisten beim Live-Kochen in Frankfurt gegeneinander antreten. Kein Geringer als Sven Elverfeld (Restaurant „Aqua“, Wolfsburg), Karl Obauer (Restaurant-Hotel „Obauer“, Werfen), Karlheinz Hauser (Restaurant „Süllberg“, Hamburg) und Nils Henkel (ehem. Restaurant „Schloss Lerbach“, Bergisch Gladbach) werden die Leistungen der Kandidaten beurteilen und den Sieger küren.

Teilnehmer aus den besten Häusern Deutschlands und Österreichs
Nicht nur die Jury ist hochkarätig besetzt, auch das Teilnehmerfeld kann sich mehr als nur sehen lassen. Unter den Kandidaten zum Beispiel: Jan-Philipp Berner (Bester junger Chefkoch Deutschlands 2013, Chaîne des Rôtisseurs), Tobias Wussler (Österreichs „Sous Chef des Jahres 2014“) und Felix Rommel (Teilnehmer der Sat.1-Kochshow „The Taste“). Alle zehn Köche konnten mit ihren „Signature Dishes“ punkten, die samt Rezept und Bildern bei der Onlinebewerbung hochgeladen wurden. Neben handwerklichem Geschick waren hier auch Kreativität und eine individuelle Handschrift gefragt. Alle Halbfinalisten sind unter www.finedininglovers.com/special/sanpellegrinoyoungchef2015/world aufgeführt. Für Deutschland und Österreich konnten sich folgende Talente qualifizieren:

  • Alexander Djolai, Chef de Partie, Restaurant „Bembergs Häuschen“, Euskirchen
  • David Rink, Sous Chef, Restaurant „TrüffelSchwein“, Hamburg
  • Erik Scheffler, Sous Chef, Restaurant „Lärchenhof“, Pulheim
  • Jan Nolte, Sous Chef, Restaurant „Madhus“, Hahnenklee
  • Jan-Philipp Berner, Chef, Restaurant „Söl’ring Hof“, Sylt/Rantum
  • Julian Becker, Chef de Partie, Restaurant „Kurfürstenstube“, Heidelberg
  • Philipp Lange, Sous Chef, Restaurant „Agata’s“, Düsseldorf
  • Felix Rommel, Sous Chef, Restaurant „Alpenhotel Kaiserfels“, Sankt Johann in Tirol (Österreich)
  • Ronny Bell, Chef de Partie, Restaurant „Märkische Stuben“, Mittenwalde / OT Motzen
  • Tobias Wussler, Sous Chef, Restaurant „Landhaus Bacher“, Mautern an der Donau (Österreich)

In der Final-Jury: Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa
Verkündet wurden zudem die Namen der internationalen Final-Jury. Dazu gehört in diesem Jahr mit Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa die absolute Elite der „World’s 50 Best Restaurants“. Ebenfalls mit dabei: Sterneköche wie Gastón Acurio, Yannick Alléno, Margot Janse und Éric Ripert. Sie werden im Juni den Sieger küren, wenn die besten zwanzig Kochtalente aus den Teilnehmerländern beim großen Finale auf der Expo in Mailand antreten und um die begehrte Auszeichnung als „S.Pellegrino Young Chef 2015“ kämpfen werden.

S.Pellegrino Young Chef 2015
Der „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ist ein Kochwettbewerb, den S.Pellegrino weltweit ausgeschrieben hat. Zwanzig Kochtalente aus aller Welt werden im Juni 2015 auf der Expo in Mailand um die begehrte Auszeichnung kämpfen. Wer sich für das große Finale qualifiziert, entscheidet sich bei nationalen Vorentscheiden. Der Clou in 2015: Die „Signature Dishes“ der Finalisten dienen Designern als Inspirationsquelle für Kleidungsstücke. Ein kulinarisch-modischer Wettbewerb, der zusammen mit VOGUE Italia veranstaltet wird.

Über S.Pellegrino und Acqua Panna
Fine Dining Waters – das sind die beiden italienischen Mineralwässer S.Pellegrino und Acqua Panna aus dem Hause Nestlé Waters. S.Pellegrino entspringt in der nahezu unberührten Natur der lombardischen Alpen. Seine Reinheit verdankt es dem langen Weg durch dicke Schichten Dolomit- und Gipsgestein. Neutral im Geschmack und ausgewogen mineralisiert, sensibilisiert es den Gaumen für Aromen, ohne sie zu überdecken. Zusammen mit Acqua Panna, dem stillen Mineralwasser der Toskana, bildet S.Pellegrino das exzellente Zusammenspiel zweier Klassiker. Köche und Sommeliers aus aller Welt empfehlen die beiden Mineralwässer als Begleiter feiner Speisen und erlesener Weine.

 

Homepage:

www.about-drinks.com/s-pellegrino-young-chef-2015-halbfinalisten-stehen-fest/

Sex braucht Sicherheit

Written on Januar 23, 2015 at 11:08 pm, by blogstrend

Viele Frauen haben gern Sex, wenn der Partner ihnen Sicherheit vermittelt, weiß Paartherapeut Oskar Holzberg.

 
„Du möchtest mit mir schlafen. Ich weiß ja was du brauchst. Ich weiß, dass du dich mir dann nah fühlst. Aber ich kann das so nicht. Vor allem, wenn ich mich gerade vorher noch so von dir kritisiert gefühlt habe.“ Frau V. lächelt ihren Mann unsicher an, der jetzt ganz erwartungsfroh guckt, aber nichts sagt. Sie schaut mich etwas ratlos an. „Wir sehen uns den ganzen Tag nicht“, sagt sie weiter an ihren Mann gerichtet, „und dann kommst du nach Hause, meckerst über das Chaos, wir bringen die Kinder ins Bett. Und meistens läufst du dann noch eine Runde, und ich gucke noch Nachrichten. Und dann sind wir beide geschafft, und es ist Zeit, ins Bett zu gehen. Und… und ich habe dann schon immer Angst. Und hoffe, dass du müde bist. Ich weiß ja, dass du dich dann abgelehnt fühlst, wenn ich nicht mit dir schlafen will. Und dann mache ich es auch, aber… eigentlich geht das nicht für mich.“

Frau V. fängt an zu weinen. Frau V. schläft gerne mit ihrem Mann. Aber nicht immer, wenn er es möchte. Und vor allem nicht, wenn sie gar keine innere Verbindung zu ihm fühlt. Aber irgendwie fühlt sie sich auch schuldig und kleinlich, dass sie ihrer Lust nicht freier nachgeben kann. Denn im Grunde ist es doch wunderbar, dass ihr Mann sie so begehrt. Was auch Herr V. findet. Er kommt zu sich, wenn er die anstrengende Welt hinter sich lassen kann, und kann es gar nicht erwarten, zu seiner Frau unter die Laken zu schlüpfen. Der Partner, der weniger Lust verspürt, bestimmt die Sexualität. Frau V. fühlt und weiß das. Aber sie empfindet keine Macht – eher Ohnmacht durch ein Dilemma, das sie nicht lösen kann.

Ein Dilemma, das viele Paare erleben. Männer scheinen durch Sex zur Nähe zu finden. Frauen hingegen finden eher durch emotionale Nähe zum Sex. Soziologen sehen die Geschlechterrollen als Ursachen hierfür an. Frauen sind mehr auf eine sichere Bindung angewiesen. Sie waren und sind wirtschaftlich abhängiger. Sie können schwanger und dann verlassen werden. Sie haben – weil sie sich nur in einem bestimmten Lebensalter fortpflanzen können – schlechtere Chancen auf dem Heiratsmarkt. Auch psychologische Studien zeigen, dass bei Frauen, anders als bei Männern, bei sexueller Erregung auch Hirnregionen aktiv sind, die für Urteile und Entscheidungen zuständig sind.

Lust wird immer im Zusammenhang mit der Situation und den Umständen erlebt. Sexuelle Erregung ist also damit verbunden, wie geborgen und vertraut sich die Beziehung anfühlt. Entsprechend zeigt sich in Untersuchungen, dass die langjährigen Paare, die sich einander insgesamt näher fühlen, auch ihre Sexualität als befriedigender einschätzen.

In einer festen Liebesbeziehung ist sexuelle Erregung also davon abhängig, wie nah und verbunden wir uns fühlen. Auch auf die Gefahr hin, vulgär zu klingen und dazu aufzufordern, ziemlich berechnend vorzugehen, habe ich Männern wie Herrn V. schon gesagt: „Wer ficken will, muss freundlich sein.“ Das prägt sich ein, ist leicht einzusehen und beschreibt einen von Männern häufig übersehenden Aspekt in der Sexualität von Paaren. Sex braucht Sicherheit.

 

Original-Quelle:

www.brigitte.de/liebe/beziehung/sex-sicherheit-1226661

  • Kommentare deaktiviert für Sex braucht Sicherheit
  • Schlafzimmer

Uni-Präsidentin über mehr Studenten: „Ich halte Akademisierung für gut“

Written on Januar 23, 2015 at 3:13 pm, by blogstrend

Uni-Präsidentin über mehr Studenten

Gibt es zu viele Studenten? Von wegen, meint Ada Pellert, Präsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung. Studieren stehe für Reflexion.


Ada Pellert:
Ich sehe das nicht so. Das ist ein Trend, den man in allen Gesellschaften beobachten kann: Immer mehr Berufe werden akademisiert. Ich halte das für gut.taz: Frau Pellert, gibt es zu viele Akademiker in Deutschland?

Der Philosophieprofessor Julian Nida-Rümelin würde Ihnen widersprechen. Er kritisiert, dass die Akademisierung sowohl dem akademischen Niveau abträglich sei, als auch die duale Ausbildung gefährde.

Für mich steht Academia für Reflexion. Dafür haben wir Wissenschaft; wir glauben, gesellschaftlich ist es gut, wenn Menschen nachdenken. Im deutschsprachigen Raum gibt es eine Art Arbeitsteilung: die einen forschen, und die anderen tun. Und sie kommen nicht zueinander. Das ist schlecht. Die, die tun, sollen immer wieder durch Reflexion in ihrem Tun irritiert werden. Dann wird das Tun besser.

Herr Nida-Rümelin meint aber, eine Kindergärtnerin wird keine bessere Erzieherin, wenn sie studiert hat – im Gegenteil.

Da schwingt immer die Angst mit, wenn alle an die Uni gehen, dann geht keiner mehr in die Praxis. Ich finde, das ist eine platte Vorstellung von beruflicher Praxis. Der Beruf der Erzieherin ist ein so anspruchsvoller, in einer so komplexen Umgebung, dass man sich mit anderen hinsetzen und überlegen muss, was sind die gesellschaftlichen Bedingungen des Berufs, was macht eine sich verändernde Gesellschaft mit Kindern, was heißt das für die eigene Rolle. Dadurch, dass die Gesellschaft so im Umbruch ist, brauchen wir mehr von solchen Leuten und nicht weniger.

Aber dann kommen ganz andere Menschen an die Hochschulen. Sind die Hochschulen darauf überhaupt vorbereitet?

Ich glaube nicht. Sie sind ja schon jetzt mit dem großen Andrang von Abiturienten überfordert. Ich glaube, mental hat man immer noch nicht verarbeitet, dass die Hochschulen Massenhochschulen sind. Ich finde das gut, das ist eine Errungenschaft. Aber in den Hochschule sagt man „Huch“. Die müssten ihr ganzes Bildungsmodell umstellen und sich viel stärker fragen, woher kommen unsere Studierenden, was bringen sie mit, was können wir voraussetzen, und wo müssen wir sie begleiten. Die Frage der Studierfähigkeit stellt sich heute anders.

Wie meinen Sie das?

Wir neigen dazu. klassisches Schulbuchwissen abzufragen. Aber die Eignungsprüfung „Höhere Algebra“ ist sicher nicht die einzige Möglichkeit festzustellen, ob jemand für ein Hochschulstudium geeignet ist. Wenn man Meistern und beruflich Erfahrenen formal den Zugang zur Hochschule ermöglicht, wie es ja inzwischen alle Universitäten tun, dann muss man mit deren Berufserfahrung arbeiten. Das muss sich auch in den Curricula wiederfinden.

Oft heißt es, wenn die Zugangshürden sinken, sinkt das Niveau. Ist da was dran?

Da muss man fragen, was ist ein akademisches Niveau im 21. Jahrhundert. Methodisch genau vorgehen, mit Quellen arbeiten, zitieren, das muss man im Studium natürlich lernen. Aber das kann man auch bei Abiturienten nicht mehr voraussetzen. Bisweilen glaube ich, man hat so eine Situation von 1950 im Kopf, wo eine ganz kleine Elite gut gebildet und belesen an die Hochschulen geht. Und dann ist das Niveau automatisch gesichert. Das war schon 1980, als ich studierte, nicht mehr so. Die Hochschulen müssen aufmachen. Doch es fällt ihnen schwer, mit Berufserfahrenen zu arbeiten.

Warum?

Weil „Berufserfahrung“ keine akademische Kategorie ist. Ich habe es immer als Privileg empfunden, mit Menschen, die aus dem Beruf kamen, zu arbeiten.

Die DUW bietet fast ausschließlich berufsbegleitende Studiengänge an. Was ist dabei anders?

Man kann sagen: In diesen kann man besseres Lernen organisieren. Ich glaube, dass Menschen gut lernen, wenn theoretischer Stoff an praktische Erfahrungen anknüpft. Ich muss das, was ich höre, ankern. Dann ist der Lerneffekt ein anderer, als wenn ich nur in einem Lehrbuch nachlese.

Aber es gibt doch schon Hochschulen, die einzelne Veranstaltungen so konzipieren?

Ja. Es sind vor allem Hochschulen in Regionen, die schon den demografischen Wandel spüren, die merken: Wenn wir nicht etwas unternehmen, wird es uns bald nur noch in sehr verkleinerter Form geben. Dann setzt Nachdenken ein und ein Interesse für neue Zielgruppen. In Berlin, wo sie nicht wissen, wie sie sich des Andrangs erwehren, gibt es wenige Anreize, sich zu verändern.

Aber gerade in dünn besiedelten Regionen entsteht doch eine Konkurrenz zwischen Hochschule und Betrieben um Nachwuchs. Das geht doch vor allem zulasten der dualen Ausbildung?

Wenn das unverbunden nebeneinandersteht, dann ja. Ich glaube, in der Kombination liegt die Lösung des Problems. Wichtig ist Durchlässigkeit. Eine Ausbildung darf keine Sackgasse sein. Besser wäre es, wenn Menschen, die als Azubi anfangen, nach der Ausbildung alle Wege offen stehen. Und daher glaube ich zutiefst, wir müssen Hochschule und Ausbildung verknüpfen.

Wie denn?

Die Hochschule öffnet sich und schätzt das praktische Wissen. Und umgekehrt muss der Betrieb Menschen die Möglichkeit geben weiterzumachen. Hochschulen und Betriebe müssen zusammenarbeiten. Da schaut jetzt die ganze Welt auf Deutschland und auf die duale Ausbildung. Natürlich ist das ein Erfolgsmodell, aber wir müssen sie ins 21. Jahrhundert transportieren.

Ist das Modell der dualen Ausbildung veraltet?

Wenn man genau hinschaut, dann ist die Ausbildung manchmal noch so, dass sich viele lieber dagegen entscheiden.

Die dann im Studium scheitern. Bundesbildungsministerin Wanka möchte Studienabbrecher verstärkt für das Handwerk gewinnen. Ein vernünftiger Vorschlag?

Ja, denn man muss anerkennen: Berufliche Bildung ist anders, aber gleichwertig. Das Grundproblem in Deutschland ist doch, dass das theoretische Wissen immer so ein bisschen runterschaut auf das praktische. Wir müssen beide Arten von Wissen immer wieder miteinander konfrontieren. Ich habe nichts von denen, die nur nachdenken und sich nicht von praktischen Erwägungen irritieren lassen. Aber auch nichts von Praktikern, die sich nicht trauen, Fragen zu stellen. Der praktische und der theoretische Bereich grenzen sich noch munter voneinander ab.

Gibt es Länder, in denen es besser funktioniert?

Im deutschsprachigen Raum hängen wir in so einer Bildungstradition, die Allgemeinwissen möglichst hoch bewertet. Da erlebe ich Länder wie Kanada und Australien entspannter. Die haben nicht diese Tradition, dass man erst einmal Goethe zitieren muss und dann ist man ein vollkommen gebildeter Mensch.

Aber es heißt, in Kanada finde man keinen Fensterbauer, der von der Pieke auf gelernt hat, Fenster einzubauen.

Aber genau dafür steht ja die duale Bildung. Man geht in die Schule und in den Betrieb. Das müssen wir weiterentwickeln auf Hochschulniveau. In China, wo ich oft bin, gibt es erstmals Akademikerarbeitslosigkeit. Dort wollen auch alle an die Uni. Der berufliche Bereich hat kein Standing. Was passiert? Die Chinesen sagen: „Vielleicht ist unsere akademische Ausbildung zu abstrakt.“

Die Akademisierung an sich wird nicht infrage gestellt?

Nein. Nächste Woche kommen chinesische Bildungsforscher zu uns. Sie wollen wissen, wie man akademische Ausbildung praktischer machen kann. Deutschland könnte hier Vorreiter werden.

 

Link zum Artikel:

www.taz.de/Uni-Praesidentin-ueber-mehr-Studenten

  • Kommentare deaktiviert für Uni-Präsidentin über mehr Studenten: „Ich halte Akademisierung für gut“
  • Hochschule

Gefüllte Paprikaschoten

Written on Januar 16, 2015 at 2:23 pm, by blogstrend

Zutaten

Paprikaschote(n)
4 Scheibe/n Weißbrot
1 EL Öl (Olivenöl)
1 Zehe/n Knoblauch
200 g Feta-Käse
3 EL Schmand
  Salz
  Pfeffer
  Thymian
  Petersilie
1 EL Kapern
2 Dose/n Tomate(n) (Pizzatomaten)
  Salz
  Pfeffer

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: ca. 550 kcal

Paprikaschoten waschen, Deckel abschneiden und aushöhlen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, das Weißbrot in Würfel schneiden und darin rösten, den Knoblauch dazupressen und kurz mitrösten. Feta würfeln, mit dem Schmand, Salz, Pfeffer, Thymian, Kapern und klein gehackter Petersilie mischen. Zuletzt die gerösteten Brotwürfel untermischen. Das Ganze in die Schoten füllen, Deckel draufsetzen und in eine Auflaufform stellen. Die Pizzatomaten mit Salz und Pfeffer würzen, um die Paprikaschoten verteilen und für ca. 45 Minuten bei 200 Grad in den Ofen. Vorsicht, die Schoten werden oben schnell dunkel (evtl. nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken).

Zur Internetseite:

www.chefkoch.de/rezepte/132621057070396/Gefuellte-Paprikaschoten.html

  • Kommentare deaktiviert für Gefüllte Paprikaschoten
  • Rezepte

FAQ Rauchmelder: Wann und wo die Lebens­retter ab 2015 Pflicht sind

Written on Januar 7, 2015 at 12:42 pm, by blogstrend

Weil Rauchmelder vor dem Tod durch Feuer und durch das Einatmen von Rauch schützen können, werden sie in immer mehr Bundes­ländern zur Pflicht. Inzwischen müssen Eigentümer von Häusern und Wohnungen vieler­orts sogar Altbauten mit den Warngeräten nach­rüsten. In Baden-Württem­berg und Hessen muss das bis zum 31. Dezember 2014 geschehen. Finanztest erklärt, welche Regeln in den einzelnen Bundes­ländern gelten und was sie für Eigentümer und Mieter bedeuten.

In Baden-Württem­berg, Hamburg, Hessen, Meck­lenburg-Vorpommern, in Rhein­land-Pfalz und Schleswig-Holstein müssen die Rauchmelder in allen Neu- und Altbauten installiert sein. In Bayern, Bremen, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen, Saar­land, Sachsen-Anhalt und Thüringen gilt die Einbaupflicht zunächst nur für Wohnungen, die neu gebaut werden. In den kommenden Jahren sind dort die Altbauten aber auch mit Rauchmeldern nach­zurüsten. In Berlin, Brandenburg und Sachsen gibt es dagegen derzeit weder für Neu- noch für Altbauten eine Melder­pflicht.

Einbau meist Vermietersache

In der Regel der Eigentümer. Der Mieter muss den Vermieter zur Installation der Geräte in die Wohnung lassen. In Meck­lenburg-Vorpommern ist der Bewohner zur Installation der Geräte verpflichtet. In den Ländern Hamburg, Rhein­land-Pfalz und Sachsen-Anhalt ist nicht klar geregelt, ob Vermieter oder Mieter die Rauchmelder einbauen müssen. „Hier sind die Eigentümer zuständig“, sagt Leif Peterson, Hamburger Fach­anwalt für Miet- und Wohnungs­eigentums­recht. Dies ergebe sich bereits aus der Verkehrs­sicherungs­pflicht des Eigentümers für das Gebäude. In Eigentums­anlagen entscheidet die Gemeinschaft per Mehr­heits­beschluss über den Einbau. Das bedeutet: Wer dagegen gestimmt hat, muss den Einbau dennoch bei sich dulden und auch mitbezahlen.

Rauchmelder müssen in Schlafräumen, Kinder­zimmern und Fluren, die als Rettungsweg dienen können, installiert werden. Grund­lage dafür ist die Bauordnung des jeweiligen Bundes­landes. Rauchmelder sollten an der Zimmerdecke angebracht werden – am besten in der Mitte. Bei einem Brand sterben Menschen in den meisten Fällen, weil sie das Feuer nicht bemerken und im Schlaf ersti­cken.

Bislang keine flächen­deckenden Kontrollen

Unmittel­bar passiert nichts. Es ist kein Bußgeld für Sünder vorgesehen. Nach den Landes­bau­ordnungen ist aber dann ein Bußgeld möglich, wenn ein Eigentümer einen Rauchmelder ohne das EU-Sicher­heits­zeichen „CE“ installiert. In der Praxis dürften solche Bußgelder aber selten sein, da keine flächen­deckenden Kontrollen statt­finden. Beim Kauf von Rauchwarngeräten sollten sich Vermieter und Mieter an gut getesteten Geräten orientieren.

Nein. Betriebs­kosten sind nur solche Ausgaben, die regel­mäßig, etwa monatlich oder jähr­lich, beim Betrieb einer vermieteten Immobilie entstehen. Wer Rauchmelder kauft und einbaut, hat diese Kosten aber nur einmalig. Statt Rauchmelder zu kaufen, können Vermieter diese aber auch von externen Firmen mieten. Ob die dann regel­mäßig fälligen Miet­kosten als Betriebs­kosten gelten, die der Mieter zahlen muss, ist umstritten. Der Deutsche Mieterbund sagt Nein. Es gibt aber ein Urteil des Land­gerichts Magdeburg, wonach die Miet­kosten umleg­bar sind (Az. 1 S 171/11). Ob sich diese Recht­sprechung durch­setzen wird, ist fraglich. Über die Miet­kosten eines Öltanks etwa hat der Bundes­gerichts­hof 2008 entschieden, dass diese der Vermieter nicht als Betriebs­kosten umlegen kann (Az. VIII ZR 92/08).

Einbau eines Rauchmelders gilt als Modernisierungs-Maßnahme

Ja. Der Einbau von Rauchmeldern ist eine Modernisierung der Wohnung. Dies recht­fertigt eine Miet­erhöhung. Der Vermieter darf die Jahres­miete laut Gesetz dauer­haft um 11 Prozent der Ausgaben erhöhen. Hohe Summen fallen so aber nicht an.

Beispiel Miet­erhöhung: Der Vermieter gibt 200 Euro aus, um Rauchmelder zu kaufen und in einer vermieteten Wohnung installieren zu lassen. Er darf die Jahres­miete daher um 22 Euro erhöhen. Die monatliche Miete steigt also um 1,83 Euro.

Wartung von Rauchmeldern

In Baden-Württem­berg, Bayern, Bremen, Hessen, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen und Schleswig-Holstein ist die Frage klar geregelt: Der Bewohner ist zuständig, es sei denn, der Eigentümer über­nimmt die Aufgabe freiwil­lig. Da in Meck­lenburg-Vorpommern der Bewohner zum Einbau der Rauchmelder verpflichtet ist, muss er die Geräte auch warten lassen. In den übrigen Ländern ist, wie beim Einbau auch, in der Landes­bau­ordnung niemand konkret zur Wartung verpflichtet. Auch hier ist nach Ansicht von Rechts­anwalt Peterson der Vermieter zuständig.

Die Wartung ist in der Din 14676 geregelt. Danach wird etwa über­prüft, ob die Öffnungen des Rauchmelders frei von Staub und Flusen sind, und ein Probealarm ausgelöst. Notfalls werden Batterien ausgewechselt. Wenn Mieter zum Beispiel durch eine Klausel im Miet­vertrag für die Wartung zuständig sind, sollten sie diese nicht selbst durch­führen, sondern einen Techniker beauftragen. Denn wer die Geräte selbst wartet und Fehler macht, haftet im Falle eines Brands möglicher­weise für Schäden.

Ja, das darf er, wenn die Kosten im Miet­vertrag erwähnt sind. Steht dort unter dem Stich­wort „Sons­tige Betriebs­kosten“ auch die Position „Wartung Rauchmelder“, muss der Mieter zahlen. Umstritten dagegen ist, was gilt, wenn die Wartungs­kosten nicht explizit im Miet­vertrag aufgeführt sind. Laut dem Land­gericht Magdeburg darf der Vermieter die Wartung dennoch auf die Mieter verteilen (Az. 1 S 171/11). Das Amts­gericht Biele­feld aber stellt sich auf die Seite des Mieters (Az. 17 C 288/11): Wartungs­kosten, die nicht im Vertrag stehen, muss er nicht bezahlen.

Eigentümer sollten kein Risiko eingehen

Das ist unklar. Es gibt noch keine Urteile. Die Versicherungs­gesell­schaft Allianz schreibt: „Ein Rauchmelder soll nicht vor Sach­schäden schützen, sondern Menschen­leben retten. Daher wird die Allianz deutsch­land­weit auch bei Verstoß gegen die Rauchmelder­pflicht den Versicherungs­schutz in vollem Umfang bieten.“ Anders das Amts­gericht Hamburg-Blankenese 2013: Eigentümer, die trotz Pflicht keine Melder einbauen, gefährden den Schutz aus einer Gebäude­versicherung (Az. 531 C 125/13). Nach Ansicht des Hamburger Rechts­anwalts Leif Peterson sollten Eigentümer gar kein Risiko eingehen. „Es ist nicht auszuschließen, dass Versicherer bei Schadenfällen in Zukunft die Leistung kürzen, wenn Rauchmelder trotz Pflicht in der Wohnung fehlen.“ Um Menschen­leben zu schützen und den eigenen Versicherungs­schutz nicht zu gefährden, sollten Eigentümer und Bewohner die Pflicht deshalb auf jeden Fall ernst nehmen.

 

Die Homepage besuchen:

www.test.de/

  • Kommentare deaktiviert für FAQ Rauchmelder: Wann und wo die Lebens­retter ab 2015 Pflicht sind
  • Immobilien

Technik und Familie – wenn man mal Hilfe braucht

Written on Januar 7, 2015 at 2:59 am, by blogstrend

In einer Familie in der heutigen Zeit sind elektronische Geräte allgegenwärtig. Jedes Familienmitglied hat ein Smartphone, zumindest, wenn die Kinder schulpflichtig sind. Und bei einer 4-köpfigen Familie ist es mittlerweile Standard, dass es mindestens 3 PC’s gibt, ob Laptop oder Desktop. Dazu ein Internet-Router, Wlan und mitunter auch eine Vernetzung aller Geräte mit zentralem Netzlaufwerk und Anbindung an den Smart TV. Wie man das findet, ist nicht entscheidend, denn es ist nicht zu verhindern. Eine derartige Vermehrung von hochkomplexen Geräten – im Vergleich zu früher – führt zwangsläufig dazu, dass mehr kaputt geht oder irgendwas nicht mehr funktioniert. Ein Beispiel aus unserer Familie: Unsere 15-jährige Tochter hat an einem Wochenende die gesamte Familie in Aufruhr versetzt, weil ihr Laptop, auf dem eine wichtige Hausarbeit für die Schule gespeichert war, nicht mehr hochfuhr.

Der Rechner mit Windows 7 versuchte immer wieder eine Systemstartreparatur, die jeweils in einen Neustart mündete und das Ganze von vorne anfing. Zuerst versuchte sich der große Bruder an dem Notebook, gab aber relativ schnell auf, auch weil seine Schwester ihm die Hölle heiß zu machen drohte, wenn er noch mehr kaputt machen würde. Dann waren die Eltern gefragt. Wir wussten auch nicht weiter und suchten im Internet nach einem PC Notdienst, einer PC Hilfe oder einen IT-Spezialisten in unserer Nähe, der am Wochenende arbeitet. Und wir hatten Glück, ein sehr freundlicher Mitarbeiter eines PC-Notdienstes hatte noch einen Termin frei und erschien am Sonntag bei uns.
Nachdem er sich das Startverhalten des Notebooks angesehen hatte, meinte er, eine schnelle Reparatur sei hier nicht möglich, er vermutet, dass das Problem mit einem Virus zusammenhängen könnte. Aber er könnte die wichtigen Dateien auf eine externe Festplatte speichern, damit man diese dann mit einem anderen Rechner bearbeiten und ausdrucken kann. Gesagt, getan, das war ja schon eine große Hilfe. Der IT-Fachmann startete den Laptop mithilfe eines mitgebrachten USB-Sticks und konnte die benötigten Dateien auf unsere externe Festplatte speichern. Dafür, dass es an einem Sonntag war, war der Preis für uns okay, zumal das Töchterchen happy war. Schließlich ging es auch um die Schule und nicht darum, dass sie ihr Facebook nicht mehr nutzen konnte. Da der Mann von der PC Hilfe schon mal da war, überprüfte er unser WLan, optimierte meinen eigenen Rechner und verband den Smart-TV mit unserem Router über Wlan, was mir bisher nicht gelang. Alles in Allem war das eine sehr gute Dienstleistung, wobei alle Probleme gelöst werden konnten. Den Laptop meiner Tochter nahm der Techniker mit und brachte ihn virusbereinigt und wieder lauffähig nach 2 Tagen zurück. Der PC Service in Berlin heißt übrigens www.mein-pc-wieder-ok.de

  • Kommentare deaktiviert für Technik und Familie – wenn man mal Hilfe braucht
  • Familie / Zuhause

Weinbau in Georgien: Orange ist die Farbe der Freude

Written on Januar 4, 2015 at 5:12 pm, by blogstrend

Der Weinstand im Dorf Badiauri ist aus alten Brettern, Latten und Akazienästen gezimmert. Eine blaue Plastikplane dient als Dach und Sonnenschutz. Sie hebt und senkt sich im Wind an der vielbefahrenen, staubigen Fernstraße Nummer 5, die von der georgischen Hauptstadt Tiflis bis nach Aserbaidschan und mitten durch die Weinregion Kachetien führt. Im Halbschatten der Plane präsentiert Winzer Autamdil den Passanten lächelnd seinen Wein. Das rubinrot schimmernde Getränk schmeckt angenehm fruchtig, frisch und süß, ein bisschen wie exotischer Fruchtsaft mit reichlich Alkohol – allerdings gar nicht wie ein Wein von Format. Dafür kostet der Liter auch nur zwei georgische Lari, was etwa achtzig Cent entspricht.

Für uns ist dieser schlichte georgische Landwein eine interessante Erfahrung, doch unsere einheimische Begleiterin ist von unserer spontanen Verkostung gar nicht angetan. Dariko Gogol unterstützt als Weinfachfrau die Qualitätsbestrebungen der georgischen Weinwirtschaft, die mit etwa 300000 Euro jährlich auch von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Tiflis gefördert werden. Mit dem Geld ist unter anderem ein modernes Weinlabor gebaut worden, das helfen soll, europäische Standards in der georgischen Weinproduktion einzuführen und so den Export zu erleichtern. Für sentimentale Weinfolklore fehlt Dariko Gogol deshalb der Sinn: „Süß mit viel Alkohol – genau das Image, unter dem der georgische Wein leidet. Solche Weine haben wir jahrzehntelang in die Sowjetrepubliken exportiert, weil die Russen sie so wollten und weil es wenig Mühe macht, dieses zuckrige Zeug herzustellen. Aber das hat nichts mit typisch georgischem Qualitätswein zu tun.“

Doch was genau ist ein herkunftstypischer georgischer Wein, wie ihn auch Nugzar Ksovreli fordert? „Ein zusätzlicher Cabernet aus Georgien ergibt für den Weltmarkt keinen Sinn“, meint der in Deutschland und Österreich ausgebildete Kellermeister und Chef der Corporation Kindzmarauli, einer der größten Kellereien des Landes: „Wir können auf lange Sicht nur mit Wein aus autochthonen Sorten bestehen, deren besonderer Charakter klar verständlich ist.“ In Deutschland sind Georgiens Weine bestenfalls etwas für Experten. Wer einen Wein aus den nachgewiesenen 525 einheimischen Rebsorten des Landes kaufen will, hat es schwer. Bekanntester Importeur ist der Russe Alexej Schreiner mit seinem Weinhaus Grusignac in Berlin, doch er führt nur ein sehr begrenztes Sortiment georgischer Weine, die sich überwiegend an international gängigen Geschmackserwartungen orientieren. So ist unter den innovationshungrigen Weinfreunden Westeuropas paradoxerweise mehr über die Vergangenheit des Weinbaus in Georgien bekannt als über seine Gegenwart. Auch die uralte georgische Tradition, Wein in riesigen Tonkrügen herzustellen, wurde nicht durch aktuelle Weine des Landes zum Thema, sondern durch den Hype um sogenannte Orange-Weine aus Italien, Slowenien, Österreich und seit kurzem auch aus Deutschland. Exzentriker wie der friaulische Winzer Josko Gravner entdeckten für sich die alte georgische Methode neu, bei der die gesamte Maische mit Schalen und Stielen ohne Zusatz von Reinzuchthefen zur Gärung gebracht wird, was Weißweinen oft eine ungewöhnliche orange bis hellrote Farbe verleiht. In Georgien selbst war der Ausbau in Tonkrügen seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts im kommerziellen Anbau verpönt und ins Private verdrängt. Bis zum Ende der UdSSR versorgten auf Masse ausgelegte Weinfabriken aus riesigen Stahltanks die Sowjetrepubliken, überwiegend mit süßem Rotwein, an dem in Europa kaum noch Interesse besteht.

Wein aus Georgien hatte jahrzehntelang einen miserablen Ruf. Das ändert sich allmählich – dank kompromissloser Winzer, die sich ganz der Qualität verschrieben haben und auf die traditionelle Methode der Gärung in Tonkrügen vertrauen.

Zur Internetseite:

http://www.faz.net

  • Kommentare deaktiviert für Weinbau in Georgien: Orange ist die Farbe der Freude
  • Wein & Spirituosen